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Letzte Aktualisierung: 12.05.2019
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11.05.2019: Ab September 1948 tagte der Parlamentarische Rat in Bonn mit dem Ziel, eine demokratische Basis für Nachkriegsdeutschland zu schaffen. Die Versammlung setzte sich aus gewählten Vertretern der Länderparlamente der drei Westzonen und West-Berlin zusammen. Nachdem die Weimarer Reichsverfassung von 1919 gescheitert war, sollte ein besseres Konstrukt geschaffen werden, das Stabilität und Fortschritt in Deutschland garantiert. Im Rat wurde heftig debattiert und am 8. Mai 1949 konnte ein Entwurf des Grundgesetzes vorgelegt werden. Nach der Zustimmung der alliierten Militärgouverneure nahmen zehn von elf westdeutschen Länderparlamenten das Gesetz an. Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz ausgefertigt und in einer feierlichen Sitzung des Parlamentarischen Rates verkündet. Am 2. Mai 2019 erinnert eine weitere Gedenkganzsache, deren Zudruck den Parlamentarischen Rat bei der Unterzeichnung zeigt, an das Jubiläum. Auf der Ganzsache sind die Sondermarke "60 Jahre Bundesrepublik Deutschland" von 2009 (Bund MiNr. 2760) und eine 15-Cent-Automatenmarke "Schreibutensilien" (MiNr. 8) eingedruckt. Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf), von der der Umschlag auch gestaltet wurde. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn.

11.05.2019: Mit seinem Hauptthema "Deutschland und Europa 2019 - von Brexit bis Europawahl" stimmt der "Junge Sammler" der DPhJ in seinem ersten Heft 2019 seine Leser auf das diesjährige Thema des Stiftungswettbewerbs "Deutschland" und auf die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft und Ausstellung JuPhila in Holvede ein. Noch bestehen für diese Veranstaltungen Anmeldemöglichkeiten und alle jungen Briefmarkenfreunde sind zu einer Teilnahme aufgerufen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue"(DBR) berichtet! Im Beitrag zur "Direktwahl des Europäischen Parlaments" wird der Europabezug hergestellt. Wie es für Großbritannien nach einem Brexit aussehen könnte, belegt der Beitrag "Zoll", der die Zusammenarbeit von Post und Zoll beleuchtet. Ein spannender Reisebericht zeigt, wie die Post in Serbien heute arbeitet. Geheimnisvolle Brieferklärungen liefert der Beitrag zum Stempel "West" auf einem Behördenbrief nach Berlin. Ebenfalls mit deutscher Philatelie b fasst sich ein Beitrag über die Fahrenden Postschulen. Sind es nun Briefmarken oder Label: Das Pilotprojekt Selbstbedienungsterminal Brief im Raum Köln/Bonn wird in einem weiteren Artikel vorgestellt. Eine tolle Bildergeschichte liefern die Mittelseiten: "Ein Brief auf dem Weg zur Großmutter" zeigt, wie in Liechtenstein die Post aufgegeben, bearbeitet und zugestellt wird. Der Beitrag kann auch als kleines Poster aus dem Heft herausgenommen werden. Sportliche Themen sind ein Beitrag über Eishockey und über den Stürmer und Fußballtrainer Ottmar Hitzfeld. Zwei englischsprachige Beiträge (zur Ausgabe von Großbritannien "Marvel Universe of Superheroes") und viele Kurzinfos runden das Heft ab. Daneben finden sich das beliebte Junge Sammler-Quiz, Veranstaltungstermine, die Ausschreibung zum Stiftungswettbewerb, eine Vorschau auf die Jugend-Erste-Hilfe-Tage 2019 in Sindelfingen und Berichte aus den Landesringen. Neun Gruppen waren mit mehr als drei Neumitgliedern am Mitgliederwerbewettbewerb erfolgreich und sind im Heft genannt. Informationen zum Heft und Bezug gibt es bei der DPhJ-Geschäftsstelle: Gaby Lennartz, Ahornweg 48, 52511 Geilenkirchen. Um Rückporto und Altersangabe wird gebeten.

11.05.2019: Zur 1. internationalen Frühlingsmesse von Briefmarken, Münzen, Ansichtskarten und anderen Sammelgegenständen SBERATEL - SAMMLER - COLLECTOR brachte die Tschechische Post am 13. März 2019 eine Postkarte mit Zudruck in Umlauf, auf der eine Illustration für das Buch NANOBOOK zu sehen ist. Ebenfalls zur Messe erschien eine Sonderpostkarte "ICH LERNE DIE BRIEFMARKEN KENNEN" mit der aufgedruckten Buchstaben-Briefmarke "A" mit der Abbildung eines Motivs, das auf die bereits traditionelle Briefmarke der Herbstmesse SAMMLER hinweist. Die Karte soll das Interesse von Kindern und Jugendlichen wecken. Mit einer weiteren Sonderpostkarte wurde am selben Tag der Künstler Alfons Mucha geehrt. Im Wertstempel wurde ein Detail seines Gemäldes "Salon des Cent: 20th Exhibition" verwendet. Dieser Wertstempel kam im Übrigen schon 2010 für eine Ansichtskarte Alfons Muchas zur Verwendung. Derselbe Wertstempel diente für eine weitere Sonderpostkarte, die darauf aufmerksam macht, daß die Tschechische Post jeweils den 1. Preis für die beste Stichtiefdruck- und die beste im Offsetdruck hergestellte Marke des Jahres 2018 erhalten hat. Beide Marken werden auf dem Zudruck gezeigt.

11.05.2019: Im Jahre 2019 feiert die Stadt Quedlinburg zum 1.100. Mal die Verleihung der Königswürde an Heinrich I. Zu diesem Anlaß erscheint eine Gedenkganzsache "1.100 Jahres Königswürde Heinrich I. und 25 Jahre Quedlinburg Welt erbe", wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Neben dem Porträt des Königs ist die markante Silhouette der Stiftskirche St. Servatius zu sehen, in der sich sein Grab befindet. Der romanische Kirchenbau befindet sich auf dem Schloßberg hoch über der malerischen Altstadt. Seit 1994 gehört das Architektur-Ensemble in Quedlinburg zum UNESCO-Welterbe. Aus diesem Anlaß erschien am 2. Mai 2019 eine weitere Gedenkganzsache. Fast 2.000 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten gibt es noch in der Stadt mit ihren engen Gassen. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen in den letzten Jahrzehnten konnten einen Großteil der Quedlinburger Bausubstanz retten, so daß sich heute ein weitgehend intaktes mittelalterliches Stadtbild präsentiert. Im Vordergrund ist daher eine typische Quedlinburger Häuserzeile abgebildet. Im Klopstockhaus von 1570 darunter befindet sich heute ein Museum zu Ehren des 1724 dort geborenen Dichters. Als Wertstempel eingedruckt sind die Blumen-Dauermarken 45 Cent "Seerose", 15 Cent "Hasenglöckchen" und 5 Cent "Phlox". Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf), von der der Umschlag auch gestaltet wurde. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn.

11.05.2019: Machte die Schlagzeile "Philatelistenverband vor dem Aus!", erschienen in der Zeitung "Liechtensteiner Vaterland" vom 7. März 2019, die Runde, trat dieses befürchtete Szenario wenige Tage später bei der Mitgliedversammlung des Verbandes am 12. März glücklicherweise dennoch nicht ein. Vorliegenden Berichten zur Folge wurde mit Hans-Peter Rheinberger ein neuer Präsident gewählt. Ihm zur Seite steht ein neuer Vorstand, dem u. a. Stefan Erne (Bereichsleiter Philatelie) und Thomas Dürr (Stellv. Bereichsleiter), also zwei Vertreter der Liechtensteinischen Post, angehören. Dem Vorstand gehört außerdem Siegfried Danler, der Vorsitzende des Österreichischen Sammlervereins für die Liechtenstein-Philatelie, an. Hans-Peter Rheinberger ist Kurator des Postmuseums in Liechtenstein, für das er bereits 2017 mehrere Ausstellungen zu den Grafikern und Künstlern der Briefmarken des Landes organisiert hat.

11.05.2019: Die Motivgruppe Musik lädt auch in diesem Jahr wieder zur Abstimmung über die schönste Musikbriefmarke des vergangenen Jahres ein, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Auf der Internetseite www.motivgruppe-musik.com sind alle zur Wahl stehenden, im Jahr 2018 verausgabten Briefmarken aufgelistet. Die Liste zeigt die ganze Bandbreite des Sammelgebietes, mit dem sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft befassen. Die Palette reicht von dirigierenden Pinguinen in der Französischen Antarktis und Tanzmotiven aus Estland über Komponistenporträts von Herbert von Karajan oder Legenden wie John Lennon bis hin zu Darstellungen von Musikinstrumenten oder Orchestern. Gehen Sie auf eine musikalische Briefmarkenreise um die Welt mit den 66 zur Wahl stehenden Postwertzeichen von Ägypten bis Zypern. Der Wettbewerb läuft bis zum 31. Juli 2019. Der Designer der schönsten Musikbriefmarke wird mit der Yehudi-Menuhin-Trophy 2019 ausgezeichnet und unter allen Teilnehmern an der Abstimmung wird wieder ein philatelistisches Geschenk verlost.

11.05.2019: Nach 1998 ist die Feldlerche 2019 zum zweiten Mal "Vogel des Jahres" geworden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist noch eine der häufigsten Feldvögel in der Kulturlandchaft, aber ihre Bestände nehmen stark ab. Mit 1,3 bis 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche jedoch noch zu den häufigsten Brutvögeln Deutschlands. Meiningens Philatelisten bleiben auch wieder im Jahre 2019 der Tradition treu. Bis 2012 in unregelmäßigen Abständen, aber danach in Regelmäßigkeit bis heute sorgen sie für einen Sonderstempel zum Thema "Vogel des Jahres". Alle Sonderstempel entstanden in Verbindung bzw. Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat Rhön, Verwaltung Thüringen. Nach dem Eisvogel (Alcedo atthis) in Helmershausen im Jahre 2009, der Dohle (Corvus monedula) in Kaltennordheim im Jahre 2012, der Bekassine (Gallinago gallinago) in Oepfershausen im Jahre 2013, dem Grünspecht (Picus viridis) im Jahres 2014 in Rohr, dem Habicht (Accipiter gentilis) im Jahr 2015 in Helmershausen, im Jahr 2016 in Kaltenwestheim der Stieglitz (Carduelis carduelis), im Jahr 2017 in Neubrunn der Waldkauz (Strix aluco) und im Jahr 2018 zum Frühlingsfest auf dem Weidberg bei Kaltenwestheim der Star (Sturnus vulgaris) folgt nun 2019, wieder zum Frühlingsfest auf dem Weidberg bei Kaltenwestheim, die Feldlerche. Dieser Sonderstempel mit der "Feldlerche" ist dem Frühlingsfest in der Erlebniswelt Rhönwald gewidmet und unterstreicht das Biosphärenreservat Rhön als einen bedeutenden Lebensraum in Europa. Abgeschlagen wurde er am 28. April 2019 im Eingangsbereich der Erlebniswelt in 98634 Kaltenwestheim. Dazu passend erschienen eine PLUS-Karte und zwei weitere Souvenirkarten sowie zwei Briefmarken Individuell. Zu Gast war das EB-Team Nürnberg, das den Sonderstempel zum "Vogel des Jahres" und einen weiteren noch in Vorbereitung befindlichen führen wird. Weitere Informationen über Matthias Reichel, Wohnpark 3, 98639 Rippershausen, reichel.matthias@t-online.de, www.meininger-briefmarkenfreunde.de.

