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Letzte Aktualisierung: 03.11.2019
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03.11.2019: In gut 18 Monaten öffnet die IBRA 2021 vom 6. bis 9. Mai in der Messe Essen ihre Tore. Einen Vorgeschmack auf die erste Briefmarkenweltausstellung in Deutschland nach 1999 vermittelt die IBRA-Homepage, die während Bundes- und Philatelistentages in Bensheim online gegangen ist. Die neu gestaltete und moderne Website gibt einen Überblick über die Großveranstaltung, wird ständig aktualisiert und informiert regelmäßig über Neuigkeiten. Info 1 steht im PDF-Format als Download bereit. Schauen Sie einfach mal rein unter www.IBRA2021.de!

03.11.2019: Die Deutsche Philatelitenjugend (DPhJ) beabsichtigt, 2019 nach 2016 und 2017 wieder eine individuelle Weihnachtsmarke herstellen zu lassen, wenn bis zum Ende der Bestellfrist eine ausreichende Anzahl von Bogen fest vorbestellt werden. Es werden Marken zu je 80 Cent (Briefporto) in Bogen zu je 20 Marken hergestellt. Vorbestellungen werden bis zum 15. November 2019 entgegen genommen; bei späterer Bestellung ist keine Lieferung garantiert. Bestellungen sind per Mail an Heinzwe@aol.com oder per Post an Heinz Wenz, Henneystr. 35a, 54293 Trier möglich. Ein Bogen kostet für Vorbesteller bei der Bestellung von
- 1 Bogen 29 Euro
- 2 Bogen 28 Euro
- 3 Bogen 27 Euro
- 5 Bogen 26 Euro
jeweils zzgl. Porto für die Zusendung. Die Auslieferung der Bögen erfolgt bis Ende November 2019. Der Reinerlös aus der Weihnachtsmarke kommt der Jugendarbeit der DPhJ e. V. zugute.

03.11.2019: Das Angebot an kartonierten Umschlägen "PLUSBRIEF Warenpack" der Deutschen Post AG wurde ebenfalls auf die neuen Wertstufen umgestellt, wie die Deutsche Briefmarken-Revue (DBR) berichtet. Folgende Formate kommen vor:
- "PLUSBRIEF Warenpack S" mit Wertstempel 95 Cent "Flockenblume";
- "PLUSBRIEF Warenpack M" mit Wertstempel 155 Cent "Buschwindröschen";
- "PLUSBRIEF Warenpack L bis 500 g" mit Wertstempel 155 Cent "Buschwindröschen",
- "PLUSBRIEF Warenpack L bis 1000 g" mit Wertstempel 270 Cent "Habichtskraut".
An neuer Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" ist zu verzeichnen:
- "-8.-8.19", Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", Faltbrief mit Werbung "Gleich neue Portowerte sichern!".
Ausgewählte Postfilialen erhielten einen C5-Umschlag mit individuellem Deutsche-Post-Wertstempel 155 Cent "Top-Auswahl ... verkaufsstark" und Vorausentwertung Frankierwelle "53250 Bonn" mit Absenderangabe "Post-Parner-Shop" und Werbetext "Gleich reinschauen und Umsatzvorteile sichern!".

03.11.2019: In der Schweiz sind die Sammler in den letzten Monaten Sturm gelaufen, wie die Deutsche Briefmarken-Revue (DBR) berichtet. Was war passiert? Aus betriebswirtschaftlichen Gründen hatte die Schweizer Post beschlossen, Sendungen künftig nur noch maschinell zu entwerten, wobei in der Schweiz der Datumsteil im Werbestempel links steht, damit das Datum besser lesbar ist. Die Briefmarken werden also meist mit dem Werbeklischee verunstaltet. Als Alternative bietet die Schweizer Post an, Post mit Marken, die sauber gestempelt werden sollen, direkt am Schalter aufzugeben. Nach der Stempelung soll die Lagerung in einer speziellen Box gewährleisten, daß keine Doppelstempelung erfolgt. Das scheint in unserem Nachbarland genauso gut zu funktionieren wie hierzulande - nämlich meistens nicht! Zwar äußerte die Schweizer Post, die Anliegen der Sammler ernst zu nehmen, geändert an der maschinellen Abstempelung hat sich aber nichts. Dabei geht es nicht nur um die kostensparende Entwertung, sondern auch um die Beschleunigung der Zustellung. Darüber hinaus ist der Anteil der Sammlerpost an der jährlich geringer werdenden Briefpost so verschwindend gering, daß eine Rücksichtnahme wirtschaftlich auch nicht vertretbar wäre.

03.11.2019: Am 24. Oktober erscheinen in Aland die dekorativen Weihnachtsvignetten 2019 der Åland Post, deren Überschuß immer wohltätigen Zwecken zugute kommt, wie die Deutsche Briefmarken-Revue (DBR) berichtet. In diesem Jahr werden Menschen und Tiere unterstützt, da der Erlös zwischen dem Lebensmittelprojekt Matbanken på Åland r.f. und dem åländischen Katzenhilfeverein Katthjälpen r.f. geteilt wird. Die selbstklebenden Weihnachtsvig-netten werden bogenweise á 20 Vignetten verkauft. Der Bogen zeigt stimmungsvolle Winterszenen, die die Weih- nachtsbriefmarken zum Thema Schneekristalle ergänzen. Die schwedische Aquarellmalerin Anette Gustafsson hat Briefmarken und Vignetten entworfen.

03.11.2019: Das über das Internet-Portal www.plusbrief-individuell.de bestellbare Angebot mit amtlichem Zuschlagswertstempel der Deutschen Post AG wurde zum Ausgabetag der bildgleichen Briefmarken um die Wertzeichen "Jugendhilfe 2019: Fledermäuse" erweitert, wie die Deutsche Briefmarken-Revue (DBR) mitteilt. Ab 20 Stück je Sorte sind Umschläge in folgenden Wertstufen zu bestellen:
- Wertstempel 80+30 Cent "Kleine Hufeisennase" (DIN C6);
- Wertstempel 95+40 Cent "Graues Langohr" (DIN lang mit Fenster);
- Wertstempel 155+55 Cent "Mopsfledermaus" (DIN C4 mit Fenster).
Neben dem bereits vorgedruckten Wertstempel läßt sich zusätzlich ein individueller Eindruck frei gestalten, weshalb die Ganzsachen nur mit Aufschlag abgegeben werden. An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt:
- "PLUSBRIEF Dialogpost" ohne Fenster mit Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST", jetzt mit Druckvermerk "06.12.2018";
- "PLUSBRIEF Dialogpost" mit Fenster und Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" sowie Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST", jetzt mit Druckvermerk "06.03.2019";
- "PLUSBRIEF DIN C6" mit Wertstempel 80 Cent "Kapuzinerkresse" und Druckvermerk "28.06.2019";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 80 Cent "Kapuzinerkresse" und Druckvermerken "04.07.2019" und "12.07.2019";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" mit Wertstempel 80 Cent "Kapuzinerkresse" und Druckvermerken "02.07.2019" und "09.07.2019";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Wertstempel 95 Cent "Flockenblume" und Druckvermerk "17. 07.2019";
- "PLUSBRIEF B4-Versandtasche" ohne Fenster (Querformat) mit Wertstempel 155 Cent "Buschwindröschen" und Druckvermerk "17.07.2019".

03.11.2019: Seit vielen Jahren sind die Briefmarken der Österreichischen Post für ihre Qualität bekannt. Das gilt sowohl für den Druck und die innovativen Ideen als auch für die Ausdrucksstärke der dargestellten Motive. Vor allem letzteres war bei der Wahl der schönsten Musikbriefmarke 2018 wohl ausschlaggebend dafür, daß 99 Sammler aus 26 Ländern für die österreichische Ausgabe zum 100. Geburtstag des Dirigenten und Komponisten Leonard Bernstein gestimmt haben (Österreich MiNr. 3418). Gestaltet wurde die Marke von der Grafikerin Regina Simon auf Basis einer Fotografie von Paul de Hueck. Regina Simon, die seit 2014 bereits mehr als 30 Briefmarken für die Österreichische Post gestaltet hat, wird für die Leonard-Bernstein-Marke mit der Yehudi-Menuhin-Trophy 2019 ausgezeichnet, wie die Deutsche Briefmarken-Revue (DBR) berichtet. Mit dieser Auszeichnung geht bereits zum sechsten Mal eine Briefmarke der Österreichischen Post als Sieger aus dem Wettbewerb um den Titel "Schönste Musikbriefmarke des Jahres" hervor, der seit 1980 durchgeführt wird. Zur Auswahl standen 66 Briefmarken von 54 Postverwaltungen. Den zweiten Platz bei dieser Abstimmung belegt ebenfalls eine Briefmarke zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein. Dabei handelt es sich um die Ausgabe aus Ungarn, gestaltet von Péter Nagy, für die 83 Sammler gestimmt haben (MiNr. 5943). Den dritten Platz erreichte die Briefmarke mit einem Porträt des Sängers und Songwriters John Lennon aus der US-amerikanischen Serie "Music Icons". Für diese Marke, die Neal Ashby auf Basis eines Fotos von Bob Gruen aus dem Jahre 1974 gestaltet hat, haben sich 75 Sammler entschieden.

03.11.2019: Die Serie "Kunst" innerhalb der Markenedition 1 der Österreichischen Post wird um den Theseustempel im Wiener Volksgarten ergänzt. Ein 60-Cent-Wert ziert das zwischen 1819 und 1823 errichtete klassizistische Bauwerk. Er kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro), wie die Deutsche Briefmarken-Revue (DBR) berichtet. Auf einer neuen Markenedition 4 "Sehenswürdigkeiten in Österreich" sind auf vier Werten zu 80 Cent Stift Stams, Kirche Heiligenblut, Schloß Eggenberg und Karlskirche Wien zu sehen. Der Preis des Kleinbogens beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Die Markenedition 20 wurde um zwei Ausgaben erweitert:
- "Österreich von oben" - Die 20 Briefmarken zeigen österreichische Sehenswürdigkeiten - Gebäude und Landschaften - aus der Luft.
- "Fische Reptilien und Amphibien" - Frösche, Echsen, Schlangen, Fische und anderes Getier sind auf 20 selbstklebeden Werten zu sehen.
Die Editionen mit jeweils 15 Werten zu 80 und fünf zu 90 Cent kosten jeweils 22,90 Euro, im Abo 17,90 Euro.

03.11.2019: Vor kurzem ließ die Meldung aufhorchen, daß die Isländische Post ihren Philatelieservice für Kunden im In- und Ausland zum Jahresende einstellt, wie die Deutsche Briefmarken-Revue (DBR) berichtet. Der stetige Rückgang der Kundenzahlen machte das Defizit von Jahr zu Jahr größer, so daß der neue CEO von Iceland Post, Birgir Jonsson, die Notbremse zog. Dazu muß man wissen, daß das gesamte Unternehmen große Schwierigkeiten im operativen Geschäft hat und nun überall nicht rentable Segmente gestrichen werden. Alleine am 20. August mußten 50 Mitarbeiter Iceland Post verlassen. Der Philatelieservice läuft mit drei Mitarbeitern nur noch auf Sparflamme. Wenn es nach Jonsson geht, würde Island ab dem nächsten Jahr überhaupt keine Briefmarken mehr herausgeben. Nach derzeit geltendem Recht ist das nicht möglich. Sollte es weiterhin isländische Briefmarken geben, dann aber wohl nur in sehr geringer Zahl. Jonsson schließt nicht aus, daß er Herstellung und Ausgabe einem externen Unternehmen übertragen könnte. Gerade kleinere Postverwaltungen leiden seit Jahren unter dem Rückgang des Neuheitengeschäftes. Island hat aber zusätzlich noch ein hausgemachtes Problem, das viele Abonnenten zur Abkehr bewogen haben dürfte: Schon seit Jahren erscheinen fast alle Neuheiten nur noch selbstklebend, geliefert auf Kartonschnipseln. Postverwaltungen vergleichbarer Gebiete versuchen hingegen, die Zahl der Selbstkleber möglichst klein zu halten.

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06.10.2019: Das Auktionshaus Thomas Schantl kann eine besondere Auktion auf internationalem Niveau, die die Herzen vieler passionierter Briefmarkensammler höher schlagen läßt, ankündigen: Die unter anderem aus einem Bericht beim ZDF bekannte Victoria-Sammlung wird versteigert. Es handelt sich um ca. 450 Lose mit Objekten, die eine besondere Weltreise durch 60 Jahre der internationalen Philatelie 1840 bis 1900 dokumentieren. Klassische Seltenheiten Europas wie Österreichs Merkure, Moldaus Ochsenköpfe, Kantonsausgaben der Schweiz und altitalienische Raritäten werden ebenso angeboten wie Exklusives aus Britisch-Guyana, Bermuda, Südafrika, USA, Lateinamerika und Asien. Diverse Briefmarken und Briefe wurden noch nie registriert, sie finden sicherlich Einzug in die entsprechende Fachliteratur. Als aufstrebendes, neues Auktionshaus freut sich Schantl, ein Kaleidoskop besonderer Klasse anbieten zu können. Die Versteigerung findet am 27. Oktober 2019 statt. Sowohl schriftliche Offerten als auch die aktive Online-Teilnahme ermöglichen den Erwerb dieser Kostbarkeiten. Der Katalog wird ernsthaften Interessenten kostenlos zugestellt.

06.10.2019: Die 104. Gert-Müller-Auktion, die vom 16. bis 17. August stattfand, wurde von einem großen internationalen Publikum besucht, das für zahlreiche Spitzenpreise sorgte, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Besichtigungsplätze waren insbesondere an den Auktionstagen bestens belegt, und der Auktionssaal war am Samstag Nachmittag bis zum letzten Platz gefüllt. Aufgrund der enormen Konkurrenz konnten viele unerwartet hohe Preise erzielt werden. So erbrachte eine Kollektion China 23 000 Euro (Los 1, Ausruf: 2.000 Euro), eine Sammlung Weltraum erzielte 12 500 Euro (Los 1J, Ausruf: 1.000 Euro), sechs Sammlungen Deutschland erlösten 19.500 Euro (Lose 1K-IQ, Ausruf: 4.000 Euro), ein Nachlass aus Berlin 16 800 Euro (Lose IS-IX, Ausruf: 4.000 Euro), ein Nachlass aus Nordrhein-Westfalen 38.800 Euro (Lose 2-2M, Ausruf: 22.300 Euro), ein Nachlass aus Baden-Baden 16.450 Euro (Lose 3J-3U, Ausruf: 6.000 Euro). Ein uriger Nachlass aus Bayern mit vorwiegend Briefpartien erzielte enorme 57.350 Euro (Lose 6675-6699, Ausruf: 11 000 Euro), ein weiterer Nachlass aus Bayern vorwiegend in Schaubekalben 26.350 Euro (Lose 6700-6708, Ausruf: 11.600 Euro), ein Händlerbestand aus Nordrhein-Westfalen 13.000 Euro (Los 6719, Ausruf: 9.000 Euro) und eine Kollektion Deutsches Reich 12 500 Euro (Los 6803, Ausruf: 6.000 Euro). Die Partien Münzen wurden mit erheblichen Steigerungen nahezu restlos verkauft. So spielte eine Partie Goldmünzen 37.000 Euro ein (Los 7000, Ausruf: 30.000 Euro), eine weitere Partie Goldmünzen 2. 000 Euro (Los 7001, Ausruf: 20.000 Euro), eine Partie Münzen 23.000 Euro (Los 7002, Ausruf: 15.000 Euro) und ein weiterer Bestand Münzen 16.000 Euro (Los 7003, Ausruf: 10.000 Euro), um nur wenige Beispiele zu nennen.