11.05.2019: Mit Firmenlochungen sollte der Diebstahl von Marken in Firmen erschwert werden. Hätten Privatpersonen so gekennzeichnete Marken verwendet, wäre dies sicherlich aufgefallen. Manfred Schmitt veröffentlicht in Heft 63 der ArGe Krone/Adler eine Aufstellung, in welchen Städten er ab 1876 Firmenlochungen auf Marken der Pfennige- und Pfennig-Ausgabe festgestellt hat. Immerhin sind es 33 Städte auf dem damaligen Reichsgebiet, wobei die meisten Firmenlochungen auf Hamburg (15), Berlin (11) und Frankfurt/Main (9) entfallen. Soweit bekannt, werden in der Aufstellung die einzelnen Firmenlochungen, die negativ abgebildet sind, mit Firma und Ort angegeben. Hinzu kommt die Markenserie sowie Früh- und Spätdatum. Kontakt zur ArGe: Sven Martens (Vorsitzender), Hauptstr. 16, 27367 Reeßum-Taaken, Telefon 04264/37 06 90, pfennigesven@gmx.de.

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14.04.2019: Auf der Internetplattform eBay werden regelmäßig alte Poststempel angeboten, nicht nur aus deutschen Gebieten. Wie die "Deutsche Briefmarken-Revue"(DBR) berichtet, wurde vor kurzem wieder einmal als "zeitgenössisches Sammlerobjekt für Philatelisten" ein Poststempel aus den 1950er Jahren von "KÜHREN WURZEN 1" angeboten. Der Zuschlag erfolgte am 20. Februar 2019 für 401,01 Euro! Dreizehn Bieter gaben während der zehntägigen Laufzeit der Auktion insgesamt achtzehn Gebote ab. Los ging es bei 1 Euro.

14.04.2019: Wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtlich, sollte die Versuchsphase mit sog. Self-Service-Terminals der Deutschen Post AG an fünf Standorten im Köln-Bonner Raum, die neuartige, selbstklebende Automatenmarken ausgeben, ursprünglich nur bis Ende März laufen. Trotz einer längeren Unterbrechung der Testphase laufen die Geräte noch nicht einwandfrei und fallen immer wieder aus. Deshalb wurde beschlossen, die Testphase bis mindestens Ende Mai 2019 zu verlängern. Alle Geräte haben inzwischen eine einheitliche Nummer, lassen sich also nicht mehr über die Kennung einem bestimmten Standort zuweisen. Spezialisten unterscheiden außerdem zwei Vordruckpapiere anhand der Stanzung. Damit haben interessierte Sammler also noch einige Wochen Zeit, sich die Test-ATM, die die Hauptnummer MiNr. 10 im MICHEL bekommen, zu besorgen. Die Unzuverlässigkeit der Geräte ist auch der Grund, warum sich die Belieferung der Sammler über die Versandstelle verzögert.

14.04.2019: Eine neue Ausgabe der Markenedition 1 der österreichischen Post widmet sich einem gefährdeten Tier, dem Feldhasen, der auch bei uns immer seltener anzutreffen ist. Der 80-Cent-Wert kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue"(DBR) berichtet. Innerhalb der Markenedition 4 erschien ein weiterer 4er-Block mit "Blumen". Auf den vier 80-Cent-Marken sind Bartnelke, Löwenmaul, Kaiserkrone und Ringelblume abgebildet. Die Edition kostet 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Mit österreichischen Filmlegenden wurde die Markenedition 8 kürzlich bereichert. Der 8er-Block mit jeweils vier Werten zu 80 und zu 90 Cent illustriert Porträts von beliebten Schauspielern wie Hans Moser oder Paul Hörbiger. Der Preis der Ausgabe beträgt 11,90 Euro, im Abo 9,90 Euro.

14.04.2019: Die Deutsche Post AG bietet Briefmarkensammlern seit vielen Jahren die Möglichkeit, Postwertzechen des laufenden Jahres sowie die beiden davor liegenden Jahrgänge zur Begutachtung und Erstellung von Bescheinigungen bei festgestellten "Abarten" (katalogfähige Plattenfehler) oder "Druckzufälligkeiten" an die Bundesdruckerei zu senden. Diesen bisher kostenlosen Gutachterservice stellte die Deutsche Post AG nun zum 1. April 2019 ein. Die Bundesdruckerei bearbeitete noch alle Anfragen, die bis zum 31. März 2019 eingingen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet.

14.04.2019: Zum "Tag der offenen Tür im VÖPh" in Wien am 9. März 2019, bei dem Luxemburg Gastland war, gab POST Philately eine Briefmarke "meng.post.lu", eine Karte mit Briefmarke "meng.post.lu" und einen Sonderumschlag heraus. Karte, Briefmarke und Sonderumschlag sind seit 1. März 2019 im Sammlerschalter in Cloche d'Or sowie im Internetshop (www.eservices.lu) erhältlich. Die Karte und die Briefmarke sind im Abonnement "meng.post.lu" eingeschlossen.

14.04.2019: Tobias Huylmans wurde mit Wirkung vom 6. Februar 2019 zum Geschäftsführer der Heinrich Köhler Auktionen GmbH & Co KG und der Heinrich Köhler Briefmarkenhandel GmbH & Co. KG bestellt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue"(DBR) berichtet. In dieser Funktion unterstützt er die beiden langjährigen geschäftsführenden Gesellschafter und Geschäftsführer der Holding, Dieter Michelson und Karl Louis. Die Berufung des 35-jährigen Tobias Huylmans ist eine Konsequenz des seit Jahren stetigen Wachstums der beiden Köhler-Gesellschaften im deutschen und internationalen Philateliemarkt. Seit elf Jahren ist er sehr erfolgreich als philatelistischer Experte bei Heinrich Köhler tätig. Über die Philatelie hinaus hat Tobias Huylmans als leitender Projekt-Manager die Entwicklung firmeneigener EDV-Auktionsprogramme sowie "Online-Live-Bieten"-Programme erfolgreich vorangebracht. Auch die ausländischen Auktionsunternehmen der Köhler-&-Corinphila-Gruppe in der Schweiz, den Niederlanden, USA und Hongkong, die international als "Global Philatelic Network" firmieren, werden von ihm in den vorgenannten Bereichen Philatelie und IT maßgeblich gefördert. Für seine philatelistische Kompetenz und seine offene Art wird Tobias Huylmans bei Kunden und Kollegen gleichermaßen hoch geschätzt. Seine Talente haben in den vergangenen Jahren zur Akquisition bedeutender Einlieferungen geführt und wesentlich zur Stärkung der Marktposition von Heinrich Köhler beigetragen. Seine breiten Kenntnisse in Philatelie und sein ganz spezielles Know-How bei verschiedenen Sammelgebieten führte vor einigen Jahren zur Berufung als Verbandsprüfer im Bund Philatelistischer Prüfer e. V. (BPP). Aufgrund der engagierten Mitarbeit im BPP, unter anderem als Internet-Beauftragter sowie als Konsultationspartner für neu aufgenommene BPP-Verbandsprüfer, wird er branchenweit geschätzt. Tobias Huylmans Sammel- und Prüfgebiete im BPP sind die Briefmarken und Postgeschichte von Memel, Litauen 1918-1940, die Besetzung von Litauen im Zweiten Weltkrieg, Westukraine, Libau und die Landesbotenpost der 10. Armee. Seine außergewöhnlichen Kenntnisse sind neben zahlreichen Fachbeiträgen in Magazinen und Arbeitsgemeinschafts-Rundbriefen insbesondere in der Publikation "Memelgebiet - Handbuch der Stempel 1920-1925" dokumentiert. Eine Publikation, die das Sammelgebiet zu neuer Beliebtheit bei zahlreichen Sammlern geführt hat. Darüber hinaus ist Tobias Huylmans Mitglied in der Association Internationale des Experts en Philatelie (A.I.E.P.), der Royal Philatelic Society London sowie in verschiedenen Arbeits- und Forschungsgemeinschaften. Mit der Berufung zum Geschäftsführer ist ein wichtiger Schritt zum weiteren Wachstum und damit der langfristigen Zukunftssicherung der beiden Heinrich-Köhler-Gesellschaften sowie der Schwestergesellschaften im Ausland erfolgt. In der Tradition des Firmengründers Heinrich Köhler (1881-1945), der als Briefmarkenauktionator, Briefmarkenhändler und Briefmarkenprüfer in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg Philatelie-Geschichte geschrieben hat, ist Tobias Huylmans in der neuen Funktion als Geschäftsführer eine hervorragende Besetzung, die Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

14.04.2019: Bei den Dispenser-Marken der österreichischen Post, die bei der Postaufgabe am Schalter direkt verklebt werden, gibt es einen weiteren Motivwechsel zu vermelden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Seit dem 1. März 2019 werden die Werte 80 Cent "Stift Lambach", 90 Cent "Ringwarte", 135 Cent "Kanisfluh" und 270 Cent "Wiener Walzer" angeboten.

14.04.2019: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "10.-1.19", Wertstempel 70 Cent "Schwarzwald - Hornisgrinde", Faltbrief mit Werbung: "Tierischer Start ins Jahr!";
- "31.-1.19", Wertstempel 145 Cent "C. D. Friedrich - Der einsame Baum", C5-Broschüre mit Werbung "Aktuelle Modelle zur Spielwarenmesse 2019!".
Darüber hinaus wurde eine C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Neunburg vorm Wald" mit Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" bekannt, links mit "Januar 2019", Posthorn-Logo, Abbildung einer blonden Dame mit Kugelschreiber, einem Ordner und Werbung "Start ins Jahr mit Produkten für Ordnung und Ablage", die vermutlich die bisherigen Aussendungen mit Post-Shop-Angeboten (C4-Umschlag und C5-Broschüre) ersetzt.

14.04.2019: Zum 300. Todestag Johann Friedrich Böttgers erschien ebenfalls am 1. März eine weitere Gedenkganzsache, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Johann Friedrich Böttger, der Sohn eines Münzmeisters aus Schleiz, lernte zunächst das Apothekerhandwerk und erwarb sich schon in jungen Jahren den Ruf eines "Goldmachers". 1701 wechselte Böttger nach Dresden, um dort seine Experimente unter dem Schutz von König August dem Starken von Sachsen weiterführen zu können. Am 15. Januar 1708 gelang es Johann Friedrich Böttger zusammen mit dem Naturforscher Ehrenfried Walther von Tschirnhaus in Dresden, das erste europäische Hartporzellan zu erzeugen. Im Juni 1710 wurde daraufhin im nahe gelegenen Meißen auf der Albrechtsburg die erste europäische Porzellanproduktionsstätte eingerichtet. In der Grafik ist sein Porträt vor der Silhouette August des Starken und der Meissner Albrechtsburg zu sehen. Aufgedruckt sind die 55-Cent-Sondermarke zum Jubiläum "300 Jahre Porzellanherstellung in Deutschland" (Bund MiNr. 2805) und eine 15-Cent-ATM "Schreibutensilien". Die von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) hergestellte Ganzsache wurde im Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf) hergestellt. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn.

14.04.2019: Am 1. März gab die Deutsche Post die neue Gedenkganzsache "1275 Jahre Kloster Fulda" heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Im Jahre 744 wurde das Kloster Fulda durch den Mönch Sturmius als Benediktinerkloster gegründet. Mit seinen sieben Begleitern aus Bad Hersfeld kommend, begann Sturmius in einer Aue der Fulda mit dem Aufbau des Klosters. Der Ort wird seitdem Fulda genannt; das Kloster begründete also gleichermaßen auch die Stadt Fulda. Sturmius sorgte nach dem gewaltsamen Tod des Bonifatius dafür, daß der Leichnam in der Salvatorbasilika bestattet wurde - das Kloster Fulda wurde daraufhin zu einem Wallfahrtsort. Auf der Grafik ist hinter dem Wappen des Klosters eine Statue des Sturmius abgebildet. Dahinter ist der Dom St. Salvator zu Fulda zu sehen, in dem sich die Grabstätte des heiligen Bonifatius befindet. Die vorromanische Michaelskirche in Fulda, erbaut im frühen 9. Jahrhundert und damit eine der ältesten Kirchen Deutschlands, rundet die Abbildung ab. Eingedruckt ist das 55-Cent-Sonderpostwertzeichen "1250. Todestag des hl. Bonifatius" (Bund MiNr. 2401) und eine 15-Cent-ATM "Schreibutensilien". Die von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) hergestellte Ganzsache wurde im Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf) hergestellt. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn.

14.04.2019: An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN C6" mit Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", jetzt mit Druckvermerk "19.09.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Bremerhaven Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "15.05.2018";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/ 5 mit Wertstempel 85 Cent "Schloß Sanssouci", jetzt mit Druckvermerk "30.10.2018";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche" mit Fenster (Hochformat) und Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", jetzt mit Druckvermerk "15.11.2018".
- "PLUSBRIEF Dialogpost" ohne Fenster mit Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST", jetzt mit Druckvermerk "26.06. 2018";
- "PLUSBRIEF DIN C6" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "02.08.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Bremerhaven Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "27.11.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Bremerhaven Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "13.06.2018";
- "PLUSBRIEF Kompakt" im Format C6/ 5 mit Wertstempel 85 Cent "Schloß Sanssouci", jetzt mit Druckvermerk "04.12.2018";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche" mit Fenster (Hochformat) und Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", jetzt mit Druckvermerk "30.10.2018".

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10.03.2019: Die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, dass die Deutsche Post AG still und heimlich ihre Regeln für den Versand von Waren ins Ausland geändert hat - und zwar ohne großartige Ankündigung und Information für Privatkunden. Selbst das Schalterpersonal hat nur eher beiläufig von den gravierenden Veränderungen erfahren. Seit Jahresbeginn ist ein Warenversand ins Ausland mittels eines Briefes verboten. Erlaubt sind nur noch Dokumente, im Postjargon auch "schriftliche, gezeichnete, gedruckte oder digitale Mitteilungen und Informationen" genannt. Bücher zählen ebenfalls nicht dazu. Die Deutsche Post AG begründet das mit einer Entscheidung des Weltpostvereins, der die Grundsätze des internationalen Postverkehrs regelt. Nach dieser Entscheidung müssen nun Dokumenten- und Warenversand getrennt werden. Tatsache ist aber auch, daß viele Postverwaltungen im angrenzenden Ausland es nicht für nötig hielten, diese Regelung, die eine Kann-Vorschrift ist, umzusetzen. Dieser (typisch deutsche) vorauseilende Gehorsam, ohne nach links und rechts zu schauen, macht es nun vor allen Dingen Privatkunden schwer, Waren ins Ausland zu versenden. Ihnen bleiben nur DHL Päckchen oder Paket, die deutlich teurer sind und nicht mit Briefmarken frankiert werden können. Zwar bieten sie höhere Gewichtsgrenzen (DHL Päckchen ins Ausland zum Beispiel bis 2 kg), die aber bei ein paar Briefmarken oder Belegen bei weitem nicht ausgeschöpft werden können. Sofern es sich um eBay-Lieferungen oder Ähnliches handelt, können die höheren Versandkosten zwar an den Käufer weitergegeben werden. Attraktiver werden die Angebote dadurch aber nicht. Zumindest für die EU hätte man hier eine benutzerfreundlichere Regelung finden können. Für Geschäftskunden gibt es als Versandalternative die "Warenpost international", allerdings auch nur bei mindestens fünf Sendungen pro Quartal. Auch hier ist keine Frankatur möglich; die Label können nur online gekauft werden.

10.03.2019: In der Markenedition 1 der Österreichischen Post ist die Serie "Kirchen" fortgesetzt worden. Der 80-Cent-Wert zeigt die Bergkirche Eisenstadt, die auch als Haydnkirche oder Kalvarienbergkirche bekannt und dem Fest Mariä Heimsuchung geweiht ist. Seit 1932 befindet sich das Haydn-Mausoleum in der Bergkirche, in dem der Sarg des Komponisten steht. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. Eine neue Ausgabe der Markenedition 4 thematisiert die "Heimische Tierwelt". Der Kleinbogen mit vier 80-Cent-Marken illustriert Steinadler, Fischotter, Ziesel und Ringelnatter (5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro). "Exotische Blumen" wie die Wasserhyazinthe, die Indische Lotosblume oder die afrikanische Zimmerkalla sind auf einem 20er-Bogen der MarkenEdition 20 zu sehen. Der Zusammendruckbogen umfaßt 15 Werte zu 80 und fünf zu 90 Cent. Der Preis beträgt 22,90 Euro, im Abo 17,90 Euro.

10.03.2019: Seit 18. Dezember 2018 - und mit einer längeren Unterbrechung bis in den Februar hinein - testet die Deutsche Post AG an fünf Standorten im Köln-Bonner Raum sog. "Self-Service-Terminals", die neuartige, selbstklebende Automatenmarken ausspucken, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Lange hat sich die MICHEL-Redaktion Zeit gelassen, ehe sie eine Entscheidung getroffen hat, wie diese ATM aus den Test-Geräten katalogisiert werden sollen. Die selbstklebenden Automatenmarken erhalten eine Hauptnummer! Sie werden künftig als MiNr. 10 in den MICHEL-Katalogen geführt werden.

10.03.2019: Am 1. März 2019 erschien bei der Deutschen Post AG ein sog. "Philatelieblock" mit den beiden Sondermarken für Helmut und Loki Schmidt. Die von der Deutschen Post AG für die Neuheitenmeldung verschickte Abbildung zeigte den Block ohne Zähnung. Tatsächlich sind die beiden unterschiedlich großen Marken gezähnt, d. h., sie lassen sich aus dem Block heraustrennen!

10.03.2019: Am 11. Januar 2019 führte die UN-Postverwaltung (UNPA) die Serie "Chinesischer Mondkalender" mit der Herausgabe eines speziellen Eventbogens zum Jahr des Schweins fort, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Es ist der 10. Bogen der UNPA-Briefmarkenserie zum Mond-Neujahr. Der Bogen enthält zehn Marken zu 1,15 US Dollar mit dem Logo der Vereinten Nationen. Die Vignetten der Briefmarken und der Bogenhintergrund wurden von Wu Shining (China) gestaltet.

10.03.2019: Bei der Aländischen Post gab es zum Jahresbeginn eine Portoänderung, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Briefmarken ohne Wertangabe mit den Bezeichnungen "Lokalpost" (für Post innerhalb Ålands), "Inrikes" (für Post nach Finnland), "Europa", "Världen" (= Welt) und "Julpost" haben ab dem 1. Januar 2019 einen neuen Wert bekommen. Für Postkarten und Briefe unter 50 Gramm innerhalb Ålands ist das neue Porto 1,40 Euro, während die niedrigste Portostufe für Sendungen nach Finnland nun 1,60 Euro beträgt. Briefmarken mit der Bezeichnung "Europa" haben jetzt den Wert 1,70 Euro, der das Porto für Postkarten und Briefe unter 20 Gramm nach Ländern im Norden und Europa entspricht. Die niedrigste Portostufe für sonstige Länder in der Welt wird 1,80 Euro sein, was der Wert für Briefmarken mit der Bezeichnung "Världen" ist. "Julpost"-Briefmarken erhalten ab 2019 den Wert 0,90 Euro.

10.03.2019: Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel mit Kopfbild einer jungen Dame zu 58 Cent und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "Post-Shop-Broschüre Dezember 2018", jetzt mit einer Dame mit zusammengebundenen blonden Haaren auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag zeigt die gleiche Werbung wie zuvor, also einen Textkasten "Weihnachts*aktion" und Marke und Markenbox "Weihnachtsschlitten".
Die selbe blonde Dame wie die Post-Shop-Broschüre Dezember 2018 zeigt auch der Werbeteil einer C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Dinner For One" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost", links neben der Dame zusätzlich mit Werbung "Für Ihre Standardbriefe" und "WEIHNACHTS* AKTION", darunter "Exklusiv für Geschäftskunden: Brief-, Paket- und Bürobedarf".
Wie in den Vorjahren, erhielten Briefeschreiber, die ihre Weihnachtswünsche an die Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort gerichtet haben, ein Antwortschreiben der Deutschen Post AG. Der Versand erfolgte mit einem beidseitig bedruckten Umschlag im Format C6/5 mit individuellem Wertstempel "Weihnachtsmann neben Zustellfahrzeug" und Vorausentwertung durch Sonderstempel "... / HIMMELPFORT /.../(Datum)/16798". Bei Absendern im Inland weist der Umschlag einen Wertstempel zu 70 Cent mit einem von vier verschiedenen VE-Daten, bei Absendern im Ausland einen zu 90 Cent mit einem von drei verschiedenen VE-Daten auf.
Einen weiteren derartigen Umschlag legte die Post wieder für die Christkindpostfiliale in Himmelpforten auf, bei dem ein individueller Wertstempel "Schild Christkindplatz" mit Vorausentwertung durch Sonderstempel ".../ HIMMELPFORTEN /.../(Datum)/21709" Verwendung fand. Die Umschläge für das Inland mit einem Wertstempel zu 70 Cent wurden mit drei verschiedenen VE-Daten, die Umschlägen für das Ausland zu 90 Cent mit zwei verschiedenen VE-Daten produziert.