06.10.2019: Deutschlands ältestes Briefmarken-Auktionshaus Heinrich Köhler blickt auf eine ereignisreiche erste Hälfte des Auktionsjahres 2019 zurück: Dem erfolgreichen Auftakt bei der Frühjahrsauktion im März folgten eine weltweit beachtete Raritätenauktion gemeinsam mit den Unternehmen des Global Philatelic Network im Rahmen der Stockholmia 2019 sowie kurz darauf der vorläufige Höhepunkt des Jahres, die grandiose erste Versteigerung der "Sammlung ERIVAN - Altdeutsche Staaten" am 8. Juni 2019 in Wiesbaden. Vom 24. bis 28. September 2019 lädt Heinrich Köhler nun zur traditionellen internationalen Herbstauktion ein, deren Programm sich nahtlos in die Reihe der Spitzenversteigerungen dieses Jahres einfügt. Fünf Sonderkataloge dokumentieren einmalige Kollektionen von Altdeutschland über den Kaukasus bis nach Dänisch West-Indien. Ein eindrucksvoller Hauptkatalog bietet darüber hinaus diverse Sonderteile sowie eine unglaubliche Bandbreite reizvoller Philatelie und Postgeschichte von Europa bis Übersee. Deutsche Höhepunkte von der Klassik bis zur Moderne. Mit Spannung erwartet, kommt nun der zweite Teil des philatelistischen Lebenswerkes von Christian und Renate Springer im Rahmen der Herbstauktion zum Ausruf. Der Sonderkatalog "Königreich Sachsen" (Teil II) gibt erneut einen Einblick in die außergewöhnliche Sammlung des weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannten Sammlerpaares und präsentiert einen einzigartigen Querschnitt der Sachsenphilatelie. Nach dem überaus erfolgreichen Verkauf des ersten Teils der Sammlung dürfen sich alle Interessenten erneut über eine große Bandbreite seltener und hochwertiger Briefmarken, Belege und vieles mehr freuen. Eine ebenfalls herausragende Kollektion, die in einem Sonderkatalog dokumentiert wird, hört auf den Namen "Zugspitze". Diese präsentiert eine Sammlung der klassischen Ausgaben Bayerns, darunter begehrte Frankaturen, seltene Destinationen, hochwertige Einzelmarken und Einheiten. Die kleinen und großen Pretiosen fügen sich zu einer einmaligen Kollektion, die mit höchsten Ansprüchen über viele Jahre zusammengetragen wurde und sicherlich für großes Aufsehen sorgen wird. Liebhaber der Philatelie Altdeutschlands dürfen sich darüber hinaus über ausgewählte Stücke aus der "Sammlung Baron Carl von Scharfenberg" freuen. Ein kleiner, aber feiner Sonderteil im Hauptkatalog präsentiert mit dieser Kollektion adeliger Herkunft ausgewählte Raritäten der Altdeutschen Staaten, unter anderem ein sensationelles Briefpaar von Preußen nach Südaustralien aus dem Jahr 1855/ 56 oder einen Brief aus Mecklenburg-Schwerin in den Kirchenstaat von 1858. Jedes Los ist unlimitiert und wird gegen Gebot ausgerufen. Getreu dem Motto: "Den Preis soll der Käufer festlegen!" Mit dem klingenden Titel "Die unendliche Geschichte" schmückt sich die Kollektion "Germania - Die Sammlung Heinz Kipping". Diese einzigartige Zusammenstellung widmet sich ausschließlich den Ausgaben mit dem berühmten Germania-Motiv und zeigt das Sammelgebiet auf beeindruckende Art und Weise in all seinen Facetten. Hier finden sich Germania-Raritäten ersten Ranges, wie z. B. höchst seltene Essays und Probedrucke, gesuchte Einzelmarken und Belege, Aufdruckausgaben, Halbierungen und vieles andere - eine einmalige Chance, die eigene Kollektion um das ein oder andere Spitzenstück zu bereichern. Von vielen Saar-Sammlern und Spezialisten mit Spannung erwartet, wird im September der zweite Teil der Sammlung "Saargebiet und Saarland 1920-1959" von Axel Kruse angeboten. Der Sonderteil bietet eine einmalige Zusammenstellung von Briefmarken und Belegen dieses geschichtlich so interessanten Sammelgebietes. Eine weitere erfolgreiche Fortsetzung verspricht der dritte Teil des Verkaufs der Kollektion "Deutschland nach 1945 - Die Sammlung 'George Marshall'" zu werden. Der dazugehörige Sonderteil im Hauptkatalog präsentiert ein weiteres Mal eine erstklassige Zusammenstellung deutscher Nachkriegsphilatelie bis zur Moderne - unzählige begehrte Seltenheiten inklusive. Wie bereits zuvor darf mit großer Nachfrage und spannenden Bietergefechten gerechnet werden. Außerdem gibt es die inzigartigen Sammlungen: "Kaukasus" und "Dänisch-Westindien". Neben diversen attraktiven Einzellosen verschiedenster Sammelgebiete von Europa bis Übersee sticht ein Sonderkatalog hervor, der die Philatelie und Postgeschichte des Kaukasus in ganz besonderer Weise präsentiert: Die "Sammlung Dr. Hans-Günther Grigoleit" umfaßt die Gebiete Armenien, Aserbaidschan, Batum, Georgien sowie Transkaukasien und dokumentiert u. a. mittels Feld- und Militärpost, Provisorien und Aufdruckausgaben die wechselvolle Geschichte dieser Region. Ein äußerst seltenes Angebot, das für Sammler dieser Gebiete eine einmalige Gelegenheit bietet. Dr. Grigoleit ist für sein Wissen und seine Sammlungen dieser Gebiete international anerkannt! Mit Spannung darf man der Fortsetzung des Verkaufs der Dänisch-Westindien-Sammlung "Høgensborg" (Teil II) entgegensehen. Die hohen Erwartungen konnte der Verkauf des ersten Teils sogar übertreffen, so daß für die herausragende Auswahl der Philatelie und Postgeschichte des ehemaligen Kolonialgebietes von Dänemark erneut mit großer Nachfrage zu rechnen ist. Und dies zu Recht, findet sich in dem Sonderkatalog doch erneut eine selten gebotene Vielfalt hochwertiger Stücke, die bereits Teil berühmter und hoch dekorierter Sammlungen, u. a. von Georg Mehrtens, waren. Ein Sonderteil im Hauptkatalog ist dem Sammelgebiet Irland gewidmet. Der zweite Teil der Sammlung "Dublin" beinhaltet irische Vorläufer aus dem 19. Jahrhundert, die ersten Überdruck-Ausgaben aus den 1920er Jahren bis hin zur Moderne. Die seltenen Aufdruckfehler und viele Abarten bieten dem Irland-Sammler Gelegenheit, die eigene Sammlung um große Seltenheiten zu bereichern.

06.10.2019: Die Interessengemeinschaft Lufthansa Aerophilatelie (ILA) hat eine neue Ganzsache für den ersten Nonstop-Flug der Lufthansa von München nach Sao Paulo mit dem Airbus A350 aufgelegt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die eingedruckte Marke Individuell zum neuen Auslandstarif von 110 Cent zeigt den Airbus A350-900 und links die Skyline der 21 Millionen Einwohner zählenden Metropole Sao Paulo. Der Umschlag kostet blanko 3,30 Euro und kann zur Selbstadressierung mit eigenem Namen über die ILA an die Agencia Filatelia, D. Pedro II, BR-01036-970 Sao Paulo, aufgegeben werden. Wer nicht selbst aufliefern möchte, kann den geflogenen Umschlag für 5,20 Euro erwerben. Lieferung ab Mitte September durch K.-J. Schepers, Krokusweg 23, 53819 Neunkirchen, k-j.schepers@t-online.de.

06.10.2019: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-4.-7.19", Wertstempel 155 Cent "Buschwindröschen", C5-Umschlag mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. III. Quartal 2019";
- "11.-7.19", Wertstempel 80 Cent "Kapuzinerkresse", Faltbrief mit Werbung "Die faszinierende Welt der Gold- und Silbermünzen.";
- "18.-7.19", Wertstempel 80 Cent "Mondgestein", C6/ 5-Umschlag mit Werbung "Sommer-Sonnen-Preise!".
Zusätzlich bekannt wurde ein Faltbrief mit Deutsche-Post-Logo, Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Frankierwelle mit Posthorn-Logo und "DIALOGPOST", mit Abbildung neuer Briefmarken, darunter Werbung "Jetzt neue Portowerte bestellen!/shop.deutschepost.de/preisänderungen".
Darüber hinaus wurde eine weitere C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Panoramen: Rothenburg ob der Tauber" (rechter Teil) mit Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" bekannt, links mit "Juli/August 2019", Abbildung einer blonden Dame am Laptop, Posthorn-Logo und Werbung "Jetzt neue Portowerte bestellen!/shop. Deutschepost.de/preisänderungen".

06.10.2019: Zum 31. Dezember 2019 beendet Dr. Helbig [Prüfgebiete: Bayern 1876-1920 (Pfennigzeit inkl. INFLA-Stempel), Flugmarke MiNr. F I, Luftpost-Ganzsachen MiNrn. LP 1-2] seine Prüftätigkeit im BPP. Er nimmt keine Prüfsendungen mehr an und bittet dringend, von Zusendungen abzusehen.
Michael Schweizer hat kein Fax mehr.
Carl Aage Møller hat eine neue Adresse, eine neue Mailadresse und eine neue Telefonnummer: Röschkamp 11, 23774 Heiligenhafen, Telefon 0172/1 71 20 33, camoller@ icloud.com.
Mario Huzanic hat eine neue Adresse und eine neue Telefonnummer: Schwandenrain 6 b, CH-8910 Affoltern am Albis, Schweiz, Telefon 0041/7 95 02 86 85.

06.10.2019: Die Arbeitsgemeinschaft Briefpostautomation e. V. bietet auf ihrer Internetseite www.arge-briefpostautomation.de seit mehreren Jahren einen Marktplatz an, der nur für Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft vorgesehen war. Nun hat die Leitung der Arbeitsgemeinschaft Briefpostautomation beschlossen, diesen Marktplatz allen Sammlern zugänglich zu machen. Der Marktplatz der ArGe Briefpostautomation ist kein Internet-Shop, sondern stellt den Kontakt her zwischen Sammlern, die Material zum Thema Briefpostautomation im weitesten Sinne abzugeben haben, und Sammlern, die solches Material suchen. Über die Konditionen müssen Interessent und Anbieter sich dann selbst abstimmen. Die ArGe Briefpostautomation übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit der Angaben und die Qualität des angebotenen Materials. Zwischenverkauf ist vorbehalten. Eine Liste des verfügbaren Materials gibt es zum Herunterladen unter http://www.arge-briefpostautomation.de/marktplatz. Wer interessiert ist, erhält nähere Informationen zu einzelnen Positionen per E-Mail von automationsbelege@t-online.de. Unter dieser Adresse können auch hochauflösende Scans einzelner Positionen oder die Zusendung der Liste per E-Mail angefordert werden. Die Liste des verfügbaren Materials (zur Zeit etwa 50 Seiten) hat zu jeder Position eine Kurzbeschreibung und ein verkleinertes Bild.

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08.09.2019: Aufgrund der am 1. Juli 2019 erfolgten Portoerhöhung für fast alle Sendungsarten (außer Infopost) wurden Umschläge und Postkarten mit neuen Wertstempeln in geänderten Wertstufen herausgegeben.
An neuen Umschlägen (mit selbstklebender Klappe) wurden erstmalig bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN C6" mit Wertstempel 80 Cent "Kapuzinerkresse" und Druckvermerk "24.05.2019"; - "PLUSBRIEF DIN C6" mit Wertstempel 80 Cent "Mikrowelten: Mondgestein" und Druckvermerk "27.05.2019";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 80 Cent "Kapuzinerkresse" und Druckvermerk "28.05.2019";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 80 Cent "Mikrowelten: Mondgestein" und Druckvermerk "05.06.2019";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" mit Wertstempel 80 Cent "Kapuzinerkresse" und Druckvermerk "28.05.2019";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" mit Wertstempel 80 Cent "Mikrowelten: Mondgestein" und Druckvermerk "06.06.2019";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" im Format C6/5 mit Wertstempel 80 Cent "Mikrowelten: Mondgestein" und Druckvermerk "27.05.2019";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Wertstempel 95 Cent "Flockenblume" und Druckvermerk "06.06. 2019";
- "PLUSBRIEF Einschreiben Einwurf DIN Lang" mit (altem!) Wertstempel 3 Euro "ATM: Berlin" mit Druckvermerk "C3087 OT343/04/19" und "01/19/KM";
- "PLUSBRIEF B4-Versandtasche" ohne Fenster (Querformat) mit Wertstempel 155 Cent "Buschwindröschen" und Druckvermerk "11.06.2019";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche" mit Fenster (Hochformat) und Wertstempel 155 Cent "Buschwindröschen", jetzt mit Druckvermerk "07.06.2019";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche" mit Stehboden (Hochformat) und Wertstempel 155 Cent "Buschwindröschen";
- "PLUSBRIEF DIN Lang für das Ausland" mit Wertstempel 110 Cent "WildGladiole", ohne LUFTPOST-Vermerk (Fehldruck), mit Druckvermerk "OT 308 28/2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang für das Ausland" mit Wertstempel 110 Cent "Wild- Gladiole" und nachträglich zugedrucktem LUFTPOST-Vermerk mit Druckvermerk "OT 308 28/ 2018".
Ebenfalls mit einem neuen Wertzeichen versehen wurde die PLUSKARTE mit Absendervordruck, jetzt mit Wertstempel 60 Cent "Astrophysik: ESA-Mission Rosetta". Im Gegensatz zu den Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen weist die Postkarten-Neuauflage wieder einen Fluoreszenz-Beidruck mit zwei 3 mm breiten Streifen auf.
Von dem an die Teilnehmer der Post-Schulungen zum Post-Ecommerce-Parcel-Experten gratis abgegebenen Umschlag mit individuellem Deutsche-Post-Wertstempel 70 Cent "PeP" wurde eine Neuauflage bekannt, jetzt in neuem Format C6 statt DIN Lang.

08.09.2019: Schon seit vielen Jahrzehnten spielt Wien eine wichtige Rolle als neutraler Brückenbauer zwischen Ost und West. Vor 40 Jahren war es endlich soweit - das Vienna International Centre wurde eröffnet und leistete fortan bedeutende Beiträge zum Frieden in der Welt. Zugleich wurde im August 1979 in Wien - nach New York 1951 und Genf 1969 - das dritte Büro der Postverwaltung der Vereinten Nationen (UNPA) eröffnet und gab die ersten UN-Briefmarken in österreichischen Schillingen heraus. Anläßlich des 40-jährigen Jubiläums des Vienna International Centre und des Büros der UNPA Wien gab die UNPA am 23. August 2019 einen neuen personalisierten Briefmarkenbogen heraus. Der Bogen mit zehn Briefmarken zu 0,90 Euro zeigt fünf verschiedene Ansichten des VIC im Hundertwasser-Stil. Auf den Feldern neben den Marken ist das VIC aus verschiedenen Perspektiven abgebildet. Das Hintergrunddesign illustriert das Emblem der Vereinten Nationen sowie das offizielle Logo "40 Years United Nations Vienna" und den Text "Celebrating 40 years, UNPA/Vienna International Centre (1979- 2019)".

08.09.2019: Zum 31. Dezember 2019 beendet Dr. Helbig [Prüfgebiete: Bayern 1876-1920 (Pfennigzeit inkl. INFLA-Stempel), Flugmarke MiNr. F I, Luftpost-Ganzsachen MiNrn. LP 1-2] seine Prüftätigkeit im BPP. Er nimmt keine Prüfsendungen mehr an und bittet dringend, von Zusendungen abzusehen.
Michael Schweizer hat kein Fax mehr.
Carl Aage Møller hat eine neue Adresse, eine neue Mailadresse und eine neue Telefonnummer: Röschkamp 11, 23774 Heiligenhafen, Telefon 0172/1 71 20 33, camoller@icloud.com.
Mario Huzanic hat eine neue Adresse und eine neue Telefonnummer: Schwandenrain 6 b, CH-8910 Affoltern am Albis, Schweiz, Telefon 0041/7 95 02 86 85.

04.09.2019: Eine peinliche Panne passierte jüngst der Irichen Post bei der Ausgabe der Serie "Erforschung des Weltraums" vom 4. Juli 2019, mit der u. a. das 50-jährige Jubiläum der Mondlandung gefeiert wurde. Zu sehen sind darauf vier Astronauten mit irischen Wurzeln, dazu englische und irische Inschriften, in denen das Wort "Mond" vorkommt. Bei der irischen Inschrift auf zwei der vier Werte hat das irische Wort für "Mond" = "Gealach" einen Dreher, weshalb stattdessen "Gaelach", was Gälisch oder Irisch bedeutet, zu lesen ist. Statt "50. Jahrestag der ersten Mondlandung" lautet die irische Übersetzung "50. Jahrestag der ersten Landung auf dem Irischen". Irgendwo im Gestaltungsprozess der Serie haben sich bei zwei Marken die Buchstaben "a" und "e" in der irischen Inschrift gedreht, ohne daß es jemandem auffiel.

04.09.2019: Die am 1. Juli 2019 durchgeführte Portoerhöhung der Deutschen Post AG machte einen neuen Blankoumschlag für Zudrucke von Vereinen und anderen Organisationen notwendig. Dieser erschien, sehr kurzfristig angekündigt, bereits am 1. August 2019. Eingedruckt ist die neue Blumen-Dauermarke zu 80 Cent "Kapuzinerkresse". Da gerade Briefmarkenvereine sich sehr gerne der Blankoganzsache für Veranstaltungen bedienen, wäre der Eindruck einer Sondermarke dieser Wertstufe, die mit der 80 Cent "Mikrowelten: Mondgestein" zum Zeitpunkt der Herstellung vorlag, wünschenswert gewesen. Der Verkaufspreis beträgt 1 Euro.