10.03.2019: Wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, ist es nun also auch in Liechtenstein soweit: Nachdem die Schweizer Post den Betrieb von Wertzeichenautomaten/-druckern bereits 2011 einstellte, folgt die Liechtensteinische Post - so ein Bericht der Zeitung "Vaterland" aus Liechtenstein vom 17. Dezember 2018 - diesem Beispiel. Es habe sich, so die Post, nicht mehr gelohnt, da die Kosten für Reparaturen und Wartung höher waren als die Erlöse. Bereits seit 1995 habe es für die Automaten keine Updates oder Neuerungen mehr gegeben, teilte die Zeitung mit. Auch der frühere Philatelie-Shop im Betriebszentrum der Liechtensteinischen Post in Schaan sei im Februar 2018 endgültig geschlossen worden. Verkaufspunkte für philatelistische Produkte gebe es aber noch bei drei Postfilialen in Schaan, Ruggel und Balzers. Gleichzeitig verzeichnet die Post eine Zunahme von Online-Bestellungen, die zweifelsohne preiswerter kalkulierbar sind als Philatelie-Produkte und Marken in einem eigenen Geschäft.

10.03.2019: In den österreichischen Postämtern ist die bereits 4. Ausgabe der sog. Dispenser-Marken verfügbar. Die Motive repräsentieren wieder typisch Österreichisches: 80 Cent "Südbahnhotel am Semmering", 90 Cent "Mariazeller Lebkuchen", 135 Cent "Mittenwaldbahn" und "Krimmler Wasserfälle".

10.03.2019: Die Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Postbezirk hat auf ihrer Website (www.arge-ndp.de) über 100 Registraturen eingestellt, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Die Registraturen geben Auskunft über die Schwerpunkte des Sammelgebietes, vor allem aber über die Häufigkeit der verschiedenen Postdienste und Briefarten. Durch Sammler-Meldungen werden die Registraturen ständig erweitert.

10.03.2019: Die Serie "Fische" innerhalb der österreichischen Markenedition 1 wurde mit einem 80-Cent-Wert, der einen "Palettendoktorfisch" zeigt, fortgesetzt. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. An "Sehenswürdigkeiten in Österreich" sind in einer weiteren Ausgabe der Markenedition 4 auf 80-Cent-Werten das Kloster Mehrerau, die Ruine Aggstein, Schloß Hellbrunn und die Hermesvilla zu sehen. Der Preis des Kleinbogens beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro.

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10.02.: Die Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Postbezirk hat auf ihrer Website www.arge-ndp.de über 100 Registraturen eingestellt, die der Allgemeinheit zur Verfügung stehen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Registraturen geben Auskunft über die Schwerpunkte des Sammelgebietes, vor allem aber über die Häufigkeit der verschiedenen Postdienste und Briefarten. Durch Sammler-Meldungen werden die Registraturen ständig erweitert.

10.02.: Die Serie "Fische" innerhalb der Markenedition 1 der Österreichischen Post wurde mit einem 80-Cent-Wert, der einen "Palettendoktorfisch" zeigt, fortgesetzt. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro., wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. An "Sehenswürdigkeiten in Österreich" sind in einer weiteren Ausgabe der Markenedition 4 auf 80-Cent-Werten das Kloster Mehrerau, die Ruine Aggstein, Schloss Hellbrunn und die Hermesvilla zu sehen. Der Preis des Kleinbogens beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Eine selbstklebende Markenedition 20 zeigt auf 15 Werten zu 80 und fünf zu 90 Cent verschiedene Hunderassen (22,90 Euro, im Abo 17,90 Euro).

10.02.: Das über das Internet-Portal www.plusbrief-individuell.de der Deutschen Post AG bestellbare Angebot mit amtlichem Wertstempel wurde um das Wertzeichen 70 + 30 Cent "Weihnachten 2018 - Maria mit Kind" erweitert, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue""(DBR) berichtet. Ab 20 Stück je Sorte sind Umschläge in folgenden Formaten zu bestellen:
- DIN C6;
- DIN lang mit Fenster.
Neben dem bereits vorgedruckten Wertstempel läßt sich zusätzlich ein individueller Eindruck frei gestalten, weshalb die Ganzsachen nur mit Aufschlag abgegeben werden. An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", jetzt mit Druckvermerk "20.09.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "31. 10.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "25.07.2018";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" im Format C6/5 mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "20.09.2018".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "22.11.18", Wertstempel 145 Cent "Tischbein: Goethe", Broschüre mit Werbung "Geschenkideen zum Fest - gleich bestellen!";
- "-6.12.18", Wertstempel 70 Cent "Schleiermacher", Faltbrief mit Werbung "Festliche Münz-Angebote, die sie verzaubern werden!";
- "27.12.18", Wertstempel 70 Cent "Winterschlitten", C6/5-Umschlag mit Werbung "Kostbares deutsches Gold.";
- "27.12.18", Wertstempel 85 Cent "Altötting", C6/5-Umschlag mit Werbung "Eine moderne Gold-Rarität.";
- "27.12.18", Wertstempel 145 Cent "Illustris-Simulation", C5-Umschlag mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. I. Quartal 2019".

10.02.: Das National Postal Museum in den USA ist - nach dem längsten Shutdown - wieder geöffnet! Irgendwie mußte Präsident Donald Trump seinen Spruch "America first!" mit Blick auf seine eigenen Landsleute aberfalsch verstanden haben. Zumindest waren diese "not amused", wie die Reaktion der Museumsmitarbeiter zeigt:
"Wir - unsere Angestellten und unsere ehrenamtlichen Helfer - sind glücklich, Sie als Besucher wieder willkommen heißen zu können", lautete denn auch die Nachricht des Tages, nachdem nun das Museum in Washington am 29. Januar 2019 wieder geöffnet ist. Viele Wochen lang war diese bekannte und vom Publikum geschätzte Einrichtung geschlossen gewesen, Gehälter des Personals und andere Ausgaben nicht mehr bezahlt worden, weil Präsident und Repräsentantenhaus um politische Fragen im Clinch lagen. Ob es nun dauerhaft anders wird, steht noch in den Sternen, denn ein weiterer "Shutdown" ist bei fehlender Einigung der Politiker auch künftig nicht ausgeschlossen. Philatelisten können nun auf jeden Fall vorerst wieder die berühmten Sammlungen besichtigen, auch die Bill-Gross-Gallery ist wieder geöffnet.

10.02.: Im Jahre 2019 haben wieder alle jungen Briefmarkensammler bis zum 21. Lebensjahr sowie Jugendgruppen, Schulklassen und Arbeitsgemeinschaften im Herbst wieder die Gelegenheit, sich an einer offenen Wettbewerbsbriefmarkenausstellung - dem sog. Stiftungswettbewerb - zu beteiligen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. An diesem Wettbewerb können sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der Deutschen Philatelisten Jugend e. V. teilnehmen. 2019 lautet das Thema, unter dem Sammlungen ausgestellt werden können, "Deutschland". Die Ausstellung zu dem jährlichen Wettbewerb wird vom 19. bis 20. Oktober 2019 zusammen mit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der jungen Briefmarkenfreunde in 21646 Holvede durchgeführt. Zum Wettbewerb sind Exponate mit jeweils 12, 24 oder 36 Blättern (Format DIN A4 oder Albumblatt-Format) mit Briefmarken, Stempeln und sonstigem philatelistischen Material zum Thema "Deutschland" zu gestalten. Das Thema "Deutschland" bietet viele mögliche Themen und Motive, die sehr gut mit diversem philatelistischen Material dargestellt werden können:
- Ländersammlungen deutscher Gebiete (z. B. die deutschen Ausgaben aus meinem Geburtsjahr, eine deutsche Dauerserie wie "Blumen" oder "Sehenswürdigkeiten")
- postgeschichtliche oder thematische Sammlungen zu deutschen Ereignissen (z. B. 1919 Weimarer Verfassung, 1949 Gründung der Bundesrepublik, 1989 Mauerfall)
- thematische Sammlung mit landschaftlichen oder regionalen Bezügen (z. B. Leuchttürme oder Sächsische Schweiz), Brauchtum (z. B. Trachten), heimische Flora und Fauna und vieles mehr. Näheres kann der Ausschreibung entnommen werden, die im Internet auf der Homepage www.dphj.de zu finden ist und dort auch herunter geladen werden kann. Unter der Rubik "Stiftungswettbewerb" sind auch weitere Informationen, Hinweise und Hilfen zur Gestaltung eines passenden Exponates zu erhalten. Die Exponate müssen mit einem Anmeldeformular, das ebenfalls bei der Ausschreibung unter www.dphj.de zu finden ist, schriftlich bis zum 31. Juli 2019 angemeldet werden. Die Anmeldeadresse lautet: Torsten Kuhlmann, Am Deich 40, 25348 Engelbrechtsche Wildnis. Die Exponate selbst müssen so rechtzeitig abgeschickt werden, damit sie bis zum 10. Oktober bei der Ausstellungsleitung eingegangen sind.

10.02.: In Liechtenstein ist für den 4. März 2019 ist eine Sondermarke zum Jubiläum "100 Jahre Außenpolitische Vertretung Liechtensteins" angekündigt. Eigentlich nichts Spektakuläres und sicherlich keine Marke, von der man Aufsehen erwartet, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Aber genau dafür sorgte die Produktion dieser Marke bereits im Vorfeld. Denn der Liechtensteiner Zeitung "Vaterland" fiel bereits am 14. Dezember 2018 auf, daß auf der Marke - diese sollte den Gesandten Emil Beck und Prinz Eduard von Liechtenstein abbilden - statt des Juristen Emil Beck der Volkspartei-Gründer Wilhelm Beck abbildet ist. Die Marke war bereits in einer Auflage von 56.000 Exemplaren gedruckt, sollte aber unverzüglich neu gedruckt werden, teilte der Leiter der Philateliestelle in Liechtenstein, Stefan Erne, mit. Angeblich, so gab die Post bekannt, seien keine falschen Briefmarkendrucke in Umlauf geraten.

10.02.: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" sind zu verzeichnen:
- "-7.11.18", Wertstempel 145 Cent "Tischbein: Goethe", Broschüre mit Werbung "MÜNZENkompakt: Neuheiten und Klassiker aus aller Welt.";
- "22.11.18", Wertstempel 70 Cent "Weihnachtsschlitten", Faltbrief mit Werbung "Für Ihre stimmungsvollen Grüße".
Zusätzlich bekannt wurde ein in gleicher Art wie die Aussendung vom 2.11.18 gestalteter Faltbrief mit Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Frankierwelle mit integriertem Posthorn-Logo und "DIALOGPOST", links mit Werbung für die Weihnachts- und die Weihnachtsschlitten-Marke sowie Text "Jetzt schon die neuen Weihnachtsmarken 2018 sichern!".
Eine weitere Werbung für Post-Shop-Angebote enthält ein C5-Faltblatt mit Wertstempel 45 Cent "Dinner For One" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost", links verschiedene Produkte für den Weihnachtsversand inklusive Pluspäckchen und einem Umschlag aus dem Weihnachts-Plusbriefset sowie Text "Alles für Ihren Weihnachts-/versand im Post-Shop!".
Die selbe langhaarige blonde Dame wie die Post-Shop-Broschüre November 2018 zeigt auch der Werbeteil einer C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Seerose" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost", links neben der Dame zusätzlich mit Werbung "Für Ihre Standardbriefe" und "WEIHNACHTS*AKTION", darunter "Exklusiv für Geschäftskunden: Brief-, Paket- und Bürobedarf". Ausgewählte Postfilialen erhielten einen C5-Umschlag mit individuellem Wertstempel 145 Cent "Postpartnerin" und Vorausentwertung Frankierwelle "53250 Bonn" mit Absenderangabe "Post-Partner-Shop" und Werbetext "Jetzt neue Umsatzchancen entdecken!" mit Abbildung eines Spielzeugbären (Bruno Posti).

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06.01.: Zum Ende des Jahres 2018 beendeten auf eigenen Wunsch folgende Mitglieder ihre aktive Prüftätigkeit im BPP, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" berichtet:
- Gertraud Lange (Altdeutsche Staaten: Braunschweig, Hamburg),
- Siegfried Paul (Sowjetische Zone MiNrn. 182-241, Deutsche Demokratische Republik 1949-1990 inklusive Dienstmarken) und
- Dr. Helmut Oechsner (Bayern: Infla-Stempel 1914-1920, Deutsches Reich MiNrn. 338-910 inklusive Dienstmarken MiNrn. 99-177, Danzig).

06.01.: Es ist doch eher eine große Ausnahme, daß eine Postverwaltung die Auflagezahlen ihrer Briefmarken zeitnah veröffentlicht. Die Liechtensteinische Post macht das schon seit vielen Jahren! Kürzlich wurden die Druckauflagen der Wertzeichen sowohl von 2017 als auch von 2018 veröffentlicht, obwohl die letzte Ausgabe erst am 12. November 2018 herauskam. Im Jahr 2017 bewegten sich viele Marken um 50.000 Stück. Mit am wenigsten wurde von den drei Werten der Serie "200 Jahre K.K. Briefsammelstelle Balzers" gedruckt (je 40 000). Spitzenreiter mit 560.000 bzw. 600.000 Stück waren die beiden niedrigsten Werte der Serie "WWF - Rückkehrer" mit der Abbildung von Luchs und Biber. Für 2018 ergibt sich ein ähnliches Bild. Ausreißer nach oben stellen die aktuellen Weihnachtsmarken dar, von denen in der Spitze 160.000 Stück produziert wurden.

06.01.: Zum 125. Todestag des deutschen Physikers Heinrich Hertz (1857-1894) bringt die Deutsche Post am 2. Januar 2019 die erste Gedenkganzsache im neuen Jahr heraus, wie die "Deutsche Briefmarekn-Revue" (DBR) berichtet. Hertz bestätigte mit seinen Experimenten die Existenz der von James Clerk Maxwell vorhergesagten elektromagnetischen Wellen und zeigte, daß sie sich wie Licht ausbreiten. Mit seiner theoretischen Arbeit lieferte er die Grundlagen für die Entwicklung der drahtlosen Funk- und Radiotechnik. Die Einheit der Frequenz im internationalen metrischen System ist nach ihm benannt. Im Zudruck ist neben dem Porträt von Heinrich Hertz die Silhouette des nach ihm benannten Funkturms in Hamburg zu sehen. Außerdem sind eine elektromagnetische Welle sowie die Senderskala eines historischen Radioapparates in die Grafik eingearbeitet. Auf der von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) gestalteten Ganzsache eingedruckt sind das Sonderpostwertzeichen "125 Jahre Strahlen elektrischer Kraft" (MiNr. 3036) und eine 12-Cent-Automatenmarke "Briefe schreiben". Die Herstellung erfolgte im Mehrfarben-Offsetdruck bei der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent. Es gibt einen "Erstverwendungsstempel Bonn".

06.01.: In diesem Jahr gab bei es bei verschiedenen Freimachungsarten der Deutschen Post eine Vielzahl von Änderungen, wie die3 "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Einer der Gründe dafür war der Infrastrukturrabatt, und nur wenn man diesen Rabatt in Anspruch nehmen will, mußte man das Design ändern. Michael Engelhardt gibt im Bericht Nr. 86 der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel einen Überblick, angefangen von dem "neuen Gewand" von Frankit verschiedener Hersteller bzw. Maschinentypen, wo schon zum 2. Januar 2018 die ersten Frankiermaschinen umgestellt waren, über Schalterfreistempel und DV-Freimachung bis hin zur Paketfreimachung für das Frankiermaschinenmodell Basic Light von TeleFrank. Kontakt zur ForGe: Bernd Rosolski (Vorsitzender), Thomas-Müntzer-Str. 9, 99423 Weimar, Telefon 03643/51 45 09, bernd.rosolski@t-online.de.

06.01.: Am 19. Oktober 2018 gab die UNPA anläßlich des Diwali-Festes einen speziellen Event-Bogen New York heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Das fröhliche und beliebte Lichterfest Diwali, auch Deepawali, wird nicht nur in Indien, sondern auch auf der ganzen Welt von Anhängern vieler Glaubensrichtungen gefeiert. Während der fünftägigen Feierlichkeiten werden Öllampen aus Ton, sogenannte Diyas, entzündet, die den Sieg des Guten über das Böse versinnbildlichen. In vielen Gemeinschaften markiert das Fest auch den Beginn des neuen Jahres. Der Bogen enthält zehn Marken zum Nennwert von 1,15 US Dollar. Die Marken und Vignetten zeigen Abbildungen von festlichen Lichtern und den Diyas, den traditionellen Öllampen. Im Hintergrund ist der Hauptsitz der Vereinten Nationen zu sehen. Die Botschaft "Happy Diwali" soll den Geist des Festivals vermitteln.

06.01.: Seit 18. Dezember 2018 pilotiert die Deutsche Post AG im Rahmen ihrer Kooperation mit der Postbank an fünf Filialstandorten in Bonn und Köln einen neue Self-Service-Terminal für die Frankierung von Briefsendungen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Standorte befinden sich in: …
- Köln 60: 50733 Köln, Wilhelmstr. 56-58, Köln-Lindenthal und 50931 Köln, Geibelstr. 29-31
- Bonn 2: 53177 Bonn, Koblenzer Str. 67, Brühl 1 und 50321 Brühl, Wilhelm-Kamm-Str. 2
- Köln-Bayenthal: 50968 Köln, Bonner Str. 351
An diesen Terminals werden bis voraussichtlich März 2019 neue Automatenpostwertzeichen mit den Portostufen 0,45 €, 0,70 €, 0,85 €, 1,45 € und 2,60 € erhältlich sein. Es handelt sich dabei um die selbstklebende Ausgabe eines der beiden bis dato und auch weiterhin erhältlichen naßklebenden Automatenpostwertzeichen (ATM PWZ). Das ATM PWZ enthält erstmalig neben klassischem Bildmotiv und Nominal in Klarschrift auch eine digitale Frankaturverschlüsselung. Aufgrund dieser Kombination wird auf den Einsatz eines Erstverwendungsstempels verzichtet. Über eine Erweiterung der Pilotierung bzw. weitere Ausflächung wird erst nach Auswertung der Pilotierung entschieden. Die Standorte der bereits bestehenden Postwertzeichen Automaten sowie der Verkauf der bekannten naßklebenden Automaten Postwertzeichen sind davon unbenommen.

06.01.: Beatrice Bachmann, die "grand old Lady der Astrophilatelie", hat den "Lifetime Award" der Internationalen Philatelistischen Vereinigung (FIP) für ihr lebenslanges Engagement für die Astrophilatelie erhalten, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die FIP prämierte damit während der internationalen Wettbewerbsausstellung PRAGA 2018 ihre historischen Erfolge als Gründungspräsidentin der FIP-Sektion Astrophilatelie. Sie übte dieses Amt von 1985 bis 2000 aus, war aber noch 28 weitere Jahre Schweizer Delegierte in der Sektion Astrophilatelie (1985-2013). Bachmann war in Prag nicht persönlich anwesend; der Preis wurde in ihrem Namen vom aktuellen Schweizer Delegierten Chris Schmied entgegengenommen und ihr Ende August in Zürich persönlich überreicht. Dank des unermüdlichen Engagements der Schweizer Astrophilatelisten Teddy Dahinden wie auch Beatrice Bachmann hatte der FIP-Vorstand vor über 25 Jahren auf dem FIP-Kon-greß 1985 in Rom den Antrag zur Gründung einer Sektion für Astrophilatelie beschlossen. Bachmann, gebürtige Berlinerin, jedoch in Zürich lebend, brachte als Sektionsleiterin das neue Sammelgebiet zur Anerkennung. Sie war federführend in der Erarbeitung des FIP-Spezialreglents und der Richtlinien für die Astrophilatelie. 1990 brachte sie ein Handbuch für Juroren mit Illustrationen und Inormationen über geeignetes und ungeeignetes Material der Astrophilatelie heraus. Zehn Jahre später, auf dem FIP-Kongreß auf der Philanippon 1994, wurde die Einführung einer Astro-Philatelie-Klasse auf internationalen Ausstelen beschlossen. Auch das FIP-Seminarpapier "Advice on Judging and Exhibiting Astrophilatelic Exhibits" stammt aus Bachmanns Feder. Auf mehreren FIP-Weltausstellungen und spezialisierten internationalen Luft- und Raumfahrtaustellungen hielt sie Seminare über Astrophilatelie ab. Zur EUR APEX '93 wie auch zwei Jahre später auf Einladung des Bundes Deutscher Philatelisten hielt sie qualifizierende Seminar für nationale und internationale Juroren ab. Auch auf der FIP-Weltausstellung "Moskau 1997" fand ein solches Seminar statt - in Anwesenheit russischer Kosoauten wie Wiktor Afanasjew, Aleksandr Poleschtschuk und Georgiy Gretschko. Das Thema Raumfahrt hatte Bachmnn seit 1961 gesammelt. Seit 1970 stellte sie aus. Ihr Exponat "Vom Beginn der Raumforschung bis zum Raumlug" erhielt auf der ITALIA '85 eine erste Gold-Medaille. Zwischen 1985 und 1994 wurde das Exponat mehrfach auf internationalen aero- und astrophilatelistischen Ausstellungen auf Einladung oder in der Ehrenklasse gezeigt. Nach mehreren Prämierungen mit Gold gelang es ihr auf der PHILAKOREA 94 erstmals, den Riesenschritt zum Großgold zu absolvieren. Es war das erste Mal überhaupt, dass ein Astro-Exponat eine Großgold-Prämierung erhielt. Auf der ISTANBUL '95 folgte erneut Großgold mit Ehrenpreis und weitere Großgold-Prämierungen auf der "Aviación y Espacio '96" in Sevilla und der FIP-Weltausstellung ISRAEL '98. 1997 wurde sie vom Organisationskomitee der internationalen Ausstellung MONACO '97 zur Teilnahme mit einem astrophilatelistischen Dokument eingeladen. Auf der Belgica 2001 wurde sie zur Championship-Klasse zugelassen. An den FIP-Weltausstelungen ESPAÑA 2000 und Washington 2006 nahm sie in der Ehrenklasse teil.