04.09.2019.: Eine für Rollenmarken-Sammler sensationelle Nachricht enthält das Bulletin 3-2019 der ArGe RSV: Zum ersten Mal ist eine Rollenmarke der Dauerserie "Burgen und Schlösser" mit geklebter Papierbahn aufgetaucht. Es handelt sich um den 30-Pf-Wert im Buchdruck. Die geklebte Papierbahn auf einem 11er-Streifen, von dem noch vier weitere irgendwo unerkannt herumschlummern könnten, wurde als Makulatur mit einem Stempel gekennzeichnet, kam aber offensichtlich irrtümlich trotzdem zur Auslieferung. Kontakt zur ArGe: Dr. Matthias Schellhorn (Vorsitzender), Weinbergstr. 11, 55457 Horrweiler, Telefon 06727/89 23 60, schellhorn@arge-rsv.de

04.09.2019: Auf Spurensuche hat sich Hans-Joachim Förster im Bericht Nr. 88 der ForGe Post- und Absenderfreistempel begeben. Gefunden hat er einen 1954 in Berlin eingesetzten Barfreimachungsbriefkasten, in den zuerst der erforderliche Betrag für das Porto und anschließend der unfrankierte Brief eingeworfen wurden. Der Brief erhielt anschließend einen Freistempel. Kntakt zur ForGe: Bernd Rosolski, Thomas-Müntzer-Str. 9, 99423 Weimar, Telefon 03643/51 45 09, bernd.rosolski@t-online.de.

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04.08.2019: Der Berliner Zoo wurde am 1. August 1844 als "Zoologischer Garten Berlin" auf dem Gelände der königlichen Fasanerie im Großen Tiergarten eröffnet. Der Zoologe Martin Hinrich Lichtenstein wirkte als erster Direktor. Im Laufe der Zeit kamen auf dem Gelände verschiedene Tierhäuser, Pavillons und Skulpturen sowie 1913 das Aquarium hinzu. Nach 1945 begann der Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten Anlage. Parallel dazu entstand im Osten der Stadt der "Berliner Tierpark" auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses Friedrichsfelde. Gemeinsam mit dem Tierpark Berlin und dem Aquarium Berlin ist der Zoo Berlin der größte Zoobetrieb Europas. Auf der Ganzsache eingedruckt sind die Umweltmarke zu 55+25 Cent aus 2008 mit dem 2011 gestorbenen Eisbären Knut aus dem Berliner Zoo und eine 25-Cent-ATM "Briefe schreiben". Die Grafik zeigt einige tierische "Stars" des heutigen Zoos. Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Es wird ein passender Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt. Der Verkaufspreis der Ganzsache beträgt 1 Euro.

04.08.2019: Im Jahr 2019 wird der 275. Geburtstag von Johann Gottfried Herder begangen. Der Dichter, Philosoph und Theologe gehörte zusammen mit Goethe, Schiller und Wieland zum "Viergestirn", das mit seinem Werk die Weimarer Klassik prägte und den Ruf Deutschlands als einer Nation von Dichtern und Denkern begründete. Als einer der Initiatoren des Sturms und Drang wirkte er an der Schnittstelle zwischen Aufklärung und Romantik. Sein Werk reicht dabei von philosophischen Abhandlungen bis hin zu Volksliedsammlungen. In seiner Weimarer Zeit wirkte er zudem als Superintendent an der Stadtkirche. An diesem Anlaß gibt die Deutsche Post am 1. August eine Gedenkganzsache heraus. Eingedruckt sind die 55-Cent-Sondermarke zum Schillerjahr 2005 und eine 25-Cent-ATM "Briefe schreiben". Die Grafik zeigt die historische Figur in verschiedenen Facetten und feiert Johann Gottfried Herder als einen durchaus noch aktuellen Klassiker, der von immer neuen Generationen gelesen und studiert wird. Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Es wird ein passender Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt. Der Verkaufspreis der Ganzsache beträgt 1 Euro.

04.08.2019: Die Versuchsphase der Deutschen Post AG mit Self-Service-Terminals an fünf Standorten im Köln-Bonner Raum ist Ende Mai beendet worden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Ob diese Technik eine Zukunft hat bzw. ein großflächiger Einsatz geplant ist, ist ungewiß. Die Versandstelle in Weiden liefert die daraus stammenden neuartigen selbstklebenden Automatenmarken aus - mit den Wertstufen, die bis zum 30. Juni 2019 galten. Das ist auf den ersten Blick logisch, weil die Testphase in dieser Portoperiode lag. Vielleicht ist es aber auch ein Indiz dafür, daß es damit nicht weitergeht. In diesem Falle dürfte die ATM MiNr. 10 die Hauptnummer des Sammelgebietes Bundesrepublik Deutschland sein, von der die wenigsten Exemplare im Umlauf waren. Nachträglich produzieren kann die Post natürlich jede beliebige Menge.

04.08.2019: Die Serie "Mineralien" innerhalb der Markenedition 1 der Österreichischen Post wurde um einen 80-Cent-Wert "Topas" erweitert, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Topas gehört zu einer eigenen Edelsteingruppe, die eine große Farbenvielfalt aufweist. Er kommt in sehr unterschiedlichen Farben, von farblos über Gelb, Braun, Grün, Rot und Violett bis Blau, vor. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. In der Markenedition 4 erschienen als Zusammendruck im Kleinbogen vier weitere Blumen: Gerbera, Rittersporn, Lilie und Anemone. Die Edition kostet 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Die Markenedition 20 mit 15 Werten zu 80 und fünf zu 90 Cent wurde gleich um zwei Ausgaben ergänzt:
- "Sommer in Österreich" - Die Marken im naßklebenden Bogen zeigen sommerliche Motive aus den österreichischen Bundesländern.
- "TV-Zitate auf Marke" - Vorgestellt werden auf der selbstklebenden Edition 20 Zitate aus bekannten deutsch- und englischsprachigen TV-Produktionen.
Der Preis beträgt jeweils 22,90 Euro, im Abo 17,90 Euro.

04.08.2019: Die Deutsche Post AG bereitet sich scheinbar schon auf einen möglichen BREXIT Großbritanniens vor, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" DBR) berichtet. Es sind neue Päckchen- und Paketadresszettel EU (5, 10 und 20 kg) in Umlauf, bei denen die auf der rückseitigen Abziehfolie abgedruckte Länderliste bei Großbritannien um den Zusatz "vorbehaltlich des Austritts Großbritanniens aus der EU" ergänzt wurde.

04.08.2019: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "23.-5.19", Wertstempel 70 Cent "Regenbogenfragment", Faltbrief mit Werbung "Tolle Modellneuheiten!";
- "23.-5.19", Wertstempel 70 Cent "Heimische Vögel: Goldammer", C6/ 5-Umschlag mit Werbung "Jetzt komplett: die Gold-Serie 'UNESCO Welterbe'.".
Anlässlich der Digitalkonferenz re:publica vom 6. bis 8. Mai 2019 in Berlin wurden drei Postkarten mit Postlogo "Deutsche Post DHL/Group" und Wertstempel 45 Cent "Streetscooter" gratis an die Besucher der Veranstaltung abgegeben, rückseitig mit folgenden Motiven:
- Abbildung Blauwal mit Beschriftung "Fig.1. whale";
- "too long; didn't read.";
- "tl;dr";
jeweils mit Bildunterschrift "re;publica19/Berlin, May 6-8".
Besucher hatten den Eindruck, daß die Nachfrage nach den Postkarten nicht sehr groß war. Der Stand der Post war recht unauffällig. Wer sich Karten vom Kartenständer nehmen wollte, konnte das ohne Einschränkungen tun. Getan haben es gleichwohl nur Wenige. Die in den Briefkasten eingeworfenen Karten erhielten - etwas lieblos - auch nur einen Wellenstempel des Briefzentrums 10. Vom Umschlag im Format DIN Lang mit Absenderlogo "Deutsche Post" mit individuellem Wertstempel 28 Cent "LeserService" und Vorausentwertung Frankierwelle "DIALOGPOST" wurde eine weitere Neuauflage bekannt, jetzt mit Werbung "Coole Sommertrends beim LESERSERVICE. Sparen Sie bis zu 34 % + Markengeschenk." und Abbildung von drei Zeitungen und einer grünen Reisenthel-Tasche.

04.10.2019: Die Serie "Sternzeichen" innerhalb der Markenedition 1 wurde mit dem "Krebs" fortgeführt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Das Tierkreiszeichen Krebs wird von hoher Sensibilität bestimmt und verfügt über Familiensinn, ein großes Erinnerungsvermögen und ein gehöriges Maß an Intuition. Das 80-Cent-Wertzeichen kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. In der Markenedition 4 enthält eine weitere Tranche "Heimische Tierwelt" einen Kleinbogen mit vier Marken zu 80 Cent mit Abbildung von Schneehase, Graureiher, Laubfrosch und Haselmaus (5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro). "Muscheln und Schnecken" illustriert eine neue Markenedition 8. Früher nutzte man Muscheln und Schnecken zur Bezahlung, heute werden sie zu Nahrungsmitteln und die Schalen zu Deko und Schmuck verarbeitet. Der Kleinbogen mit jeweils vier Werten zu 80 und 90 Cent kostet 11,90, im Abo 9,90 Euro. Den Abschluss bildet eine selbstklebende Markenedition 20 mit Schmetterlingen. Die bunten und einzigartigen Flügel dieser Insekten verzaubern nicht nur Menschen, sondern sind auch zur Bestimmung der jeweiligen Falterart wichtig. Es gibt an die 160 000 beschriebene Arten. Faszinierend ist die Entwicklung von Ei über Raupe zum Schmetterling. Der Preis der Edition mit 15 Werten zu 80 und fünf zu 90 Cent beträgt 22,90 Euro, im Abo 17,90 Euro.

04.08.2019: Der APhV feierte in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die diesjährige Jahresversammlung des APHV fand im Hotel Mercure in Berlin-Neukölln statt. Zu Beginn sorgten Peter Koegel und Franz-Josef Pütz mit Vorträgen bereits für philatelistische Hochstimmung. Koegel behandelte den Postschnelldienst in Berlin, präsentierte seltene und seltenste Belege aller Art, die in der Zeit von 1949 bis 1955 gegen wahrlich nicht billiges Entgelt (höchste bekannte Gebühr 3,40 DM) bevorzugt und schnell befördert wurden, teils auch in Kombination mit der Rohrpost. Vergleichbar eindrucksvoll war der Vortrag von Pütz, der unter dem Titel "Im Ringen um Gefühle - Ansichtskarten im Ersten Weltkrieg" diese Zeit von 1914-1918 mit all ihren relevanten Aspekten widerspiegelte. Vom Kaiserkult bis zur Wehrmachtsverherrlichung - so manches beeindruckte tief und blieb bei den Besuchern haften. Zur Mitgliedertagung am Nachmittag waren Gäste und Mitglieder in spannungsvoller Erwartung versammelt. APHV-Präsident Wolfgang Lang begrüßte BPP-Präsident Christian Geigle, BDB-Präsident Harald Rauhut, BDPh-Vorstand Konrad Krämer sowie die Kollegen von der Fachpresse. Erster Schwerpunkt nach einem Rückblick des Präsidenten auf das vergangene Jahr waren die ausgezeichnet von APHV-Vorstand Stefan Lutter zusammengetragenen Zahlen und Fakten des vergangenen Geschäftsjahres. Sie zeigten Licht und Schatten, führten letztlich zu einem später einstimmig beschlossenen Antrag, die Mitgliedsbeiträge für 2020 für die ersten drei Mitgliedsbeitragsstufen leicht zu erhöhen. Zweiter Schwerpunkt waren die Beratungen über Satzungsänderungen, besonders über die neuen Verhaltensregeln, die den bisherigen sog. "Ehrenkodex" ersetzen. Nach eingehender Diskussion wurden auch diese einstimmig verabschiedet und sind künftig Satzungsbestandteil, der für alle Mitglieder verbindlich ist. Beim abschließenden Festabend präsentierte Wilhelm van Loo eine Auswahl von Fotos zur Geschichte des APHV, die bei den Gästen viele Erinnerungen wachriefen. Lang anhaltender Beifall war ihm gewiß und Lohn für die große Mühe, die er sich mit der Zusammenstellung dieser eindrucksvollen Schau gemacht hatte.

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07.07.2019: Für zwei Sondermarken der Juli-Tranche hat die Deutsche Post AG ein besonderes Druckverfahren durchführen lassen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue"(DBR) berichtet. Die 155-Cent-Marke "Polizeien des Bundes und der Länder" wurde im Offsetdruck mit Tagesleuchtfarbe hergestellt. Für Einzelmarke und Block zum 50-jährigen Jubiläum der ersten bemannten Mondlandung kam Offsetdruck mit Kaltfolienveredelung zum Einsatz.

07.07.2019: Die Luxemburgische Post hat drei neue Verkaufsstellen eröffnet, die einen eigenen Poststempel führen: Point POST Cactus Echternach (seit 17. Juni), Point POST Q8 Bridel (15. Juli) und Point POST Cactus Bonnevoie (19. August). Wer an den Stempeln interessiert ist, wende sich an folgende Adresse: POST Philately, L-2992 Luxemburg. Die "Points POST" können aus betrieblichen Gründen keine philatelistischen Dienste anbieten.

07.07.2019: Die Österreichische Post hat wieder ihre Automatenmarken-Vordrucke geändert, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die neuen Sommermotive "Löwenzahn" und "Vergissmeinnicht" sind an allen ATM-Standorten und an temporär eingesetzten Automaten mit entsprechend gekennzeichnetem Eindruck erhältlich.

07.07.2019: An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt:
- "PLUSBRIEF Dialogpost" mit Fenster und Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST", jetzt mit Druckvermerk "05.12.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "13.02.2019";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Bremerhaven Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "15.02.2019";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/5 mit Wertstempel 85 Cent "Schloss Sanssouci", jetzt mit Druckvermerk "28.01.2019".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "-4.-4.19", Wertstempel 70 Cent "Der Grüffelo", Faltbrief mit Werbung: "Monsterstarke Briefmarken!";
- "11.-4.19", Wertstempel 70 Cent "Regenbogenfragment", Faltbrief mit Werbung "Eine numismatische Reise durch Raum und Zeit.";
- "18.-4.19", Wertstempel 70 Cent "Lübecker Märtyrer", Faltbrief mit Werbung "Erstklassige Raritäten für Sie!".
Darüber hinaus wurde eine weitere C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Rothenburg ob der Tauber" mit Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" bekannt, links mit "Mai/Juni 2019", Abbildung einer dunkelblonden Dame mit Bleistift, Posthorn-Logo und Werbung "Jetzt sichern: Extra-Rabatte für viele Büro-Artikel!".
Zusätzlich bekannt wurde ein ähnlich wie der amtliche Dialogpost-Umschlag gestalteter C6/5-Umschlag mit Deutsche-Post-Logo, Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Frankierwelle mit Posthorn-Logo und "DIALOGPOST", darunter Werbung "10 % Rabatt auf viele Büroartikel - jetzt im Online-Shop!", im Innendruck jedoch ohne FSC-Vermerk.
Ein C5-Umschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post DHL/Group" und Wertstempel 145 Cent "Tischbein: Goethe" mit Vorausentwertung Frankierwelle "53250 Bonn" enthielt eine Einladung zur Aktionärsversammlung 2019 der Deutschen Post AG.
Ausgewählte Postfilialen erhielten einen C4-Umschlag mit individuellem Wertstempel 145 Cent "Top-Auswahl ... Trends" und Vorausentwertung Frankierwelle "53250 Bonn" mit Absenderangabe "Post-Partner-Shop" und Werbetext "Die Top-Auswahl gefragter Produkte:", rechts unten Deutsche-Post-Logo.

07.07.2019: Eine neue 80-Cent-Marke der Edition 1 der Österreichischen Post zeigt eine duftende Frühlingsblume, die einmal ein Glücks- und Liebessymbol und aus christlicher Sicht eine "Marienblume" ist - das Maiglöckchen. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass es sich um eine stark giftige Pflanze handelt. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. Innerhalb der Markenedition 4 wurde die Serie "Sehenswürdigkeiten in Österreich" fortgesetzt. Der Kleinbogen mit vier Werten zu 80 Cent zeigt Burg Lockenhaus, Schallaburg, Basilika Maria Trost und Hallstadt. Der Preis beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Der Tiergarten Schönbrunn im Park des gleichnamigen Schlosses ist Thema einer selbstklebenden Markenedition 20. Die 15 Werte zu 80 und fünf zu 90 Cent illustrieren Motive aus den über 700 dort gehaltenen Tierarten. Die Edition kostet 22,90 Euro, im Abo 17,90 Euro.