06.01.: Am 9. November kamen zwei neue Ganzsachen des Vatikan in Umlauf:
1. Der Zudruck eines Aerogramms mit einem Wertstempel zu 2,30 Euro zeigt eine Abbildung von Kardinal Marcelo Gonzalez Martin, Erzbischof Emeritus von Toledo, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag hätte feiern können. Er kümmerte sich besonders um das Apostolat unter Jugendlichen und Familien und förderte den Bau von Grund- und Abendschulen. Das Aerogramm wurde in der Druckerei Joh. Enschedé in den Niederlanden in einer Auflage von 11 000 Stück hergestellt.
2. Außerdem erschien eine Serie von vier Postkarten zur Tausendjahrfeier der Gründung der Abtei von San Miniato al Monte in Florenz. Die Basilika erhielt ihren Namen vom ersten Märtyrer von Florenz, der Jahrhunderte zuvor verstorben war und dessen sterbliche Überreste seit 1013 dort aufbewahrt werden. Die Wertstempel zu 1,10, 1,15, 2,40 und 3 Euro tragen ein Porträt von San Miniato, während die Bildseiten der Postkarten einige Szenen aus dem Leben des Heiligen wiedergeben,. Die in der Tipografia Vaticana produzierte -Serie kostet 7,65 Euro und hat eine Auflage von 12.500 Stück.

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02.12.: Am 6. Dezember 2018 erscheinen zwei neue Gedenkganzsachen der Deutschen Post AG zu folgenden Anlässen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet:
- 40 Jahre Dom zu Aachen Weltkulturerbe: Der Dom zu Aachen feiert 2018 den 40. Jahrestag seiner Ernennung zum ersten Weltkulturerbe auf deutschem Boden. Auf einem streng geometrischen Grundriss erhebt sich die heutige Bischofskirche in vielfältiger und imposanter Gestalt. Zahlreiche Bauepochen, angefangen als Pfalzkirche Karls des Großen, prägen das Bild des Doms. In ihrem Inneren finden sich zahlreiche Kostbarkeiten von unschätzbarem historischem und künstlerischem Wert. Dazu gehören der 1200 Jahre alte Marienaltar mit der Pala d'oro und der Marienschrein, eine Aachener Goldschmiedearbeit aus dem 13. Jahrhundert. Der Zudruck stellt das Beschriebene entsprechend dar. Eingedruckt sind die 45-Cent-Sondermarke "1100. Geburtstag Kaiser Otto der Große" (Bund MiNr. 2949) und eine 25-Cent-Automatenmarke "Schreibutensilien" (MiNr. 8).
- 200. Jahrestag Aufführung Stille Nacht: "Stille Nacht, heilige Nacht, alles schläft, einsam wacht ...", so klingt es traditionell heimelig am Weihnachtsabend aus den Kirchen und Wohnstuben. Am Heiligabend des Jahres 1818 führten der Hilfspriester Joseph Mohr und der Aushilfs-Organist Franz Xaver Gruber in der Oberndorfer Kirche St. Nikolaus zum ersten Mal das heute weltbekannte Weihnachtslied auf. An der Stelle der Pfarrkirche St. Nikolaus steht heute die "Stille-Nacht-Kapelle", die an den Heiligen Abend des Jahres 1818 und die Entstehung eines der berühmtesten Weihnachtslieder der Welt erinnern soll. Der Zudruck zeigt u. a. Porträts von Mohr und Gruber sowie die "Stille-Nacht-Kappelle".
Beide Ganzsachen wurden von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) gestaltet und im Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH (Wermsdorf) hergestellt. Für beide wird ein Erstverwendungsstempel Bonn eingesetzt. Der Verkaufspreis beträgt jeweils 90 Cent.

02.12.: Anfang November ging die Meldung durch die Tagespresse, dass die Deutsche Post AG die für den Jahresbeginn 2019 geplante Portoerhöhung von der Bundesnetzagentur nicht genehmigt bekommen hat, weil für das Genehmigungsverfahren nicht alle notwendigen Daten eingereicht worden waren. Die Verschiebung der Portoerhöhung hat auch die Produktionsplanung bei der Deutschen Post AG durcheinander gebracht. Die für den 6. Dezember geplanten fünf Sondermarken mit ihren ursprünglichen Portostufen zu 70 bzw. 145 Cent werden nun am 18. Dezember 2018 erscheinen. Darüber hinaus kommen an diesem Tag Ergänzungswerte für die Dauerserie "Blumen" heraus: ein 15-Cent-Wert "Wiesenschaumkraut" aus Bogen und 200er-Rollen sowie in einem selbstklebenden 10er-Markenset, dazu die "neuen" Motive der Werte zu 10 und 20 Cent (MiNrn. 3314 und 3315) ebenfalls selbstklebend im 10er-Markenset. Dem Vernehmen nach erfüllt die Post mit den Dauerserien-Werten Wünsche ihrer Kunden. Tatsächlich fragten Sammler immer wieder nach einem 15-Cent-Wert, um Restbestände an 55-Cent-Wert zum derzeitigen Standardbrief-Porto auffrankieren zu können. Nicht von der Hand zu weisen ist aber auch, daß sich die Werte zu 10, 15 und 20 Cent hervorragend eignen könnten, um bei einer Portoerhöhung als Ergänzungswert zu dienen. Ob diese, wie es Post-Chef Frank Appel hofft, schon im 1. Quartal 2019 kommt oder später, bleibt abzuwarten.

02.12.: Am 10. Oktober erinnerte die Tschechische Post mit einer Sonderpostkarte an das 100-jährige Bestehen der tschechischen Presseagentur, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Wertstempel "A" illustriert bunte Pfeile, die in unterschiedliche Richtungen gehen. Der Zudruck zeigt eine Weltkarte.

02.12.: Mit der Legende der MiNr. 100 des Deutsches Reiches (15 Pf Germania von 1916) beschäftigt sich Bernd Klemm im 1. Teil seines gleichnamigen Artikels in der Folge 271 der "Infla-Berichte", wie die "Deutsche Briefmaken-Revue" (DBR) berichtet. Diese Freimarke soll angeblich überwiegend in Rollen gedruckt worden sein, weshalb waagerechte Paare und 4er-Blocks selten anzutreffen sind. Klemm bezweifelt dies und zeigt zunächst die Quellenlage auf, die auf das Kohl-Handbuch zurückgeht. Die dort getroffene Aussage, dass Rollenmarken "häufiger" seien als solche der MiNr. 100 aus Bogen ist im Laufe der Jahrzehnte dahingehend manifestiert worden, daß überwiegend Rollenmarken vorkommen sollen. Der Autor gibt Argumente gegen die Rollenhypothese an, bevor er sich ausführlich Planung, Druck und Auflagen der MiNr. 100 widmet. Dabei legen die erhalten gebliebenen Akten des Reichspostamtes den Verdacht nahe, daß die Herstellung als Rollenmarke nur eine untergeordnete Bedeutung gespielt hat. Kontakt zur ArGe Infla-Berlin: Josef Bauer (1. Vorsitzender), Clemensstr. 50, 80803 München, Telefon 089/1 29 21 03, Josef.G.Bauer@t-online.de.

02.12.: In jüngster Zeit wurde in einigen Veröffentlichungen der Eindruck erweckt, dass die Weitergabe moderner Belege nach der Ende Mai in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) illegal sei. Diese Aussage ist pauschalisiert nicht zutreffend, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Empfänger eines modernen Ganzstückes, auf dem sich nur seine Adresse befindet, kann dieses abgeben oder verkaufen. Damit willigt er in die damit möglicherweise einhergehende Datenverarbeitung wirksam ein. Diese Einwilligung ist widerrufbar. Sollte der Empfänger z. B. zufällig dieses Ganzstück in einer Ausstellungssammlung entdecken, kann er verlangen, daß es entfernt wird. Weigert sich der Aussteller, kann er den zuständigen Datenschutzbeauftragten einschalten. Für den Aussteller bliebe dieser wohl eher unwahrscheinliche Fall aber ohne rechtliche Konsequenzen. Etwas anders liegt der Fall, wenn sich der Absender ebenfalls auf dem Ganzstück befindet. Hier kann man unterstellen, daß der Empfänger mit der Weitergabe im Sinne des Absenders handelt, aber nicht zwingend davon ausgehen. Bei Belegen, bei denen sich der Absender auf der Rückseite befindet, ergeben sich keine Probleme beim Abbilden in Veröffentlichungen oder in Ausstellungssammlungen. Ist der Absender hingegen auf der Vorderseite sichtbar, sollte er abgedeckt werden, um Probleme zu vermeiden. Sammler, die moderne Belege für Veröffentlichungen zur Verfügung stellen, weisen in der Regel darauf hin, wenn Absender und/oder Anschrift unkenntlich gemacht werden sollen. Welches Ganzstück als "modern" gilt, ist nirgendwo definiert. So kann ein Beleg von einem verstorbenen Sammler erst zwei Jahre alt sein, und man kann ihn trotzdem problemlos zeigen. Wenn keine explizite Einwilligung des Absenders vorliegt oder nicht bekannt ist, ob die Person noch lebt, sollte man sicherheitshalber bei Belegen der letzten 50-60 Jahre die Absenderangabe abdecken. Abschließend bleibt festzuhalten, daß sich nur Probleme ergeben könnten, wenn solche Belege ausgestellt oder publiziert werden. Das Sammeln moderner Belege, die Daten möglicherweise noch lebender Pesonen tragen, und auch das Herzeigen derselben im kleinen Kreis ist von der neuen DS-GVO überhaupt nicht betroffen!

02.12.: Wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, findet anläßlich der 29. Internationalen Briefmarken-Messe in Essen vom 9. bis 11. Mai 2019 der 1. Salon "Die Welt der Fiskalphilatelie" statt. Es handelt sich um eine Ausstellung mit internationaler Beteiligung ohne Wettbewerbsbedingungen, ausgerichtet von der ArGe Fiskalphilatelie e. V. Anmeldeformulare sind unter www.fiskalphiletele.de erhältlich. Kontakt: Ralph Ebner, Gasstr. 9, 42657 Solingen, Veranstaltungsleiter@fiskalphilatelie.de.

02.12.: Das über das Internet-Portal www.plusbrief-individuell.de bestellbare Angebot mit amtlichem Wertstempel der Deutschen Post AG wurde zum Ausgabetag der bildgleichen Briefmarken um die Wertzeichen "Umweltschutz: Biologische Vielfalt" erweitert. Ab 20 Stück je Sorte sind Umschläge in folgenden Formaten zu bestellen:
- DIN C6;
- DIN lang mit Fenster.
Neben dem bereits vorgedruckten Wertstempel läßt sich zusätzlich ein individueller Eindruck frei gestalten, weshalb die Ganzsachen nur mit Aufschlag abgegeben werden. An neuen Umschlägen mit um den Wertstempel umlaufendem Leuchtrahmen wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN Lang für das Ausland" mit Wertstempel 90 Cent "Narzisse", jetzt mit Druckvermerk "OT 308 28/2018".
An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "-6.-9.18", Wertstempel 70 Cent "Harz Bergfichtenurwald", Faltbrief mit Werbung "Münz-Klassiker, gesuchte Raritäten und spektakuläre Neuheiten.";
- "3.-9.18", Wertstempel 70 Cent "Brücken: Düsseldorf - Oberkasseler Brücke", Faltbrief mit Werbung "Ausgesuchte Neuheiten zum Herbst!";
- "20.-9.18", Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", Faltbrief mit Werbung "Attraktive Marken - jetzt sichern!";
- "27.-9.18", Wertstempel 145 Cent "Tischbein: Goethe", C5-Umschlag mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. IV. Quartal 2018".

02.12.: Am 21. September 2018 gab die UNPA in Wien anläßlich der Macau 2018 - der 35. Internationalen Asiatischen Briefmarkenausstellung in Macau, VR China - einen speziellen Event-Kleinbogen zu drei Briefmarken heraus. Der Entwurf stammt von Ye Luying (China). Der Bogen enthält drei Briefmarken mit den Nennwerten 1,15 US Dollar, 2 Schweizer Franken und 1,80 Euro. 18 000 Exemplare wurden mit einem speziellen Laserschnittverfahren von Cartor Security Printing (Frankreich) gedruckt. Der Bogenhintergrund ist mit Bildern des alten chinesischen Volksgedichts "Hua Mulan" illustriert. Das Mädchen Hua Mulan verkleidete sich als Mann und ging anstelle ihres alten Vaters zur Armee. Die Bilder sind von der Kanton-Oper Hua Mulan inspiriert, in der die Protagonistin von den kanntonesischen Operndarstellerinnen der letzten Generation, Madam Lang Yunyu und Guo Feng, dargestellt wird. Auf den drei Marken sind Richter Bao Zheng, General Guan Yu und Hua Mulan zu sehen. Sie stehen für Gerechtigkeit, Loyalität, Rechtschaffenheit, Mut und Gleichheit.

02.12.: Dem Ausruf der Republik in Deutschland vor 100 Jahren widmete die Deutsche Post am 2. November 2018 eine weitere Gedenkganzsache, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Nach der Abdankung von Kaiser Wilhelm II rief Philipp Scheidemann (1865-1939) am 9. November 1918 die deutsche Republik aus. Der sozialdemokratische Politiker nutzte damit das politische Vakuum nach Deutschlands Kapitulation im Ersten Weltkrieg, um eine Entwicklung hin zur parlamentarischen Demokratie in Deutschland zu initiieren. Mit seiner Proklamation kommt Scheidemann Karl Liebknecht zuvor, der später am Tage die sozialistische Republik ausruft. Dieses Ereignis markiert die Geburtsstunde der Weimarer Republik. Auf der von Sebastian Heinicker (DPS Wermsdorf) gestalteten Ganzsache sind das Sonderpostwertzeichen "60 Jahre Bundesrepublik" (2009) und eine 15-Cent-Automatenmarke "Schreibutensilien" eingedruckt. Der Zudruck zeigt ein Porträt Scheidemanns und seinen Ausspruch bei der Gründung der Republik. Mehrfarben-Offsetdruck der Firma Deutscher Philatelie-Service GmbH, Wermsdorf. Es gibt einen Erstverwendungsstempel Bonn. Der Verkaufspreis beträgt 90 Cent.

02.12.: Innerhalb der Markenedition 1 der Österreichischen Post wurde die Serie "Moderne Architektur" mit einem 80-Cent-Wert fortgesetzt, der die Edith-Stein-Kapelle in Patsch/Tirol zeigt. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Auf einem weiteren Kleinbogen der Markenedition 4 findet die Serie "Heimische Tierwelt" ihre Fortsetzung. Auf den vier 80-Cent-Werten zu sehen sind Kohlmeise, Feldhamster, Steinbock und Stockente. Der Preis beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. Mit der "Winterruhe im Tierreich" beschäftigt sich eine Markenedition 8 mit jeweils vier Werten zu 80 und 90 Cent im Kleinbogen. Wildtiere haben ganz unterschiedliche Strategien, um den Winter zu überstehen. Manche halten Winterschlaf, andere Winterruhe. Die Markenedition gibt dazu weitere Informationen (11,90 Euro, im Abo 9,90 Euro). "Kathedralen in Europa" in das Thema einer Markeneditionen 20 mit 15 Marken zu 80 und fünf zu 90 Cent (22,90 Euro, im Abo 17,90). Religion spielt schon seit langer Zeit eine wichtige Rolle in der Kultur- und Sozialgeschichte der Menschen. Als Kathedrale bezeichnet man den Sitz eines Bischofs. Die Bezeichnung stammt vom griechischen Wort "kathedra", das so viel wie "Sitz" bedeutet. Kathedralen gibt es in verschiedenen Religionen, so etwa in der römisch-katholischen, der orthodoxen, der anglikanischen in der evangelisch-lutherischen Kirche.

02.12.: Am Samstag, dem 29. September 2018, beschlossen Bundesvorstand und Verwaltungsrat des BDPh einvernehmlich die Berufung des langjährigen früheren Vizepräsidenten des BDPh, Franz-Karl Lindner, ins Consilium Philatelicum, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Diesem seit 1986 bestehenden Gremium des Verbandes gehören bis zu 24 verdiente Philatelisten an, die sich mit ihrer Arbeit in besonders herausragender Weise um den Verband, aber auch um die Förderung der Philatelie in Deutschland verdient gemacht haben. Lindner gehörte von 1991 bis 1997 dem Vorstand des BDPh zuerst als Beisitzer, danach bis 2013 als Vizepräsident an. Schon Jahrzehnte zuvor war er in diversen Positionen für den Verband der Philatelisten in NRW sowie für seinen Heimatverein in Soest tätig gewesen. Er leitete zahlreiche Ausstellungen, organisierte Deutsche Philatelistentage und setzte sich nachhaltig für die Förderung Forschung und Literatur in den Verbänden ein. Nicht nur mit den "Soester Gesprächen", thematischen Seminaren, sondern auch bei großen Ausstellungen wie der IBRA 99 in Nürnberg und der IPHLA 2012 in Mainz, bei denen Literatur stets in erster Reihe stand. Der ehemalige Direktor der Blindenschule in Soest ist auch privat als Sammler und Aussteller seinem früheren Beruf mit Exponaten zu "Blindensendungen" und "Blindheit im Spiegel der Philatelie" verbunden.

02.12.: Bei der Wahl zur schönsten Musikbriefmarke des Jahres 2017 lieferten sich zwei Briefmarken lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zum Schluß war das Ergebnis dann aber doch eindeutig: Schönste Musikbriefmarke 2017 ist die amerikanische Ausgabe anläßlich der 200-Jahrfeier des Bundesstaates Mississippi (USA 31. März 2017, MiNr. 5383). Die Briefmarke basiert auf einem Foto von Lou Bopp aus dem Jahr 2009 und zeigt Hände und Gitarre des Bluesmusikers Jimmy "Duck" Holmes. Die Gestaltung der Marke ist eine Arbeit von Greg Breeding (Foto), der dafür mit der Yehudi-Menuhin-Trophy 2018 ausgezeichnet wird. Greg Breeding studierte Design und Typographie an der Virginia Commonwealth University, die er mit einem "Bachelor's degree in fine arts" abschloß. Seine Karriere begann er als Designer für mehrere gemeinnützige Organisationen. 1992 war er Mitbegründer der Design-Agentur Journey Group, bei der er zurzeit als "Creative Director" arbeitet. Neben seiner Arbeit als Designer gibt er Design-Kurse für gemeinnützige Organisationen. Für seine Arbeiten hat Greg Breeding bereits mehrere Preise gewonnen. Die erste Briefmarke für den U.S. Postal Service gestaltete er 2012. Auf den zweiten Platz wählten sie die ungarische Briefmarke zum 450. Geburtstag von Claudio Monteverdi (Ungarn 6. März 2017, MiNr. 5878), die von István Orosz gestaltet wurde. Den dritten Platz belegt die französische Briefmarke zum "Fest der Briefmarke" mit einer Darstellung des Gemäldes "L' Étoile" (Der Star) von Edgar Degas.

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04.11.: Am 12. September 2018 brachte die UNPA in Wien anläßlich der Kampagne "All Aboard for Global Goals" einen speziellen Event-Bogen mit Bildern von "Thomas und seine Freunde" heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Vereinten Nationen und Mattel, Inc. entwickelten gemeinsam einige Geschichten der TV-Trickfilmserie für Kinder "Thomas und seine Freunde, in denen es um nachhaltige Entwicklungsziele geht. Der Bogen mit zehn Briefmarken zu 1,15 US Dollar zeigt "Thomas und seine Freunde und bezieht sechs der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ein - #4 Hochwertige Bildung, #5 Geschlechtergleichheit, #6 Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen, #11 Nachhaltige Städte und Gemeinden, #12 Nachhaltige/r Konsum und Produktion, #15 Leben an Land. Der neue Film "Thomas und seine Freunde: Große Welt! Große Abenteuer! Der Film" sowie eine neue Fernsehserie werden Informationen über die Ziele für nachhaltige Entwicklung enthalten, die das Interesse junger Zuschauer wecken sollen. Weitere Informationen über diese Initiative erhalten Sie unter www.AllAboardForGlobal Goals.com. Mehr über die Ziele nachhaltiger Entwicklung erfahren Sie unter www.un.org/sustainabledevelopment.

04.11.: Schwerpunkt im Rundbrief Nr. 1/2018 zur DDR-Philatelie des Philatelisten-Clubs Berlin Mitte mit der ArGe DDR-Spezial ist ein Artikel von Siegfried Paul, der die Hintergründe schildert, die zu einer umfassenden Überarbeitung der Bewertung der MiNrn. 16 bis 31 des Zentralen Kurierdienstes führten. In den letzten beiden Jahren sind die wahrscheinlich umfangreichsten ZKD-Sammlungen versteigert worden, die vielleicht den Eindruck suggerierten, es sei genügend postfrisches Material vorhanden. Tatsächlich handelte es sich um bekannte Stücke, und es ist nicht selten, daß die registrierte Anzahl der betroffenen Katalognummern unter zehn bis hin zu ganz wenigen Exemplaren liegt. Insofern waren Preisanpassungen nötig, die die MICHEL-Redaktion mit der Ausgabe 2017 schließlich durchführte - auch wenn der Autor betont, daß angesichts der Seltenheit und der seit 2013 erzielten Zuschläge noch viel Luft nach oben sei. Der Artikel gibt einen guten Überblick über diese Ausgabe, der mit Dokumenten aus dem Bundesarchiv untermauert wird. Der Rundbrief kostet 9 Euro (Mitglieder 6 Euro) und ist zu beziehen bei: Dieter Oberschmidt, Wandlitzstr. 23, 16321 Bernau, Telefon 03338/76 58 03, Schatzmeister@DDR-Spezial.de.

04.11.: An neuer Werbeaussendung mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/92637" ist zu verzeichnen: - "23.-8.18", Wertstempel 70 Cent "Schloß Falkenlust", Faltbrief mit Werbung "Deutschland entdecken!".
Für das vom 31. August bis 23. September 2018 stattgefundene Beethovenfest in Bonn sind zwei Werbekarten mit individuellem Wertstempel "Posttower und Beethoven Fest 2018 Bonn" und Postlogo "Deutsche Post DHL/ Group" im Format A6 bekannt geworden:
- "Ich werde da sein 31.8. bis 23.9."
- "Ich werde da sein 16.9." und "Gewinnen Sie Ihre Begegnung mit dem Schicksal." (Antwortkarte).
Zwei weitere C4-Versandumschläge mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel mit Kopfbild einer jungen Dame zu 58 Cent und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die Post-Shop-Broschüre Juli bzw. August 2018, jetzt mit brünetter Dame mit hochgestecktem Haar bzw. mit brünett gelockter langhaariger Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag zeigt eine Werbeüberschrift "Gleich öffnen und interessante Angebote sichern!", darunter zwei Abbildungen: (Autobahnvignette CH) und (Marke und Makenbox "Tischbein: Goethe") bzw. Textblock mit "SUMMER SALE ..." und Marke und Markenbox "Leuchtturm: Wangerooge".
Die gleiche brünett gelockte langhaarige Dame ziert auch der Werbeteil einer C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Dessau-Wörlitz" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost", links neben der Dame zusätzlich mit Werbung "Für Ihre Standardbriefe" (Marken) und "Jetzt sparen: Summer Sale %" (Ordner, Schreibstift, Papiertaschentücher), darunter "Exklusiv für Geschäftskunden: Brief-, Paket- und Bürobedarf".