07.07.2019: Die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, daß die USA den Weltpostverein auf Wunsch von Präsident Donald Trump verlassen sollen. Der am 9. Oktober 1874 in Bern auf Vorschlag des deutschen Generalpostmeisters Heinrich von Stephan gegründete Weltpostverein, seit 1947 eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, regelt die internationale Zusammenarbeit der Postbehörden und die Rahmenbedingungen des grenzüberschreitenden Postverkehrs. Ihm gehören aktuell 192 Mitgliedsstaaten an. Laut eines von US-Präsident Donald Trump am 23. August 2018 unterzeichneten Memorandums wollen die USA "ein System fairer und diskriminierungsfreier Tarife für Waren, das einen uneingeschränkten und unverfälschten Wettbewerb fördert". Das ist in den Augen von Trump beim Weltpostverein nicht gegeben, weil er einzelne Staaten, u. a. China, bei bestimmten internationalen Postgebühren bevorzuge. Deshalb bekam US-Außenminister Pompeo den Auftrag, die Mitgliedschaft im Weltpostverein zu kündigen. Am 18. Oktober 2018 traf dieser Brief beim Weltpostverein ein. Der Austritt der USA würde zum 17. Oktober diesen Jahres wirksam werden. Bis dahin will der Weltpostverein versuchen, die USA in Gesprächen doch noch von einem Verbleib zu überzeugen. Groß dürften die Chancen dafür nicht sein. Die amerikanische Generalpostmeisterin Megan J. Brennan und der Vorstand der US Post bekräftigten in einer öffentlichen Sitzung am 8. Februar 2019 in Columbus (Ohio), hinter der Entscheidung des US-Präsidenten zu stehen und deren Umsetzung vorzubereiten. Wie die selbstkalkulierten Tarife der US Post nach dem Austritt aussehen sollen und der internationale Postverkehr funktionieren soll, ließ die Führungsspitze nicht verlauten. Mit Postverträgen für einzelne Staaten würden sich die USA in die Zeit vor 1874 zurückkatapultieren.

07.07.2019: Bereits seit zwei Jahren widmet sich der philatelistische Journalist Jürgen Olschimke - unter anderem bekannt durch diverse Veröffentlichungen in der Zeitschrift philatelie - der Erforschung moderner Fälschungen bundesdeutscher Briefmarken zum Schaden der Post seit Einführung der Euro-Nominale. Seine Forschungsergebnisse wurden in Teilen bereits in der Fachpresse veröffentlicht und sind seit kurzem in einer ausführlichen Übersicht online verfügbar. Unter dem Link http://jolschimke.de/brief marken-und-ganzsachen/uebersicht-fael schungen-zum-schaden-der-post-seit-euro einfuehrung.html findet der Betrachter die ausführliche "Fälschungsübersicht Briefmarken seit 2002" mit einer Liste von mehr als 50 verschiedenen, detailliert erfaßten Fälschungen (Datenstand 18. Mai 2019). Der praktische Nutzen ist vielfältig. Die übersichtliche Darstellung ermöglicht zum einen eine schnelle Information über alle bekannt gewordenen Fälschungen in Tabellenform. Darüber hinaus findet man zu jeder "Ausgabe" die fraglichen Merkmale zur Identifizierung sowie bildliche Darstellungen der Marken. Dies kann helfen, selbst schwer zu erkennende Fälschungen - hierzu gehören mitunter auch die Verpackungen (!) - von echten Marken zu unterscheiden. Insbesondere über eBay und andere Online-Handelsplattformen finden Fälschungen zum Schden der Post, häufig aus Fernost, aufgrund günstiger Angebotspreise den Weg in den Markt. Um Schaden abzuwenden und solche Produkte schneller zu erkennen, bietet die Übersicht schnelle Hilfestellung.

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09.06.2019: Die Motivgruppe Musik feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Ihre Gründung ist eng mit den Anfängen der organisierten thematischen Philatelie verbunden. So vielfältig wie die Musik, so vielfältig sind die musikalischen Themen und Motive auf den Briefmarken aus aller Welt. So wundert es nicht, daß die Motivgruppe Musik mit rund 250 Mitgliedern aus 36 Ländern heute immer noch eine der größten thematischen Arbeitsgemeinschaften im Bund Deutscher Philatelisten ist. Zum Jubiläum wird am 8. Juni ein Sonderstempel eingesetzt. Kontakt: Peter Lang, Rotkamp 14, 13053 Berlin, www.motivgruppe-musik.com.

09.06.2019: Die ArGe RSV plant, eine Arbeitsgruppe Plattenfehler der Zusammendrucke des Deutschen Reiches zu bilden. Zunächst sollen alle Druckabweichungen bei den Zusammendrucken registriert werden, um anschließend eine Abgrenzung zwischen Druckzufälligkeiten und echten Plattenfehlern zu erreichen. Ziel soll es sein, diese Plattenfehler mit der marktgerechten Bewertung in den Michel zu bringen, z. B. ins nächste Michel-Handbuch. Kontakt zur ArGe RSV: Dr. Matthias Schellhorn (Vorsitzender), Weinbergstr. 11, 55457 Horrweiler, Telefon 06727/ 89 23 60, schellhorn@arge-rsv.de.

09.06.2019: Am 2. Juni 2019 fand von 10 bis 15 Uhr im Bürgerhaus Bocklemünd, Görlinger Zentrum 11-15, 50829 Köln-Bocklemünd, das 25. Regionaltreffen Köln der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel statt. Kontakt: Theodor O. Fuchs, Bauerbankstr. 15, 50969 Köln, Telefon mit Anrufbeantworter: 0221/36 69 21 und 9 36 27 85, theo.fuchs@koeln.de.

09.06.2019: Die ArGe Pfadfinder e. V. als nicht-kommerzielle Vereinigung von Pfadinder-Briefmarkensammlerinnen und -sammlern, Philatelistinnen und Philate-listen trifft sich einmal im Jahr über ein langes Wochenende immer an einem anderen Ort zu ihrem Jahrestreffen. Diesmal traf man sich zum 44. Jahrestreffen vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 im Michel Hotel Suhl, Platz der Deutschen Einheit 2, 98527 Suhl. Am 1. Juni 2019 von 10 bis 13.30 Uhr fand ein Tauschtag (Tausch und Plausch) im oben genannten Ort statt. Zu den Aktivitäten eines Jahrestreffens der ArGe Pfadfinder e. V. gehört es auch, den Ort des Treffens und seine Umgebung kennen zu lernen. So gab es eine Busfahrt rund um den Rennsteig und eine Stadtführung durch Suhl. Natürlich wurde der gesellige Teil nicht vergessen, u. a. gab es einen bunten Abend mit Tombola. Zum Jahrestreffen der ArGe Pfadfinder e. V. 2018 gab es eine Sonderganzsache (Pluskarte). Kontakt: Gottfried Steinmann, Telefon 09332/91 24 oder 09321/50 13, Gottfried.Steinmann@t-online.de), oder Gerhard Winter, Telefon 0043664/73 87 90 66, winter_g@aon.at.

09.06.2019: An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen der Deutschen Post AG wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt: - "PLUSBRIEF DIN C6" mit Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", jetzt mit Druckvermerk "29.01.2019";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Bremerhaven Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "28.01.2019";
- "PLUSBRIEF B4-Versandtasche" ohne Fenster (Querformat), Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", jetzt mit Druckvermerk "15.01.2019".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "-7.-3.19", Wertstempel 70 Cent "Der Grüffelo", Faltbrief mit Werbung "‚Monsterstarke' Motive für Ihre Post!";
- "28.-3.19", Wertstempel 70 Cent "Der Grüffelo", Faltbrief mit Werbung "Die neuesten Frühjahrs-Modelle!";
- "28.-3.19", Wertstempel 145 Cent "C. D. Friedrich - Der einsame Baum", C5-Umschlag mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. II. Quartal 2019". Darüber hinaus wurde eine weitere C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Seerose" mit Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" bekannt, links mit "März 2019", Abbildung einer dunkelhaarigen Dame mit Kugelschreiber, Posthorn-Logo und Werbung "Jetzt zugreifen: Neuheiten und Spar-Angebote für Ihr Büro!".
Absender, die einen Brief an das Osterhasen-Postamt in Ostereistedt richten, erhalten eine Antwort des Osterhasen Hanni Hase in einem Umschlag mit individuellem Wertstempel 70 Cent oder 90 Cent "Ortsschild Ostereistedt" und Vorausentwertung durch einen Sonderstempel "OSTEREISTEDT/(Datum)/ 27404" mit einem von drei Stempelarten: "20.-3.2019", "-1.-4.2019" oder "12.-4.2019" (nur 70 Cent).

09.06.2019: Internationale Briefmarken-Börse München abgesagt! Die Messe Sindelfingen verbreitete dazu heute folgende Pressemitteilung:
"Eine traurige Nachricht für alle Briefmarken-Fans: Die für den 5. bis 7. März 2020 geplante 23. Internationale Briefmarken-Börse München wird leider nicht stattfinden. Nach über 20 erfolgreichen Jahren in der Bayernmetropole mußte die Schwestermesse unserer mittlerweile europaweit führenden Sindelfinger Briefmarken-Börse aus wirtschaftlichen Gründen abgesagt werden. Auch für die Zukunft ist eine weitere Fortführung der Messe am Standort München nicht vorgesehen. Wir bedauern, daß wir zu diesem Schritt gezwungen sind, und laden alle bayerischen Freunde der Philatelie dafür umso herzlicher zu unserer großen Internationalen Briefmarken-Börse nach Sindelfingen vom 24. bis 26. Oktober 2019 ein. Der Eintritt ist frei!"

09.06.2019: Am 9. Mai 2019 erschienen von der aländischen Post vier neue Ganzsachenkarten in starken Farben. Die åländische Bildkünstlerin Carolina Sundelin gibt ihr Debüt als Illustratorin für Åland Post mit einer farbfreudigen Interpretation des Themas Krebsfest. Das Krebsfest gibt es bereits seit dem 19. Jahrhundert. Es wird im Spätsommer gefeiert und ist auf Åland eine genauso beliebte Tradition wie Mittsommer und Weihnachten. Typische Dekorationen sind Lampions, die im Dunkeln aufleuchten, wenn die Krebse gegessen werden. Die Krebse werden in Salzwasser mit Gewürzen und viel Dill gekocht. Als Beilagen gibt es oft Gemüsekuchen, Käse und Brot. Schnaps und Lieder hören auch gern dazu. Auf Åland werden Flusskrebse gefangen, die es in den meisten Seen, Sümpfen und Teichen gibt. Schwedische Könige brachten sie vermutlich im 16. Jahrhundert nach Åland. Flusskrebse sind für die Krebspest hoch empfänglich. Es ist eine Krankheit, die von Signalkrebsen übertragen wird, und seit 2012 ist die Zucht von Signalkrebsen auf Åland deshalb verboten. Die Ganzsachenkarten sind Carolina Sundelins erster Auftrag für die Åland Post. Sie wuchs in Frankreich auf und hat sich zur Bildkünstlerin ausbilden lassen. Sie hat mehrere Ausstellungen gehabt. Heute arbeitet sie auch als Bildkunstlehrerin auf Åland und malt am liebsten Naturmotive und gern Details. Die Wertzeicheneindrucke auf der Rückseite der Karten knüpfen an die Bildmotive der Karten an. Das Porto ist im Preis inbegriffen, und die Karten können von Åland in die ganze Welt verschickt werden.

09.06.2019: Die Serie "Dorfkirchen" innerhalb der Markenedition 1 der österreichischen Post wurde um die Kappele Maria Schnee, die in Gaschurn im Bezirk Bludenz (Vorarlberg) steht, ergänzt. Die Kirche stammt aus 1637 und ist der Gottesmutter geweiht. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. In der Markenedition 4 erschien ein Zusammendruck mit vier 80-Cent-Marken im Kleinbogen, die "Naturschätze" illustrieren: Schlögener Schlinge Donau, Seewinkel, Wiener Prater und Bregenzerwald. Der Preis beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Der italienische Renaissancekünstler Leonardo da Vinci, der vor 500 Jahren starb, gilt als einer der größten Universalgelehrten der Menschheitsgeschichte. Er war nicht nur Maler, Bildhauer und Architekt, sondern auch Philosoph und war ein naturwissenschaftliches Genie. Er konstruierte Fluggeräte und Maschinen und hinterließ Skizzen und Entwürfe. Seine bekanntesten Gemälde ziert eine Markenedition 8 mit jeweils vier Werten zu 80 und 90 Cent. Der Kleinbogen kostet 11,90, im Abo 9,90 Euro.

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11.05.2019: Ab September 1948 tagte der Parlamentarische Rat in Bonn mit dem Ziel, eine demokratische Basis für Nachkriegsdeutschland zu schaffen. Die Versammlung setzte sich aus gewählten Vertretern der Länderparlamente der drei Westzonen und West-Berlin zusammen. Nachdem die Weimarer Reichsverfassung von 1919 gescheitert war, sollte ein besseres Konstrukt geschaffen werden, das Stabilität und Fortschritt in Deutschland garantiert. Im Rat wurde heftig debattiert und am 8. Mai 1949 konnte ein Entwurf des Grundgesetzes vorgelegt werden. Nach der Zustimmung der alliierten Militärgouverneure nahmen zehn von elf westdeutschen Länderparlamenten das Gesetz an. Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz ausgefertigt und in einer feierlichen Sitzung des Parlamentarischen Rates verkündet. Am 2. Mai 2019 erinnert eine weitere Gedenkganzsache, deren Zudruck den Parlamentarischen Rat bei der Unterzeichnung zeigt, an das Jubiläum. Auf der Ganzsache sind die Sondermarke "60 Jahre Bundesrepublik Deutschland" von 2009 (Bund MiNr. 2760) und eine 15-Cent-Automatenmarke "Schreibutensilien" (MiNr. 8) eingedruckt. Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf), von der der Umschlag auch gestaltet wurde. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn.

11.05.2019: Mit seinem Hauptthema "Deutschland und Europa 2019 - von Brexit bis Europawahl" stimmt der "Junge Sammler" der DPhJ in seinem ersten Heft 2019 seine Leser auf das diesjährige Thema des Stiftungswettbewerbs "Deutschland" und auf die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und Ausstellung JuPhila in Holvede ein. Noch bestehen für diese Veranstaltungen Anmeldemöglichkeiten und alle jungen Briefmarkenfreunde sind zu einer Teilnahme aufgerufen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue"(DBR) berichtet! Im Beitrag zur "Direktwahl des Europäischen Parlaments" wird der Europabezug hergestellt. Wie es für Großbritannien nach einem Brexit aussehen könnte, belegt der Beitrag "Zoll", der die Zusammenarbeit von Post und Zoll beleuchtet. Ein spannender Reisebericht zeigt, wie die Post in Serbien heute arbeitet. Geheimnisvolle Brieferklärungen liefert der Beitrag zum Stempel "West" auf einem Behördenbrief nach Berlin. Ebenfalls mit deutscher Philatelie b fasst sich ein Beitrag über die Fahrenden Postschulen. Sind es nun Briefmarken oder Label: Das Pilotprojekt Selbstbedienungsterminal Brief im Raum Köln/Bonn wird in einem weiteren Artikel vorgestellt. Eine tolle Bildergeschichte liefern die Mittelseiten: "Ein Brief auf dem Weg zur Großmutter" zeigt, wie in Liechtenstein die Post aufgegeben, bearbeitet und zugestellt wird. Der Beitrag kann auch als kleines Poster aus dem Heft herausgenommen werden. Sportliche Themen sind ein Beitrag über Eishockey und über den Stürmer und Fußballtrainer Ottmar Hitzfeld. Zwei englischsprachige Beiträge (zur Ausgabe von Großbritannien "Marvel Universe of Superheroes") und viele Kurzinfos runden das Heft ab. Daneben finden sich das beliebte Junge Sammler-Quiz, Veranstaltungstermine, die Ausschreibung zum Stiftungswettbewerb, eine Vorschau auf die Jugend-Erste-Hilfe-Tage 2019 in Sindelfingen und Berichte aus den Landesringen. Neun Gruppen waren mit mehr als drei Neumitgliedern am Mitgliederwerbewettbewerb erfolgreich und sind im Heft genannt. Informationen zum Heft und Bezug gibt es bei der DPhJ-Geschäftsstelle: Gaby Lennartz, Ahornweg 48, 52511 Geilenkirchen. Um Rückporto und Altersangabe wird gebeten.

11.05.2019: Zur 1. internationalen Frühlingsmesse von Briefmarken, Münzen, Ansichtskarten und anderen Sammelgegenständen SBERATEL - SAMMLER - COLLECTOR brachte die Tschechische Post am 13. März 2019 eine Postkarte mit Zudruck in Umlauf, auf der eine Illustration für das Buch NANOBOOK zu sehen ist. Ebenfalls zur Messe erschien eine Sonderpostkarte "ICH LERNE DIE BRIEFMARKEN KENNEN" mit der aufgedruckten Buchstaben-Briefmarke "A" mit der Abbildung eines Motivs, das auf die bereits traditionelle Briefmarke der Herbstmesse SAMMLER hinweist. Die Karte soll das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken. Mit einer weiteren Sonderpostkarte wurde am selben Tag der Künstler Alfons Mucha geehrt. Im Wertstempel wurde ein Detail seines Gemäldes "Salon des Cent: 20th Exhibition" verwendet. Dieser Wertstempel kam im Übrigen schon 2010 für eine Ansichtskarte Alfons Muchas zur Verwendung. Derselbe Wertstempel diente für eine weitere Sonderpostkarte, die darauf aufmerksam macht, daß die Tschechische Post jeweils den 1. Preis für die beste Stichtiefdruck- und die beste im Offsetdruck hergestellte Marke des Jahres 2018 erhalten hat. Beide Marken werden auf dem Zudruck gezeigt.

11.05.2019: Im Jahre 2019 feiert die Stadt Quedlinburg zum 1.100. Mal die Verleihung der Königswürde an Heinrich I. Zu diesem Anlaß erscheint eine Gedenkganzsache "1.100 Jahres Königswürde Heinrich I. und 25 Jahre Quedlinburg Welt erbe", wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Neben dem Porträt des Königs ist die markante Silhouette der Stiftskirche St. Servatius zu sehen, in der sich sein Grab befindet. Der romanische Kirchenbau befindet sich auf dem Schloßberg hoch über der malerischen Altstadt. Seit 1994 gehört das Architektur-Ensemble in Quedlinburg zum UNESCO-Welterbe. Aus diesem Anlaß erschien am 2. Mai 2019 eine weitere Gedenkganzsache. Fast 2.000 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten gibt es noch in der Stadt mit ihren engen Gassen. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in den letzten Jahrzehnten konnten einen Großteil der Quedlinburger Bausubstanz retten, so daß sich heute ein weitgehend intaktes mittelalterliches Stadtbild präsentiert. Im Vordergrund ist daher eine typische Quedlinburger Häuserzeile abgebildet. Im Klopstockhaus von 1570 darunter befindet sich heute ein Museum zu Ehren des 1724 dort geborenen Dichters. Als Wertstempel eingedruckt sind die Blumen-Dauermarken 45 Cent "Seerose", 15 Cent "Hasenglöckchen" und 5 Cent "Phlox". Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf), von der der Umschlag auch gestaltet wurde. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn.

11.05.2019: Machte die Schlagzeile "Philatelistenverband vor dem Aus!", erschienen in der Zeitung "Liechtensteiner Vaterland" vom 7. März 2019, die Runde, trat dieses befürchtete Szenario wenige Tage später bei der Mitgliedversammlung des Verbandes am 12. März glücklicherweise dennoch nicht ein. Vorliegenden Berichten zur Folge wurde mit Hans-Peter Rheinberger ein neuer Präsident gewählt. Ihm zur Seite steht ein neuer Vorstand, dem u. a. Stefan Erne (Bereichsleiter Philatelie) und Thomas Dürr (Stellv. Bereichsleiter), also zwei Vertreter der Liechtensteinischen Post, angehören. Dem Vorstand gehört außerdem Siegfried Danler, der Vorsitzende des Österreichischen Sammlervereins für die Liechtenstein-Philatelie, an. Hans-Peter Rheinberger ist Kurator des Postmuseums in Liechtenstein, für das er bereits 2017 mehrere Ausstellungen zu den Grafikern und Künstlern der Briefmarken des Landes organisiert hat.

11.05.2019: Die Motivgruppe Musik lädt auch in diesem Jahr wieder zur Abstimmung über die schönste Musikbriefmarke des vergangenen Jahres ein, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Auf der Internetseite www.motivgruppe-musik.com sind alle zur Wahl stehenden, im Jahr 2018 verausgabten Briefmarken aufgelistet. Die Liste zeigt die ganze Bandbreite des Sammelgebietes, mit dem sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft befassen. Die Palette reicht von dirigierenden Pinguinen in der Französischen Antarktis und Tanzmotiven aus Estland über Komponistenporträts von Herbert von Karajan oder Legenden wie John Lennon bis hin zu Darstellungen von Musikinstrumenten oder Orchestern. Gehen Sie auf eine musikalische Briefmarkenreise um die Welt mit den 66 zur Wahl stehenden Postwertzeichen von Ägypten bis Zypern. Der Wettbewerb läuft bis zum 31. Juli 2019. Der Designer der schönsten Musikbriefmarke wird mit der Yehudi-Menuhin-Trophy 2019 ausgezeichnet und unter allen Teilnehmern an der Abstimmung wird wieder ein philatelistisches Geschenk verlost.

11.05.2019: Nach 1998 ist die Feldlerche 2019 zum zweiten Mal "Vogel des Jahres" geworden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist noch eine der häufigsten Feldvögel in der Kulturlandchaft, aber ihre Bestände nehmen stark ab. Mit 1,3 bis 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche jedoch noch zu den häufigsten Brutvögeln Deutschlands. Meiningens Philatelisten bleiben auch wieder im Jahre 2019 der Tradition treu. Bis 2012 in unregelmäßigen Abständen, aber danach in Regelmäßigkeit bis heute sorgen sie für einen Sonderstempel zum Thema "Vogel des Jahres". Alle Sonderstempel entstanden in Verbindung bzw. Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Rhön, Verwaltung Thüringen. Nach dem Eisvogel (Alcedo atthis) in Helmershausen im Jahre 2009, der Dohle (Corvus monedula) in Kaltennordheim im Jahre 2012, der Bekassine (Gallinago gallinago) in Oepfershausen im Jahre 2013, dem Grünspecht (Picus viridis) im Jahres 2014 in Rohr, dem Habicht (Accipiter gentilis) im Jahr 2015 in Helmershausen, im Jahr 2016 in Kaltenwestheim der Stieglitz (Carduelis carduelis), im Jahr 2017 in Neubrunn der Waldkauz (Strix aluco) und im Jahr 2018 zum Frühlingsfest auf dem Weidberg bei Kaltenwestheim der Star (Sturnus vulgaris) folgt nun 2019, wieder zum Frühlingsfest auf dem Weidberg bei Kaltenwestheim, die Feldlerche. Dieser Sonderstempel mit der "Feldlerche" ist dem Frühlingsfest in der Erlebniswelt Rhönwald gewidmet und unterstreicht das Biosphärenreservat Rhön als einen bedeutenden Lebensraum in Europa. Abgeschlagen wurde er am 28. April 2019 im Eingangsbereich der Erlebniswelt in 98634 Kaltenwestheim. Dazu passend erschienen eine PLUS-Karte und zwei weitere Souvenirkarten sowie zwei Briefmarken Individuell. Zu Gast war das EB-Team Nürnberg, das den Sonderstempel zum "Vogel des Jahres" und einen weiteren noch in Vorbereitung befindlichen führen wird. Weitere Informationen über Matthias Reichel, Wohnpark 3, 98639 Rippershausen, reichel.matthias@t-online.de, www.meininger-briefmarkenfreunde.de.

11.05.2019: Mit Firmenlochungen sollte der Diebstahl von Marken in Firmen erschwert werden. Hätten Privatpersonen so gekennzeichnete Marken verwendet, wäre dies sicherlich aufgefallen. Manfred Schmitt veröffentlicht in Heft 63 der ArGe Krone/Adler eine Aufstellung, in welchen Städten er ab 1876 Firmenlochungen auf Marken der Pfennige- und Pfennig-Ausgabe festgestellt hat. Immerhin sind es 33 Städte auf dem damaligen Reichsgebiet, wobei die meisten Firmenlochungen auf Hamburg (15), Berlin (11) und Frankfurt/Main (9) entfallen. Soweit bekannt, werden in der Aufstellung die einzelnen Firmenlochungen, die negativ abgebildet sind, mit Firma und Ort angegeben. Hinzu kommt die Markenserie sowie Früh- und Spätdatum. Kontakt zur ArGe: Sven Martens (Vorsitzender), Hauptstr. 16, 27367 Reeßum-Taaken, Telefon 04264/37 06 90, pfennigesven@gmx.de.

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14.04.2019: Auf der Internetplattform eBay werden regelmäßig alte Poststempel angeboten, nicht nur aus deutschen Gebieten. Wie die "Deutsche Briefmarken-Revue"(DBR) berichtet, wurde vor kurzem wieder einmal als "zeitgenössisches Sammlerobjekt für Philatelisten" ein Poststempel aus den 1950er Jahren von "KÜHREN WURZEN 1" angeboten. Der Zuschlag erfolgte am 20. Februar 2019 für 401,01 Euro! Dreizehn Bieter gaben während der zehntägigen Laufzeit der Auktion insgesamt achtzehn Gebote ab. Los ging es bei 1 Euro.

14.04.2019: Wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtlich, sollte die Versuchsphase mit sog. Self-Service-Terminals der Deutschen Post AG an fünf Standorten im Köln-Bonner Raum, die neuartige, selbstklebende Automatenmarken ausgeben, ursprünglich nur bis Ende März laufen. Trotz einer längeren Unterbrechung der Testphase laufen die Geräte noch nicht einwandfrei und fallen immer wieder aus. Deshalb wurde beschlossen, die Testphase bis mindestens Ende Mai 2019 zu verlängern. Alle Geräte haben inzwischen eine einheitliche Nummer, lassen sich also nicht mehr über die Kennung einem bestimmten Standort zuweisen. Spezialisten unterscheiden außerdem zwei Vordruckpapiere anhand der Stanzung. Damit haben interessierte Sammler also noch einige Wochen Zeit, sich die Test-ATM, die die Hauptnummer MiNr. 10 im MICHEL bekommen, zu besorgen. Die Unzuverlässigkeit der Geräte ist auch der Grund, warum sich die Belieferung der Sammler über die Versandstelle verzögert.

14.04.2019: Eine neue Ausgabe der Markenedition 1 der österreichischen Post widmet sich einem gefährdeten Tier, dem Feldhasen, der auch bei uns immer seltener anzutreffen ist. Der 80-Cent-Wert kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue"(DBR) berichtet. Innerhalb der Markenedition 4 erschien ein weiterer 4er-Block mit "Blumen". Auf den vier 80-Cent-Marken sind Bartnelke, Löwenmaul, Kaiserkrone und Ringelblume abgebildet. Die Edition kostet 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Mit österreichischen Filmlegenden wurde die Markenedition 8 kürzlich bereichert. Der 8er-Block mit jeweils vier Werten zu 80 und zu 90 Cent illustriert Porträts von beliebten Schauspielern wie Hans Moser oder Paul Hörbiger. Der Preis der Ausgabe beträgt 11,90 Euro, im Abo 9,90 Euro.

14.04.2019: Die Deutsche Post AG bietet Briefmarkensammlern seit vielen Jahren die Möglichkeit, Postwertzechen des laufenden Jahres sowie die beiden davor liegenden Jahrgänge zur Begutachtung und Erstellung von Bescheinigungen bei festgestellten "Abarten" (katalogfähige Plattenfehler) oder "Druckzufälligkeiten" an die Bundesdruckerei zu senden. Diesen bisher kostenlosen Gutachterservice stellte die Deutsche Post AG nun zum 1. April 2019 ein. Die Bundesdruckerei bearbeitete noch alle Anfragen, die bis zum 31. März 2019 eingingen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet.

14.04.2019: Zum "Tag der offenen Tür im VÖPh" in Wien am 9. März 2019, bei dem Luxemburg Gastland war, gab POST Philately eine Briefmarke "meng.post.lu", eine Karte mit Briefmarke "meng.post.lu" und einen Sonderumschlag heraus. Karte, Briefmarke und Sonderumschlag sind seit 1. März 2019 im Sammlerschalter in Cloche d'Or sowie im Internetshop (www.eservices.lu) erhältlich. Die Karte und die Briefmarke sind im Abonnement "meng.post.lu" eingeschlossen.

14.04.2019: Tobias Huylmans wurde mit Wirkung vom 6. Februar 2019 zum Geschäftsführer der Heinrich Köhler Auktionen GmbH & Co KG und der Heinrich Köhler Briefmarkenhandel GmbH & Co. KG bestellt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue"(DBR) berichtet. In dieser Funktion unterstützt er die beiden langjährigen geschäftsführenden Gesellschafter und Geschäftsführer der Holding, Dieter Michelson und Karl Louis. Die Berufung des 35-jährigen Tobias Huylmans ist eine Konsequenz des seit Jahren stetigen Wachstums der beiden Köhler-Gesellschaften im deutschen und internationalen Philateliemarkt. Seit elf Jahren ist er sehr erfolgreich als philatelistischer Experte bei Heinrich Köhler tätig. Über die Philatelie hinaus hat Tobias Huylmans als leitender Projekt-Manager die Entwicklung firmeneigener EDV-Auktionsprogramme sowie "Online-Live-Bieten"-Programme erfolgreich vorangebracht. Auch die ausländischen Auktionsunternehmen der Köhler-&-Corinphila-Gruppe in der Schweiz, den Niederlanden, USA und Hongkong, die international als "Global Philatelic Network" firmieren, werden von ihm in den vorgenannten Bereichen Philatelie und IT maßgeblich gefördert. Für seine philatelistische Kompetenz und seine offene Art wird Tobias Huylmans bei Kunden und Kollegen gleichermaßen hoch geschätzt. Seine Talente haben in den vergangenen Jahren zur Akquisition bedeutender Einlieferungen geführt und wesentlich zur Stärkung der Marktposition von Heinrich Köhler beigetragen. Seine breiten Kenntnisse in Philatelie und sein ganz spezielles Know-How bei verschiedenen Sammelgebieten führte vor einigen Jahren zur Berufung als Verbandsprüfer im Bund Philatelistischer Prüfer e. V. (BPP). Aufgrund der engagierten Mitarbeit im BPP, unter anderem als Internet-Beauftragter sowie als Konsultationspartner für neu aufgenommene BPP-Verbandsprüfer, wird er branchenweit geschätzt. Tobias Huylmans Sammel- und Prüfgebiete im BPP sind die Briefmarken und Postgeschichte von Memel, Litauen 1918-1940, die Besetzung von Litauen im Zweiten Weltkrieg, Westukraine, Libau und die Landesbotenpost der 10. Armee. Seine außergewöhnlichen Kenntnisse sind neben zahlreichen Fachbeiträgen in Magazinen und Arbeitsgemeinschafts-Rundbriefen insbesondere in der Publikation "Memelgebiet - Handbuch der Stempel 1920-1925" dokumentiert. Eine Publikation, die das Sammelgebiet zu neuer Beliebtheit bei zahlreichen Sammlern geführt hat. Darüber hinaus ist Tobias Huylmans Mitglied in der Association Internationale des Experts en Philatelie (A.I.E.P.), der Royal Philatelic Society London sowie in verschiedenen Arbeits- und Forschungsgemeinschaften. Mit der Berufung zum Geschäftsführer ist ein wichtiger Schritt zum weiteren Wachstum und damit der langfristigen Zukunftssicherung der beiden Heinrich-Köhler-Gesellschaften sowie der Schwestergesellschaften im Ausland erfolgt. In der Tradition des Firmengründers Heinrich Köhler (1881-1945), der als Briefmarkenauktionator, Briefmarkenhändler und Briefmarkenprüfer in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg Philatelie-Geschichte geschrieben hat, ist Tobias Huylmans in der neuen Funktion als Geschäftsführer eine hervorragende Besetzung, die Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

14.04.2019: Bei den Dispenser-Marken der österreichischen Post, die bei der Postaufgabe am Schalter direkt verklebt werden, gibt es einen weiteren Motivwechsel zu vermelden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Seit dem 1. März 2019 werden die Werte 80 Cent "Stift Lambach", 90 Cent "Ringwarte", 135 Cent "Kanisfluh" und 270 Cent "Wiener Walzer" angeboten.

14.04.2019: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "10.-1.19", Wertstempel 70 Cent "Schwarzwald - Hornisgrinde", Faltbrief mit Werbung: "Tierischer Start ins Jahr!";
- "31.-1.19", Wertstempel 145 Cent "C. D. Friedrich - Der einsame Baum", C5-Broschüre mit Werbung "Aktuelle Modelle zur Spielwarenmesse 2019!".
Darüber hinaus wurde eine C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Neunburg vorm Wald" mit Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" bekannt, links mit "Januar 2019", Posthorn-Logo, Abbildung einer blonden Dame mit Kugelschreiber, einem Ordner und Werbung "Start ins Jahr mit Produkten für Ordnung und Ablage", die vermutlich die bisherigen Aussendungen mit Post-Shop-Angeboten (C4-Umschlag und C5-Broschüre) ersetzt.

14.04.2019: Zum 300. Todestag Johann Friedrich Böttgers erschien ebenfalls am 1. März eine weitere Gedenkganzsache, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Johann Friedrich Böttger, der Sohn eines Münzmeisters aus Schleiz, lernte zunächst das Apothekerhandwerk und erwarb sich schon in jungen Jahren den Ruf eines "Goldmachers". 1701 wechselte Böttger nach Dresden, um dort seine Experimente unter dem Schutz von König August dem Starken von Sachsen weiterführen zu können. Am 15. Januar 1708 gelang es Johann Friedrich Böttger zusammen mit dem Naturforscher Ehrenfried Walther von Tschirnhaus in Dresden, das erste europäische Hartporzellan zu erzeugen. Im Juni 1710 wurde daraufhin im nahe gelegenen Meißen auf der Albrechtsburg die erste europäische Porzellanproduktionsstätte eingerichtet. In der Grafik ist sein Porträt vor der Silhouette August des Starken und der Meissner Albrechtsburg zu sehen. Aufgedruckt sind die 55-Cent-Sondermarke zum Jubiläum "300 Jahre Porzellanherstellung in Deutschland" (Bund MiNr. 2805) und eine 15-Cent-ATM "Schreibutensilien". Die von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) hergestellte Ganzsache wurde im Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf) hergestellt. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn.

14.04.2019: Am 1. März gab die Deutsche Post die neue Gedenkganzsache "1275 Jahre Kloster Fulda" heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Im Jahre 744 wurde das Kloster Fulda durch den Mönch Sturmius als Benediktinerkloster gegründet. Mit seinen sieben Begleitern aus Bad Hersfeld kommend, begann Sturmius in einer Aue der Fulda mit dem Aufbau des Klosters. Der Ort wird seitdem Fulda genannt; das Kloster begründete also gleichermaßen auch die Stadt Fulda. Sturmius sorgte nach dem gewaltsamen Tod des Bonifatius dafür, daß der Leichnam in der Salvatorbasilika bestattet wurde - das Kloster Fulda wurde daraufhin zu einem Wallfahrtsort. Auf der Grafik ist hinter dem Wappen des Klosters eine Statue des Sturmius abgebildet. Dahinter ist der Dom St. Salvator zu Fulda zu sehen, in dem sich die Grabstätte des heiligen Bonifatius befindet. Die vorromanische Michaelskirche in Fulda, erbaut im frühen 9. Jahrhundert und damit eine der ältesten Kirchen Deutschlands, rundet die Abbildung ab. Eingedruckt ist das 55-Cent-Sonderpostwertzeichen "1250. Todestag des hl. Bonifatius" (Bund MiNr. 2401) und eine 15-Cent-ATM "Schreibutensilien". Die von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) hergestellte Ganzsache wurde im Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf) hergestellt. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn.

14.04.2019: An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN C6" mit Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", jetzt mit Druckvermerk "19.09.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Bremerhaven Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "15.05.2018";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/ 5 mit Wertstempel 85 Cent "Schloß Sanssouci", jetzt mit Druckvermerk "30.10.2018";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche" mit Fenster (Hochformat) und Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", jetzt mit Druckvermerk "15.11.2018".
- "PLUSBRIEF Dialogpost" ohne Fenster mit Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST", jetzt mit Druckvermerk "26.06. 2018";
- "PLUSBRIEF DIN C6" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "02.08.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Bremerhaven Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "27.11.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Bremerhaven Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "13.06.2018";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/ 5 mit Wertstempel 85 Cent "Schloß Sanssouci", jetzt mit Druckvermerk "04.12.2018";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche" mit Fenster (Hochformat) und Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", jetzt mit Druckvermerk "30.10.2018".

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10.03.2019: Die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, dass die Deutsche Post AG still und heimlich ihre Regeln für den Versand von Waren ins Ausland geändert hat - und zwar ohne großartige Ankündigung und Information für Privatkunden. Selbst das Schalterpersonal hat nur eher beiläufig von den gravierenden Veränderungen erfahren. Seit Jahresbeginn ist ein Warenversand ins Ausland mittels eines Briefes verboten. Erlaubt sind nur noch Dokumente, im Postjargon auch "schriftliche, gezeichnete, gedruckte oder digitale Mitteilungen und Informationen" genannt. Bücher zählen ebenfalls nicht dazu. Die Deutsche Post AG begründet das mit einer Entscheidung des Weltpostvereins, der die Grundsätze des internationalen Postverkehrs regelt. Nach dieser Entscheidung müssen nun Dokumenten- und Warenversand getrennt werden. Tatsache ist aber auch, daß viele Postverwaltungen im angrenzenden Ausland es nicht für nötig hielten, diese Regelung, die eine Kann-Vorschrift ist, umzusetzen. Dieser (typisch deutsche) vorauseilende Gehorsam, ohne nach links und rechts zu schauen, macht es nun vor allen Dingen Privatkunden schwer, Waren ins Ausland zu versenden. Ihnen bleiben nur DHL Päckchen oder Paket, die deutlich teurer sind und nicht mit Briefmarken frankiert werden können. Zwar bieten sie höhere Gewichtsgrenzen (DHL Päckchen ins Ausland zum Beispiel bis 2 kg), die aber bei ein paar Briefmarken oder Belegen bei weitem nicht ausgeschöpft werden können. Sofern es sich um eBay-Lieferungen oder Ähnliches handelt, können die höheren Versandkosten zwar an den Käufer weitergegeben werden. Attraktiver werden die Angebote dadurch aber nicht. Zumindest für die EU hätte man hier eine benutzerfreundlichere Regelung finden können. Für Geschäftskunden gibt es als Versandalternative die "Warenpost international", allerdings auch nur bei mindestens fünf Sendungen pro Quartal. Auch hier ist keine Frankatur möglich; die Label können nur online gekauft werden.

10.03.2019: In der Markenedition 1 der Österreichischen Post ist die Serie "Kirchen" fortgesetzt worden. Der 80-Cent-Wert zeigt die Bergkirche Eisenstadt, die auch als Haydnkirche oder Kalvarienbergkirche bekannt und dem Fest Mariä Heimsuchung geweiht ist. Seit 1932 befindet sich das Haydn-Mausoleum in der Bergkirche, in dem der Sarg des Komponisten steht. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. Eine neue Ausgabe der Markenedition 4 thematisiert die "Heimische Tierwelt". Der Kleinbogen mit vier 80-Cent-Marken illustriert Steinadler, Fischotter, Ziesel und Ringelnatter (5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro). "Exotische Blumen" wie die Wasserhyazinthe, die Indische Lotosblume oder die afrikanische Zimmerkalla sind auf einem 20er-Bogen der MarkenEdition 20 zu sehen. Der Zusammendruckbogen umfaßt 15 Werte zu 80 und fünf zu 90 Cent. Der Preis beträgt 22,90 Euro, im Abo 17,90 Euro.

10.03.2019: Seit 18. Dezember 2018 - und mit einer längeren Unterbrechung bis in den Februar hinein - testet die Deutsche Post AG an fünf Standorten im Köln-Bonner Raum sog. "Self-Service-Terminals", die neuartige, selbstklebende Automatenmarken ausspucken, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Lange hat sich die MICHEL-Redaktion Zeit gelassen, ehe sie eine Entscheidung getroffen hat, wie diese ATM aus den Test-Geräten katalogisiert werden sollen. Die selbstklebenden Automatenmarken erhalten eine Hauptnummer! Sie werden künftig als MiNr. 10 in den MICHEL-Katalogen geführt werden.

10.03.2019: Am 1. März 2019 erschien bei der Deutschen Post AG ein sog. "Philatelieblock" mit den beiden Sondermarken für Helmut und Loki Schmidt. Die von der Deutschen Post AG für die Neuheitenmeldung verschickte Abbildung zeigte den Block ohne Zähnung. Tatsächlich sind die beiden unterschiedlich großen Marken gezähnt, d. h., sie lassen sich aus dem Block heraustrennen!

10.03.2019: Am 11. Januar 2019 führte die UN-Postverwaltung (UNPA) die Serie "Chinesischer Mondkalender" mit der Herausgabe eines speziellen Eventbogens zum Jahr des Schweins fort, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Es ist der 10. Bogen der UNPA-Briefmarkenserie zum Mond-Neujahr. Der Bogen enthält zehn Marken zu 1,15 US Dollar mit dem Logo der Vereinten Nationen. Die Vignetten der Briefmarken und der Bogenhintergrund wurden von Wu Shining (China) gestaltet.

10.03.2019: Bei der Aländischen Post gab es zum Jahresbeginn eine Portoänderung, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Briefmarken ohne Wertangabe mit den Bezeichnungen "Lokalpost" (für Post innerhalb Ålands), "Inrikes" (für Post nach Finnland), "Europa", "Världen" (= Welt) und "Julpost" haben ab dem 1. Januar 2019 einen neuen Wert bekommen. Für Postkarten und Briefe unter 50 Gramm innerhalb Ålands ist das neue Porto 1,40 Euro, während die niedrigste Portostufe für Sendungen nach Finnland nun 1,60 Euro beträgt. Briefmarken mit der Bezeichnung "Europa" haben jetzt den Wert 1,70 Euro, der das Porto für Postkarten und Briefe unter 20 Gramm nach Ländern im Norden und Europa entspricht. Die niedrigste Portostufe für sonstige Länder in der Welt wird 1,80 Euro sein, was der Wert für Briefmarken mit der Bezeichnung "Världen" ist. "Julpost"-Briefmarken erhalten ab 2019 den Wert 0,90 Euro.

10.03.2019: Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel mit Kopfbild einer jungen Dame zu 58 Cent und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "Post-Shop-Broschüre Dezember 2018", jetzt mit einer Dame mit zusammengebundenen blonden Haaren auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag zeigt die gleiche Werbung wie zuvor, also einen Textkasten "Weihnachts*aktion" und Marke und Markenbox "Weihnachtsschlitten".
Die selbe blonde Dame wie die Post-Shop-Broschüre Dezember 2018 zeigt auch der Werbeteil einer C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Dinner For One" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost", links neben der Dame zusätzlich mit Werbung "Für Ihre Standardbriefe" und "WEIHNACHTS* AKTION", darunter "Exklusiv für Geschäftskunden: Brief-, Paket- und Bürobedarf".
Wie in den Vorjahren, erhielten Briefeschreiber, die ihre Weihnachtswünsche an die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort gerichtet haben, ein Antwortschreiben der Deutschen Post AG. Der Versand erfolgte mit einem beidseitig bedruckten Umschlag im Format C6/5 mit individuellem Wertstempel "Weihnachtsmann neben Zustellfahrzeug" und Vorausentwertung durch Sonderstempel "... / HIMMELPFORT /.../(Datum)/16798". Bei Absendern im Inland weist der Umschlag einen Wertstempel zu 70 Cent mit einem von vier verschiedenen VE-Daten, bei Absendern im Ausland einen zu 90 Cent mit einem von drei verschiedenen VE-Daten auf.
Einen weiteren derartigen Umschlag legte die Post wieder für die Christkindpostfiliale in Himmelpforten auf, bei dem ein individueller Wertstempel "Schild Christkindplatz" mit Vorausentwertung durch Sonderstempel ".../ HIMMELPFORTEN /.../(Datum)/21709" Verwendung fand. Die Umschläge für das Inland mit einem Wertstempel zu 70 Cent wurden mit drei verschiedenen VE-Daten, die Umschlägen für das Ausland zu 90 Cent mit zwei verschiedenen VE-Daten produziert.

10.03.2019: Wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, ist es nun also auch in Liechtenstein soweit: Nachdem die Schweizer Post den Betrieb von Wertzeichenautomaten/-druckern bereits 2011 einstellte, folgt die Liechtensteinische Post - so ein Bericht der Zeitung "Vaterland" aus Liechtenstein vom 17. Dezember 2018 - diesem Beispiel. Es habe sich, so die Post, nicht mehr gelohnt, da die Kosten für Reparaturen und Wartung höher waren als die Erlöse. Bereits seit 1995 habe es für die Automaten keine Updates oder Neuerungen mehr gegeben, teilte die Zeitung mit. Auch der frühere Philatelie-Shop im Betriebszentrum der Liechtensteinischen Post in Schaan sei im Februar 2018 endgültig geschlossen worden. Verkaufspunkte für philatelistische Produkte gebe es aber noch bei drei Postfilialen in Schaan, Ruggel und Balzers. Gleichzeitig verzeichnet die Post eine Zunahme von Online-Bestellungen, die zweifelsohne preiswerter kalkulierbar sind als Philatelie-Produkte und Marken in einem eigenen Geschäft.

10.03.2019: In den österreichischen Postämtern ist die bereits 4. Ausgabe der sog. Dispenser-Marken verfügbar. Die Motive repräsentieren wieder typisch Österreichisches: 80 Cent "Südbahnhotel am Semmering", 90 Cent "Mariazeller Lebkuchen", 135 Cent "Mittenwaldbahn" und "Krimmler Wasserfälle".

10.03.2019: Die Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Postbezirk hat auf ihrer Website (www.arge-ndp.de) über 100 Registraturen eingestellt, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Die Registraturen geben Auskunft über die Schwerpunkte des Sammelgebietes, vor allem aber über die Häufigkeit der verschiedenen Postdienste und Briefarten. Durch Sammler-Meldungen werden die Registraturen ständig erweitert.

10.03.2019: Die Serie "Fische" innerhalb der österreichischen Markenedition 1 wurde mit einem 80-Cent-Wert, der einen "Palettendoktorfisch" zeigt, fortgesetzt. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. An "Sehenswürdigkeiten in Österreich" sind in einer weiteren Ausgabe der Markenedition 4 auf 80-Cent-Werten das Kloster Mehrerau, die Ruine Aggstein, Schloß Hellbrunn und die Hermesvilla zu sehen. Der Preis des Kleinbogens beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro.

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10.02.: Die Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Postbezirk hat auf ihrer Website www.arge-ndp.de über 100 Registraturen eingestellt, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Registraturen geben Auskunft über die Schwerpunkte des Sammelgebietes, vor allem aber über die Häufigkeit der verschiedenen Postdienste und Briefarten. Durch Sammler-Meldungen werden die Registraturen ständig erweitert.

10.02.: Die Serie "Fische" innerhalb der Markenedition 1 der Österreichischen Post wurde mit einem 80-Cent-Wert, der einen "Palettendoktorfisch" zeigt, fortgesetzt. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro., wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. An "Sehenswürdigkeiten in Österreich" sind in einer weiteren Ausgabe der Markenedition 4 auf 80-Cent-Werten das Kloster Mehrerau, die Ruine Aggstein, Schloss Hellbrunn und die Hermesvilla zu sehen. Der Preis des Kleinbogens beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Eine selbstklebende Markenedition 20 zeigt auf 15 Werten zu 80 und fünf zu 90 Cent verschiedene Hunderassen (22,90 Euro, im Abo 17,90 Euro).

10.02.: Das über das Internet-Portal www.plusbrief-individuell.de der Deutschen Post AG bestellbare Angebot mit amtlichem Wertstempel wurde um das Wertzeichen 70 + 30 Cent "Weihnachten 2018 - Maria mit Kind" erweitert, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue""(DBR) berichtet. Ab 20 Stück je Sorte sind Umschläge in folgenden Formaten zu bestellen:
- DIN C6;
- DIN lang mit Fenster.
Neben dem bereits vorgedruckten Wertstempel läßt sich zusätzlich ein individueller Eindruck frei gestalten, weshalb die Ganzsachen nur mit Aufschlag abgegeben werden. An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", jetzt mit Druckvermerk "20.09.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "31. 10.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "25.07.2018";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" im Format C6/5 mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "20.09.2018".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "22.11.18", Wertstempel 145 Cent "Tischbein: Goethe", Broschüre mit Werbung "Geschenkideen zum Fest - gleich bestellen!";
- "-6.12.18", Wertstempel 70 Cent "Schleiermacher", Faltbrief mit Werbung "Festliche Münz-Angebote, die sie verzaubern werden!";
- "27.12.18", Wertstempel 70 Cent "Winterschlitten", C6/5-Umschlag mit Werbung "Kostbares deutsches Gold.";
- "27.12.18", Wertstempel 85 Cent "Altötting", C6/5-Umschlag mit Werbung "Eine moderne Gold-Rarität.";
- "27.12.18", Wertstempel 145 Cent "Illustris-Simulation", C5-Umschlag mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. I. Quartal 2019".

10.02.: Das National Postal Museum in den USA ist - nach dem längsten Shutdown - wieder geöffnet! Irgendwie mußte Präsident Donald Trump seinen Spruch "America first!" mit Blick auf seine eigenen Landsleute aberfalsch verstanden haben. Zumindest waren diese "not amused", wie die Reaktion der Museumsmitarbeiter zeigt:
"Wir - unsere Angestellten und unsere ehrenamtlichen Helfer - sind glücklich, Sie als Besucher wieder willkommen heißen zu können", lautete denn auch die Nachricht des Tages, nachdem nun das Museum in Washington am 29. Januar 2019 wieder geöffnet ist. Viele Wochen lang war diese bekannte und vom Publikum geschätzte Einrichtung geschlossen gewesen, Gehälter des Personals und andere Ausgaben nicht mehr bezahlt worden, weil Präsident und Repräsentantenhaus um politische Fragen im Clinch lagen. Ob es nun dauerhaft anders wird, steht noch in den Sternen, denn ein weiterer "Shutdown" ist bei fehlender Einigung der Politiker auch künftig nicht ausgeschlossen. Philatelisten können nun auf jeden Fall vorerst wieder die berühmten Sammlungen besichtigen, auch die Bill-Gross-Gallery ist wieder geöffnet.

10.02.: Im Jahre 2019 haben wieder alle jungen Briefmarkensammler bis zum 21. Lebensjahr sowie Jugendgruppen, Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften im Herbst wieder die Gelegenheit, sich an einer offenen Wettbewerbsbriefmarkenausstellung - dem sog. Stiftungswettbewerb - zu beteiligen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. An diesem Wettbewerb können sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der Deutschen Philatelisten Jugend e. V. teilnehmen. 2019 lautet das Thema, unter dem Sammlungen ausgestellt werden können, "Deutschland". Die Ausstellung zu dem jährlichen Wettbewerb wird vom 19. bis 20. Oktober 2019 zusammen mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der jungen Briefmarkenfreunde in 21646 Holvede durchgeführt. Zum Wettbewerb sind Exponate mit jeweils 12, 24 oder 36 Blättern (Format DIN A4 oder Albumblatt-Format) mit Briefmarken, Stempeln und sonstigem philatelistischen Material zum Thema "Deutschland" zu gestalten. Das Thema "Deutschland" bietet viele mögliche Themen und Motive, die sehr gut mit diversem philatelistischen Material dargestellt werden können:
- Ländersammlungen deutscher Gebiete (z. B. die deutschen Ausgaben aus meinem Geburtsjahr, eine deutsche Dauerserie wie "Blumen" oder "Sehenswürdigkeiten")
- postgeschichtliche oder thematische Sammlungen zu deutschen Ereignissen (z. B. 1919 Weimarer Verfassung, 1949 Gründung der Bundesrepublik, 1989 Mauerfall)
- thematische Sammlung mit landschaftlichen oder regionalen Bezügen (z. B. Leuchttürme oder Sächsische Schweiz), Brauchtum (z. B. Trachten), heimische Flora und Fauna und vieles mehr. Näheres kann der Ausschreibung entnommen werden, die im Internet auf der Homepage www.dphj.de zu finden ist und dort auch herunter geladen werden kann. Unter der Rubik "Stiftungswettbewerb" sind auch weitere Informationen, Hinweise und Hilfen zur Gestaltung eines passenden Exponates zu erhalten. Die Exponate müssen mit einem Anmeldeformular, das ebenfalls bei der Ausschreibung unter www.dphj.de zu finden ist, schriftlich bis zum 31. Juli 2019 angemeldet werden. Die Anmeldeadresse lautet: Torsten Kuhlmann, Am Deich 40, 25348 Engelbrechtsche Wildnis. Die Exponate selbst müssen so rechtzeitig abgeschickt werden, damit sie bis zum 10. Oktober bei der Ausstellungsleitung eingegangen sind.

10.02.: In Liechtenstein ist für den 4. März 2019 ist eine Sondermarke zum Jubiläum "100 Jahre Außenpolitische Vertretung Liechtensteins" angekündigt. Eigentlich nichts Spektakuläres und sicherlich keine Marke, von der man Aufsehen erwartet, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Aber genau dafür sorgte die Produktion dieser Marke bereits im Vorfeld. Denn der Liechtensteiner Zeitung "Vaterland" fiel bereits am 14. Dezember 2018 auf, daß auf der Marke - diese sollte den Gesandten Emil Beck und Prinz Eduard von Liechtenstein abbilden - statt des Juristen Emil Beck der Volkspartei-Gründer Wilhelm Beck abbildet ist. Die Marke war bereits in einer Auflage von 56.000 Exemplaren gedruckt, sollte aber unverzüglich neu gedruckt werden, teilte der Leiter der Philateliestelle in Liechtenstein, Stefan Erne, mit. Angeblich, so gab die Post bekannt, seien keine falschen Briefmarkendrucke in Umlauf geraten.

10.02.: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-7.11.18", Wertstempel 145 Cent "Tischbein: Goethe", Broschüre mit Werbung "MÜNZENkompakt: Neuheiten und Klassiker aus aller Welt.";
- "22.11.18", Wertstempel 70 Cent "Weihnachtsschlitten", Faltbrief mit Werbung "Für Ihre stimmungsvollen Grüße".
Zusätzlich bekannt wurde ein in gleicher Art wie die Aussendung vom 2.11.18 gestalteter Faltbrief mit Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Frankierwelle mit integriertem Posthorn-Logo und "DIALOGPOST", links mit Werbung für die Weihnachts- und die Weihnachtsschlitten-Marke sowie Text "Jetzt schon die neuen Weihnachtsmarken 2018 sichern!".
Eine weitere Werbung für Post-Shop-Angebote enthält ein C5-Faltblatt mit Wertstempel 45 Cent "Dinner For One" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost", links verschiedene Produkte für den Weihnachtsversand inklusive Pluspäckchen und einem Umschlag aus dem Weihnachts-Plusbriefset sowie Text "Alles für Ihren Weihnachts-/versand im Post-Shop!".
Die selbe langhaarige blonde Dame wie die Post-Shop-Broschüre November 2018 zeigt auch der Werbeteil einer C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Seerose" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost", links neben der Dame zusätzlich mit Werbung "Für Ihre Standardbriefe" und "WEIHNACHTS*AKTION", darunter "Exklusiv für Geschäftskunden: Brief-, Paket- und Bürobedarf". Ausgewählte Postfilialen erhielten einen C5-Umschlag mit individuellem Wertstempel 145 Cent "Postpartnerin" und Vorausentwertung Frankierwelle "53250 Bonn" mit Absenderangabe "Post-Partner-Shop" und Werbetext "Jetzt neue Umsatzchancen entdecken!" mit Abbildung eines Spielzeugbären (Bruno Posti).

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06.01.: Zum Ende des Jahres 2018 beendeten auf eigenen Wunsch folgende Mitglieder ihre aktive Prüftätigkeit im BPP, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" berichtet:
- Gertraud Lange (Altdeutsche Staaten: Braunschweig, Hamburg),
- Siegfried Paul (Sowjetische Zone MiNrn. 182-241, Deutsche Demokratische Republik 1949-1990 inklusive Dienstmarken) und
- Dr. Helmut Oechsner (Bayern: Infla-Stempel 1914-1920, Deutsches Reich MiNrn. 338-910 inklusive Dienstmarken MiNrn. 99-177, Danzig).

06.01.: Es ist doch eher eine große Ausnahme, daß eine Postverwaltung die Auflagezahlen ihrer Briefmarken zeitnah veröffentlicht. Die Liechtensteinische Post macht das schon seit vielen Jahren! Kürzlich wurden die Druckauflagen der Wertzeichen sowohl von 2017 als auch von 2018 veröffentlicht, obwohl die letzte Ausgabe erst am 12. November 2018 herauskam. Im Jahr 2017 bewegten sich viele Marken um 50.000 Stück. Mit am wenigsten wurde von den drei Werten der Serie "200 Jahre K.K. Briefsammelstelle Balzers" gedruckt (je 40 000). Spitzenreiter mit 560.000 bzw. 600.000 Stück waren die beiden niedrigsten Werte der Serie "WWF - Rückkehrer" mit der Abbildung von Luchs und Biber. Für 2018 ergibt sich ein ähnliches Bild. Ausreißer nach oben stellen die aktuellen Weihnachtsmarken dar, von denen in der Spitze 160.000 Stück produziert wurden.

06.01.: Zum 125. Todestag des deutschen Physikers Heinrich Hertz (1857-1894) bringt die Deutsche Post am 2. Januar 2019 die erste Gedenkganzsache im neuen Jahr heraus, wie die "Deutsche Briefmarekn-Revue" (DBR) berichtet. Hertz bestätigte mit seinen Experimenten die Existenz der von James Clerk Maxwell vorhergesagten elektromagnetischen Wellen und zeigte, daß sie sich wie Licht ausbreiten. Mit seiner theoretischen Arbeit lieferte er die Grundlagen für die Entwicklung der drahtlosen Funk- und Radiotechnik. Die Einheit der Frequenz im internationalen metrischen System ist nach ihm benannt. Im Zudruck ist neben dem Porträt von Heinrich Hertz die Silhouette des nach ihm benannten Funkturms in Hamburg zu sehen. Außerdem sind eine elektromagnetische Welle sowie die Senderskala eines historischen Radioapparates in die Grafik eingearbeitet. Auf der von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) gestalteten Ganzsache eingedruckt sind das Sonderpostwertzeichen "125 Jahre Strahlen elektrischer Kraft" (MiNr. 3036) und eine 12-Cent-Automatenmarke "Briefe schreiben". Die Herstellung erfolgte im Mehrfarben-Offsetdruck bei der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent. Es gibt einen "Erstverwendungsstempel Bonn".

06.01.: In diesem Jahr gab bei es bei verschiedenen Freimachungsarten der Deutschen Post eine Vielzahl von Änderungen, wie die3 "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Einer der Gründe dafür war der Infrastrukturrabatt, und nur wenn man diesen Rabatt in Anspruch nehmen will, mußte man das Design ändern. Michael Engelhardt gibt im Bericht Nr. 86 der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel einen Überblick, angefangen von dem "neuen Gewand" von Frankit verschiedener Hersteller bzw. Maschinentypen, wo schon zum 2. Januar 2018 die ersten Frankiermaschinen umgestellt waren, über Schalterfreistempel und DV-Freimachung bis hin zur Paketfreimachung für das Frankiermaschinenmodell Basic Light von TeleFrank. Kontakt zur ForGe: Bernd Rosolski (Vorsitzender), Thomas-Müntzer-Str. 9, 99423 Weimar, Telefon 03643/51 45 09, bernd.rosolski@t-online.de.

06.01.: Am 19. Oktober 2018 gab die UNPA anläßlich des Diwali-Festes einen speziellen Event-Bogen New York heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Das fröhliche und beliebte Lichterfest Diwali, auch Deepawali, wird nicht nur in Indien, sondern auch auf der ganzen Welt von Anhängern vieler Glaubensrichtungen gefeiert. Während der fünftägigen Feierlichkeiten werden Öllampen aus Ton, sogenannte Diyas, entzündet, die den Sieg des Guten über das Böse versinnbildlichen. In vielen Gemeinschaften markiert das Fest auch den Beginn des neuen Jahres. Der Bogen enthält zehn Marken zum Nennwert von 1,15 US Dollar. Die Marken und Vignetten zeigen Abbildungen von festlichen Lichtern und den Diyas, den traditionellen Öllampen. Im Hintergrund ist der Hauptsitz der Vereinten Nationen zu sehen. Die Botschaft "Happy Diwali" soll den Geist des Festivals vermitteln.

06.01.: Seit 18. Dezember 2018 pilotiert die Deutsche Post AG im Rahmen ihrer Kooperation mit der Postbank an fünf Filialstandorten in Bonn und Köln einen neue Self-Service-Terminal für die Frankierung von Briefsendungen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Standorte befinden sich in: …
- Köln 60: 50733 Köln, Wilhelmstr. 56-58, Köln-Lindenthal und 50931 Köln, Geibelstr. 29-31
- Bonn 2: 53177 Bonn, Koblenzer Str. 67, Brühl 1 und 50321 Brühl, Wilhelm-Kamm-Str. 2
- Köln-Bayenthal: 50968 Köln, Bonner Str. 351
An diesen Terminals werden bis voraussichtlich März 2019 neue Automatenpostwertzeichen mit den Portostufen 0,45 €, 0,70 €, 0,85 €, 1,45 € und 2,60 € erhältlich sein. Es handelt sich dabei um die selbstklebende Ausgabe eines der beiden bis dato und auch weiterhin erhältlichen naßklebenden Automatenpostwertzeichen (ATM PWZ). Das ATM PWZ enthält erstmalig neben klassischem Bildmotiv und Nominal in Klarschrift auch eine digitale Frankaturverschlüsselung. Aufgrund dieser Kombination wird auf den Einsatz eines Erstverwendungsstempels verzichtet. Über eine Erweiterung der Pilotierung bzw. weitere Ausflächung wird erst nach Auswertung der Pilotierung entschieden. Die Standorte der bereits bestehenden Postwertzeichen Automaten sowie der Verkauf der bekannten naßklebenden Automaten Postwertzeichen sind davon unbenommen.

06.01.: Beatrice Bachmann, die "grand old Lady der Astrophilatelie", hat den "Lifetime Award" der Internationalen Philatelistischen Vereinigung (FIP) für ihr lebenslanges Engagement für die Astrophilatelie erhalten, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die FIP prämierte damit während der internationalen Wettbewerbsausstellung PRAGA 2018 ihre historischen Erfolge als Gründungspräsidentin der FIP-Sektion Astrophilatelie. Sie übte dieses Amt von 1985 bis 2000 aus, war aber noch 28 weitere Jahre Schweizer Delegierte in der Sektion Astrophilatelie (1985-2013). Bachmann war in Prag nicht persönlich anwesend; der Preis wurde in ihrem Namen vom aktuellen Schweizer Delegierten Chris Schmied entgegengenommen und ihr Ende August in Zürich persönlich überreicht. Dank des unermüdlichen Engagements der Schweizer Astrophilatelisten Teddy Dahinden wie auch Beatrice Bachmann hatte der FIP-Vorstand vor über 25 Jahren auf dem FIP-Kon-greß 1985 in Rom den Antrag zur Gründung einer Sektion für Astrophilatelie beschlossen. Bachmann, gebürtige Berlinerin, jedoch in Zürich lebend, brachte als Sektionsleiterin das neue Sammelgebiet zur Anerkennung. Sie war federführend in der Erarbeitung des FIP-Spezialreglents und der Richtlinien für die Astrophilatelie. 1990 brachte sie ein Handbuch für Juroren mit Illustrationen und Inormationen über geeignetes und ungeeignetes Material der Astrophilatelie heraus. Zehn Jahre später, auf dem FIP-Kongreß auf der Philanippon 1994, wurde die Einführung einer Astro-Philatelie-Klasse auf internationalen Ausstelen beschlossen. Auch das FIP-Seminarpapier "Advice on Judging and Exhibiting Astrophilatelic Exhibits" stammt aus Bachmanns Feder. Auf mehreren FIP-Weltausstellungen und spezialisierten internationalen Luft- und Raumfahrtaustellungen hielt sie Seminare über Astrophilatelie ab. Zur EUR APEX '93 wie auch zwei Jahre später auf Einladung des Bundes Deutscher Philatelisten hielt sie qualifizierende Seminar für nationale und internationale Juroren ab. Auch auf der FIP-Weltausstellung "Moskau 1997" fand ein solches Seminar statt - in Anwesenheit russischer Kosoauten wie Wiktor Afanasjew, Aleksandr Poleschtschuk und Georgiy Gretschko. Das Thema Raumfahrt hatte Bachmnn seit 1961 gesammelt. Seit 1970 stellte sie aus. Ihr Exponat "Vom Beginn der Raumforschung bis zum Raumlug" erhielt auf der ITALIA '85 eine erste Gold-Medaille. Zwischen 1985 und 1994 wurde das Exponat mehrfach auf internationalen aero- und astrophilatelistischen Ausstellungen auf Einladung oder in der Ehrenklasse gezeigt. Nach mehreren Prämierungen mit Gold gelang es ihr auf der PHILAKOREA 94 erstmals, den Riesenschritt zum Großgold zu absolvieren. Es war das erste Mal überhaupt, dass ein Astro-Exponat eine Großgold-Prämierung erhielt. Auf der ISTANBUL '95 folgte erneut Großgold mit Ehrenpreis und weitere Großgold-Prämierungen auf der "Aviación y Espacio '96" in Sevilla und der FIP-Weltausstellung ISRAEL '98. 1997 wurde sie vom Organisationskomitee der internationalen Ausstellung MONACO '97 zur Teilnahme mit einem astrophilatelistischen Dokument eingeladen. Auf der Belgica 2001 wurde sie zur Championship-Klasse zugelassen. An den FIP-Weltausstelungen ESPAÑA 2000 und Washington 2006 nahm sie in der Ehrenklasse teil.

06.01.: Am 9. November kamen zwei neue Ganzsachen des Vatikan in Umlauf:
1. Der Zudruck eines Aerogramms mit einem Wertstempel zu 2,30 Euro zeigt eine Abbildung von Kardinal Marcelo Gonzalez Martin, Erzbischof Emeritus von Toledo, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag hätte feiern können. Er kümmerte sich besonders um das Apostolat unter Jugendlichen und Familien und förderte den Bau von Grund- und Abendschulen. Das Aerogramm wurde in der Druckerei Joh. Enschedé in den Niederlanden in einer Auflage von 11 000 Stück hergestellt.
2. Außerdem erschien eine Serie von vier Postkarten zur Tausendjahrfeier der Gründung der Abtei von San Miniato al Monte in Florenz. Die Basilika erhielt ihren Namen vom ersten Märtyrer von Florenz, der Jahrhunderte zuvor verstorben war und dessen sterbliche Überreste seit 1013 dort aufbewahrt werden. Die Wertstempel zu 1,10, 1,15, 2,40 und 3 Euro tragen ein Porträt von San Miniato, während die Bildseiten der Postkarten einige Szenen aus dem Leben des Heiligen wiedergeben,. Die in der Tipografia Vaticana produzierte -Serie kostet 7,65 Euro und hat eine Auflage von 12.500 Stück.

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02.12.: Am 6. Dezember 2018 erscheinen zwei neue Gedenkganzsachen der Deutschen Post AG zu folgenden Anlässen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet:
- 40 Jahre Dom zu Aachen Weltkulturerbe: Der Dom zu Aachen feiert 2018 den 40. Jahrestag seiner Ernennung zum ersten Weltkulturerbe auf deutschem Boden. Auf einem streng geometrischen Grundriss erhebt sich die heutige Bischofskirche in vielfältiger und imposanter Gestalt. Zahlreiche Bauepochen, angefangen als Pfalzkirche Karls des Großen, prägen das Bild des Doms. In ihrem Inneren finden sich zahlreiche Kostbarkeiten von unschätzbarem historischem und künstlerischem Wert. Dazu gehören der 1200 Jahre alte Marienaltar mit der Pala d'oro und der Marienschrein, eine Aachener Goldschmiedearbeit aus dem 13. Jahrhundert. Der Zudruck stellt das Beschriebene entsprechend dar. Eingedruckt sind die 45-Cent-Sondermarke "1100. Geburtstag Kaiser Otto der Große" (Bund MiNr. 2949) und eine 25-Cent-Automatenmarke "Schreibutensilien" (MiNr. 8).
- 200. Jahrestag Aufführung Stille Nacht: "Stille Nacht, heilige Nacht, alles schläft, einsam wacht ...", so klingt es traditionell heimelig am Weihnachtsabend aus den Kirchen und Wohnstuben. Am Heiligabend des Jahres 1818 führten der Hilfspriester Joseph Mohr und der Aushilfs-Organist Franz Xaver Gruber in der Oberndorfer Kirche St. Nikolaus zum ersten Mal das heute weltbekannte Weihnachtslied auf. An der Stelle der Pfarrkirche St. Nikolaus steht heute die "Stille-Nacht-Kapelle", die an den Heiligen Abend des Jahres 1818 und die Entstehung eines der berühmtesten Weihnachtslieder der Welt erinnern soll. Der Zudruck zeigt u. a. Porträts von Mohr und Gruber sowie die "Stille-Nacht-Kappelle".
Beide Ganzsachen wurden von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) gestaltet und im Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf) hergestellt. Für beide wird ein Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt. Der Verkaufspreis beträgt jeweils 90 Cent.

02.12.: Anfang November ging die Meldung durch die Tagespresse, dass die Deutsche Post AG die für den Jahresbeginn 2019 geplante Portoerhöhung von der Bundesnetzagentur nicht genehmigt bekommen hat, weil für das Genehmigungsverfahren nicht alle notwendigen Daten eingereicht worden waren. Die Verschiebung der Portoerhöhung hat auch die Produktionsplanung bei der Deutschen Post AG durcheinander gebracht. Die für den 6. Dezember geplanten fünf Sondermarken mit ihren ursprünglichen Portostufen zu 70 bzw. 145 Cent werden nun am 18. Dezember 2018 erscheinen. Darüber hinaus kommen an diesem Tag Ergänzungswerte für die Dauerserie "Blumen" heraus: ein 15-Cent-Wert "Wiesenschaumkraut" aus Bogen und 200er-Rollen sowie in einem selbstklebenden 10er-Markenset, dazu die "neuen" Motive der Werte zu 10 und 20 Cent (MiNrn. 3314 und 3315) ebenfalls selbstklebend im 10er-Markenset. Dem Vernehmen nach erfüllt die Post mit den Dauerserien-Werten Wünsche ihrer Kunden. Tatsächlich fragten Sammler immer wieder nach einem 15-Cent-Wert, um Restbestände an 55-Cent-Wert zum derzeitigen Standardbrief-Porto auffrankieren zu können. Nicht von der Hand zu weisen ist aber auch, daß sich die Werte zu 10, 15 und 20 Cent hervorragend eignen könnten, um bei einer Portoerhöhung als Ergänzungswert zu dienen. Ob diese, wie es Post-Chef Frank Appel hofft, schon im 1. Quartal 2019 kommt oder später, bleibt abzuwarten.

02.12.: Am 10. Oktober erinnerte die Tschechische Post mit einer Sonderpostkarte an das 100-jährige Bestehen der tschechischen Presseagentur, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Wertstempel "A" illustriert bunte Pfeile, die in unterschiedliche Richtungen gehen. Der Zudruck zeigt eine Weltkarte.

02.12.: Mit der Legende der MiNr. 100 des Deutsches Reiches (15 Pf Germania von 1916) beschäftigt sich Bernd Klemm im 1. Teil seines gleichnamigen Artikels in der Folge 271 der "Infla-Berichte", wie die "Deutsche Briefmaken-Revue" (DBR) berichtet. Diese Freimarke soll angeblich überwiegend in Rollen gedruckt worden sein, weshalb waagerechte Paare und 4er-Blocks selten anzutreffen sind. Klemm bezweifelt dies und zeigt zunächst die Quellenlage auf, die auf das Kohl-Handbuch zurückgeht. Die dort getroffene Aussage, dass Rollenmarken "häufiger" seien als solche der MiNr. 100 aus Bogen ist im Laufe der Jahrzehnte dahingehend manifestiert worden, daß überwiegend Rollenmarken vorkommen sollen. Der Autor gibt Argumente gegen die Rollenhypothese an, bevor er sich ausführlich Planung, Druck und Auflagen der MiNr. 100 widmet. Dabei legen die erhalten gebliebenen Akten des Reichspostamtes den Verdacht nahe, daß die Herstellung als Rollenmarke nur eine untergeordnete Bedeutung gespielt hat. Kontakt zur ArGe Infla-Berlin: Josef Bauer (1. Vorsitzender), Clemensstr. 50, 80803 München, Telefon 089/1 29 21 03, Josef.G.Bauer@t-online.de.

02.12.: In jüngster Zeit wurde in einigen Veröffentlichungen der Eindruck erweckt, dass die Weitergabe moderner Belege nach der Ende Mai in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) illegal sei. Diese Aussage ist pauschalisiert nicht zutreffend, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Empfänger eines modernen Ganzstückes, auf dem sich nur seine Adresse befindet, kann dieses abgeben oder verkaufen. Damit willigt er in die damit möglicherweise einhergehende Datenverarbeitung wirksam ein. Diese Einwilligung ist widerrufbar. Sollte der Empfänger z. B. zufällig dieses Ganzstück in einer Ausstellungssammlung entdecken, kann er verlangen, daß es entfernt wird. Weigert sich der Aussteller, kann er den zuständigen Datenschutzbeauftragten einschalten. Für den Aussteller bliebe dieser wohl eher unwahrscheinliche Fall aber ohne rechtliche Konsequenzen. Etwas anders liegt der Fall, wenn sich der Absender ebenfalls auf dem Ganzstück befindet. Hier kann man unterstellen, daß der Empfänger mit der Weitergabe im Sinne des Absenders handelt, aber nicht zwingend davon ausgehen. Bei Belegen, bei denen sich der Absender auf der Rückseite befindet, ergeben sich keine Probleme beim Abbilden in Veröffentlichungen oder in Ausstellungssammlungen. Ist der Absender hingegen auf der Vorderseite sichtbar, sollte er abgedeckt werden, um Probleme zu vermeiden. Sammler, die moderne Belege für Veröffentlichungen zur Verfügung stellen, weisen in der Regel darauf hin, wenn Absender und/oder Anschrift unkenntlich gemacht werden sollen. Welches Ganzstück als "modern" gilt, ist nirgendwo definiert. So kann ein Beleg von einem verstorbenen Sammler erst zwei Jahre alt sein, und man kann ihn trotzdem problemlos zeigen. Wenn keine explizite Einwilligung des Absenders vorliegt oder nicht bekannt ist, ob die Person noch lebt, sollte man sicherheitshalber bei Belegen der letzten 50-60 Jahre die Absenderangabe abdecken. Abschließend bleibt festzuhalten, daß sich nur Probleme ergeben könnten, wenn solche Belege ausgestellt oder publiziert werden. Das Sammeln moderner Belege, die Daten möglicherweise noch lebender Pesonen tragen, und auch das Herzeigen derselben im kleinen Kreis ist von der neuen DS-GVO überhaupt nicht betroffen!

02.12.: Wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, findet anläßlich der 29. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen vom 9. bis 11. Mai 2019 der 1. Salon "Die Welt der Fiskalphilatelie" statt. Es handelt sich um eine Ausstellung mit internationaler Beteiligung ohne Wettbewerbsbedingungen, ausgerichtet von der ArGe Fiskalphilatelie e. V. Anmeldeformulare sind unter www.fiskalphiletele.de erhältlich. Kontakt: Ralph Ebner, Gasstr. 9, 42657 Solingen, Veranstaltungsleiter@fiskalphilatelie.de.

02.12.: Das über das Internet-Portal www.plusbrief-individuell.de bestellbare Angebot mit amtlichem Wertstempel der Deutschen Post AG wurde zum Ausgabetag der bildgleichen Briefmarken um die Wertzeichen "Umweltschutz: Biologische Vielfalt" erweitert. Ab 20 Stück je Sorte sind Umschläge in folgenden Formaten zu bestellen:
- DIN C6;
- DIN lang mit Fenster.
Neben dem bereits vorgedruckten Wertstempel läßt sich zusätzlich ein individueller Eindruck frei gestalten, weshalb die Ganzsachen nur mit Aufschlag abgegeben werden. An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN Lang für das Ausland" mit Wertstempel 90 Cent "Narzisse", jetzt mit Druckvermerk "OT 308 28/2018".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "-6.-9.18", Wertstempel 70 Cent "Harz Bergfichtenurwald", Faltbrief mit Werbung "Münz-Klassiker, gesuchte Raritäten und spektakuläre Neuheiten.";
- "3.-9.18", Wertstempel 70 Cent "Brücken: Düsseldorf - Oberkasseler Brücke", Faltbrief mit Werbung "Ausgesuchte Neuheiten zum Herbst!";
- "20.-9.18", Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", Faltbrief mit Werbung "Attraktive Marken - jetzt sichern!";
- "27.-9.18", Wertstempel 145 Cent "Tischbein: Goethe", C5-Umschlag mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. IV. Quartal 2018".

02.12.: Am 21. September 2018 gab die UNPA in Wien anläßlich der Macau 2018 - der 35. Internationalen Asiatischen Briefmarkenausstellung in Macau, VR China - einen speziellen Event-Kleinbogen zu drei Briefmarken heraus. Der Entwurf stammt von Ye Luying (China). Der Bogen enthält drei Briefmarken mit den Nennwerten 1,15 US Dollar, 2 Schweizer Franken und 1,80 Euro. 18 000 Exemplare wurden mit einem speziellen Laserschnittverfahren von Cartor Security Printing (Frankreich) gedruckt. Der Bogenhintergrund ist mit Bildern des alten chinesischen Volksgedichts "Hua Mulan" illustriert. Das Mädchen Hua Mulan verkleidete sich als Mann und ging anstelle ihres alten Vaters zur Armee. Die Bilder sind von der Kanton-Oper Hua Mulan inspiriert, in der die Protagonistin von den kanntonesischen Operndarstellerinnen der letzten Generation, Madam Lang Yunyu und Guo Feng, dargestellt wird. Auf den drei Marken sind Richter Bao Zheng, General Guan Yu und Hua Mulan zu sehen. Sie stehen für Gerechtigkeit, Loyalität, Rechtschaffenheit, Mut und Gleichheit.

02.12.: Dem Ausruf der Republik in Deutschland vor 100 Jahren widmete die Deutsche Post am 2. November 2018 eine weitere Gedenkganzsache, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Nach der Abdankung von Kaiser Wilhelm II rief Philipp Scheidemann (1865-1939) am 9. November 1918 die deutsche Republik aus. Der sozialdemokratische Politiker nutzte damit das politische Vakuum nach Deutschlands Kapitulation im Ersten Weltkrieg, um eine Entwicklung hin zur parlamentarischen Demokratie in Deutschland zu initiieren. Mit seiner Proklamation kommt Scheidemann Karl Liebknecht zuvor, der später am Tage die sozialistische Republik ausruft. Dieses Ereignis markiert die Geburtsstunde der Weimarer Republik. Auf der von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) gestalteten Ganzsache sind das Sonderpostwertzeichen "60 Jahre Bundesrepublik" (2009) und eine 15-Cent-Automatenmarke "Schreibutensilien" eingedruckt. Der Zudruck zeigt ein Porträt Scheidemanns und seinen Ausspruch bei der Gründung der Republik. Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent.

02.12.: Innerhalb der Markenedition 1 der Österreichischen Post wurde die Serie "Moderne Architektur" mit einem 80-Cent-Wert fortgesetzt, der die Edith-Stein-Kapelle in Patsch/Tirol zeigt. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Auf einem weiteren Kleinbogen der Markenedition 4 findet die Serie "Heimische Tierwelt" ihre Fortsetzung. Auf den vier 80-Cent-Werten zu sehen sind Kohlmeise, Feldhamster, Steinbock und Stockente. Der Preis beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Mit der "Winterruhe im Tierreich" beschäftigt sich eine Markenedition 8 mit jeweils vier Werten zu 80 und 90 Cent im Kleinbogen. Wildtiere haben ganz unterschiedliche Strategien, um den Winter zu überstehen. Manche halten Winterschlaf, andere Winterruhe. Die Markenedition gibt dazu weitere Informationen (11,90 Euro, im Abo 9,90 Euro). "Kathedralen in Europa" in das Thema einer Markeneditionen 20 mit 15 Marken zu 80 und fünf zu 90 Cent (22,90 Euro, im Abo 17,90). Religion spielt schon seit langer Zeit eine wichtige Rolle in der Kultur- und Sozialgeschichte der Menschen. Als Kathedrale bezeichnet man den Sitz eines Bischofs. Die Bezeichnung stammt vom griechischen Wort "kathedra", das so viel wie "Sitz" bedeutet. Kathedralen gibt es in verschiedenen Religionen, so etwa in der römisch-katholischen, der orthodoxen, der anglikanischen in der evangelisch-lutherischen Kirche.

02.12.: Am Samstag, dem 29. September 2018, beschlossen Bundesvorstand und Verwaltungsrat des BDPh einvernehmlich die Berufung des langjährigen früheren Vizepräsidenten des BDPh, Franz-Karl Lindner, ins Consilium Philatelicum, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Diesem seit 1986 bestehenden Gremium des Verbandes gehören bis zu 24 verdiente Philatelisten an, die sich mit ihrer Arbeit in besonders herausragender Weise um den Verband, aber auch um die Förderung der Philatelie in Deutschland verdient gemacht haben. Lindner gehörte von 1991 bis 1997 dem Vorstand des BDPh zuerst als Beisitzer, danach bis 2013 als Vizepräsident an. Schon Jahrzehnte zuvor war er in diversen Positionen für den Verband der Philatelisten in NRW sowie für seinen Heimatverein in Soest tätig gewesen. Er leitete zahlreiche Ausstellungen, organisierte Deutsche Philatelistentage und setzte sich nachhaltig für die Förderung Forschung und Literatur in den Verbänden ein. Nicht nur mit den "Soester Gesprächen", thematischen Seminaren, sondern auch bei großen Ausstellungen wie der IBRA 99 in Nürnberg und der IPHLA 2012 in Mainz, bei denen Literatur stets in erster Reihe stand. Der ehemalige Direktor der Blindenschule in Soest ist auch privat als Sammler und Aussteller seinem früheren Beruf mit Exponaten zu "Blindensendungen" und "Blindheit im Spiegel der Philatelie" verbunden.

02.12.: Bei der Wahl zur schönsten Musikbriefmarke des Jahres 2017 lieferten sich zwei Briefmarken lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zum Schluß war das Ergebnis dann aber doch eindeutig: Schönste Musikbriefmarke 2017 ist die amerikanische Ausgabe anläßlich der 200-Jahrfeier des Bundesstaates Mississippi (USA 31. März 2017, MiNr. 5383). Die Briefmarke basiert auf einem Foto von Lou Bopp aus dem Jahr 2009 und zeigt Hände und Gitarre des Bluesmusikers Jimmy "Duck" Holmes. Die Gestaltung der Marke ist eine Arbeit von Greg Breeding (Foto), der dafür mit der Yehudi-Menuhin-Trophy 2018 ausgezeichnet wird. Greg Breeding studierte Design und Typographie an der Virginia Commonwealth University, die er mit einem "Bachelor's degree in fine arts" abschloß. Seine Karriere begann er als Designer für mehrere gemeinnützige Organisationen. 1992 war er Mitbegründer der Design-Agentur Journey Group, bei der er zurzeit als "Creative Director" arbeitet. Neben seiner Arbeit als Designer gibt er Design-Kurse für gemeinnützige Organisationen. Für seine Arbeiten hat Greg Breeding bereits mehrere Preise gewonnen. Die erste Briefmarke für den U.S. Postal Service gestaltete er 2012. Auf den zweiten Platz wählten sie die ungarische Briefmarke zum 450. Geburtstag von Claudio Monteverdi (Ungarn 6. März 2017, MiNr. 5878), die von István Orosz gestaltet wurde. Den dritten Platz belegt die französische Briefmarke zum "Fest der Briefmarke" mit einer Darstellung des Gemäldes "L' Étoile" (Der Star) von Edgar Degas.

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