04.11.: Mit dem Thema "Philateliegeschichte, Social Philately und die Chancen der neuen Klasse Open Philately" beschließt das Consilium Philatelicum (CPh) des BDPh sein diesjähriges Seminarprogramm am 21. Oktober in Bonn. Anläßlich der gemeinsamen Tagung der Forschungsgemeinschaften "Tag der Briefmarke" und "Geschichte der Philatelie" wird der Vorsitzende des CPh, Wolfgang Maassen, einmal mehr das Thema "Social und Open Philately" aufgreifen. Dieses Mal aber aus der Sicht der Philateliegeschichte, die gerade in der international neu geschaffenen Ausstellungsklasse der "Open Philately" eine gute und neue Heimat finden kann. An konkreten Beispielen aus eigenen Sammlungen wird er verdeutlichen, wie man - ausgehend von postalisch beförderten Belegen - Lebens-, Firmen- und Familiengeschichten erzählen und zu sehenswerten Exponaten zusammenstellen kann. Der Vortrag beginnt um 11.30 Uhr und dauert inklusive Diskussion bis 13 Uhr. Gäste sind im Haus der Philatelie und Postgeschichte in der Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn, gerne willkommen. Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch über die Arbeiten der beiden Forschungsgemeinschaften informieren, deren Mitglieder sich an diesem Wochenende des 19. bis 21. Oktober in Bonn treffen. Anmeldungen sind erbeten an W.Maassen@philcreativ.de bzw. telefonisch unter der Nummer 02163/4 97 60. Die Tagung wird auch philatelistisch begleitet. Eine Sonderganzsache mit Eindruck der "Tag der Briefmarke"-Sondermarke ist für 2,50 Euro erhältlich und der Sonderumschlag ohne Markeneindruck für 1 Euro. Außerdem wird ein zum Anlaß passender Sonderstempel im zurückgezogenen Postamt geführt. Interessenten, die an der Tagung nicht teilnehmen können, wenden sich bitte an den Vorsitzender der Forschungsgemeinschaft "Geschichte der Deutschen Philatelie", Volker Köppel (volker.koeppel@gmx.de, Telefon 06198/50 02 32). Das Consilium beendet mit diesem Seminar sein diesjähriges Vortragsprogramm, zu dem insgesamt neun Veranstaltungen zählten, darunter auch zwei- bis dreitägige Symposien. Ende 2018 wird es seine Planung für das kommende Jahr vorstellen.

04.11.: Kostenlos im Internet gibt es nun den "Phila Butler", wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Viele Sammler und Aussteller erstellen ihre Albumseiten und Ausstellungsblätter bereits am PC - und kämpfen gegen die Unzulänglichkeiten der benutzten Software. Professionelle Gestaltungsprogramme, wie z. B. Indesign, sind für den Amateur viel zu teuer, aber nicht einfach zu beherrschen. Das weitverbreitete Programm "Word" bleibt für so manch einen ein Geheimnis, dessen Fähigkeiten er kaum für sich zu entschlüsseln vermag. Bisherige Spezialprogramme zeigten ebenfalls recht häufig Grenzen auf, die einem Sammler ebenso wenig Freude machten. Nur eines von vielen Beispielen: Allzu schnell waren mit solchen Programmen ganze Textpassagen oder Bilder nach dem Einfügen oder Ändern der Texte "versprungen" und damit das gesamte Layout zerstört. All dies zu verändern, zu verbessern und für den "normalen" Sammler arbeitstauglich zu machen, hatte sich Henner Ungethüm bereits seit Jahr und Tag vorgenommen. Sein Software-Programm "Phila Butler" wurde noch einmal deutlich erweitert und verbessert. Für das Auktionshaus Christoph Gärtner präsentierte Inhaber Christoph Gärtner nun am 18. August 2018 in Prag die neueste Version. Dank der Unterstützung des namhaften Auktionshauses ist diese erstmals völlig kostenlos! In einem 90-minütigen Vortrag wurden neben den Gründen für die Entwicklung dieser Software auch ihre Vorzüge gegenüber anderen Produkten wie Textverarbeitungen, Präsentations- oder Kalkulationsprogrammen sowie vektorbasierten Grafikprogrammen herausgestellt. Der Anspruch des "Phila Butler", die besten Eigenschaften der oben genannten Software-Genres zusammenzufassen und um eigene Funktionen zu erweitern, bezeichnet dessen Entwickler, Henner Ungethüm, als vollauf gelungen. Die Software kann kostenlos, d. h. ohne Lizenzkosten, benutzt werden. Ein Freischaltcode ist nicht erforderlich. Download auf https://www.phila-butler.de.

04.11.: Innerhalb der Markenedition 1 der österreichischen Post wurde die Serie "Kunst" mit einem 80-Cent-Wert fortgesetzt, der den Skulpturenpark St. Margarethen, der sich in einem Steinbruch befindet, thematisiert. Die Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. "Sehenswürdigkeiten aus Österreich" sind auf einer neuen Markenedition 4 zu sehen, genauer gesagt die Burg Kreuzenstein, die Basilika Mariazell, das Schloß Mirabell und die Festung Kufstein. Der Preis des Kleinbogens mit vier Werten zu 80 Cent beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. 2007 wurden von der vom Schweizer Bernhard Weber gegründeten Initiative "New 7 Wonders" in einem mehrstufigen Verfahren die neuen sieben Weltwunder gekürt: die Maya-Runinen Chichén Itzá in Mexiko, die Chinesische Mauer, die Christusstatue in Rio de Janeiro, das Kolosseum in Rom, die Inka-Ruienstadt Machu Picchu in den peruanischen Anden, die jordanische Felsenstadt Petra und das indische Tadj Mahal. Eine Markenedition 20 mit 15 Werten zu 80 und fünf zu 90 Cent stellt neben den neuen Weltwundern auch jene vor, die in die Endausscheidung kamen (22,90 Euro, im Abo 17,90 Euro). Darüber hinaus erschien noch eine selbstklebende Markenedition 20 mit gleicher Stückelung, deren Werte berühmte Filmzitate wiedergeben. Der Preis ist der gleiche.

04.11.: An neuen Umschlägen der Deutschen Post AG mit Druckvermerk in neuer Art (nur Druckdatum) und um den Wertstempel umlaufende Leuchtrahmen wurden erstmalig oder mit neuem Druckvermerk bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", jetzt mit Druckvermerk "02.03.2018";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche" mit Fenster (Hochformat) und Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", jetzt mit Druckvermerk "19.05.2018".
Das über das Internet-Portal www.plusbrief-individuell.de bestellbare Angebot mit amtlichem Wertstempel wurde zum Ausgabetag der bildgleichen Briefmarken um die Wertzeichen "Jugendmarken 2018: Speisepilze" erweitert. Ab 20 Stück je Sorte sind Umschläge in folgenden Wertstufen zu bestellen:
- Wertstempel 70+30 Cent "Pfifferling" (DIN C6);
- Wertstempel 85+ 40 Cent "Steinpilz" (DIN lang mit Fenster);a
- Wertstempel 145+ 55 Cent "Maronenröhrling" (DIN C4 mit Fenster).
Neben dem bereits vorgedruckten Wertstempel läßt sich zusätzlich ein individueller Eindruck frei gestalten, weshalb die Ganzsachen nur mit Aufschlag abgegeben werden.

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03.10.: Die Homepage des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh) ist neu gestaltet worden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Am Donnerstag, 27. September, startete der aktuellen Auftritt. Er wurde in den vergangenen Monaten unter Leitung von BDPh-Präsident Alfred Schmidt grundlegend überarbeitet. "Neben der neuen Optik haben wir teilweise auch die Inhalte angepaßt. Unser Ziel: Benutzerfreundlich und attraktiv, damit die Besucher gut informiert werden", betont Schmidt. Die Seiten wurden von Christian Büning (Oberwesel) optisch überarbeitet, Stefanie Wiechmann (Mönchengladbach) hat das Design technisch umgesetzt. "Wir zeigen jetzt ein frisches Angebot und eine vielfältige Mischung. Modern, Bildbetont, auf der Höhe der Zeit", sagt Schmidt. Wichtig ist dabei, daß die Inhalte künftig frei zugänglich sind. Das bisherige Anmeldeverfahren entfällt. Lediglich für das Lesen der monatlichen Mitgliederzeitschrift "philatelie" muss man sich registrieren. Der Umweg über den bisherigen Anbieter ist nicht mehr notwendig. Wer also auf die Print-Ausgaben verzichten und stattdessen diese online lesen möchte, kann sie als PDF-Datei herunterladen. Zugleich wird der Postversand eingestellt. Die Ausgaben der Zeitschrift können als PDF-Datei heruntergeladen werden. Die Registrierung wird von der Geschäftsstelle geprüft, die Freischaltung erfolgt dann innerhalb kurzer Zeit. Schmidt: "Hier können die Hefte seit Januar 2017 gelesen werden - die auflagenstärkste Philatelie-Fachzeitschrift Europas geht auch hier neue Wege." Der BDPh-Präsident freut sich natürlich über Lob der neuen Optik. Aber auch Kritik ist willkommen. Kontakt über die E-Mailadresse info@bdph.de.

03.10.: Die bisher von der Österreichischen Post eingesetzten ATM-Drucker der Firma Sielaff sind durch sechs neue Geräte der Firma Inform aus Wien-Donaustadt ersetzt worden, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die neuen ATM-Drucker geben voreingestellt die gebräuchlichsten Wertstufen für Inland (0,80, 1,35, 2,70 und 4,20 Euro) und Ausland (0,90, 1,75, 1,80 und 2,10 Euro) sowie für Einschreiben (Inland 2,30, Ausland 2,85 Euro) ab. Auch der Kauf auf Vorrat und die Ausgabe von Wunschwerten ist möglich, der gesamte Einkauf ist allerdings auf 20 Euro je Vorgang beschränkt. Gezahlt werden kann in bar oder mit Karte. Neben mobilen Einsätzen gibt es Standorte im Philatelie Shop Post am Rochus (Ro-chusplatz 1, 1030 Wien), in der Postfiliale 1010 (Fleischmarkt 19, 1010 Wien) und beim Sammler-Service (Steinheilgasse 1, 1210 Wien). Nach Vereinbarung ist ein Zugang zu Geräten in der Verkaufsstelle Philatelie Mitte (Gleinker Hauptstr. 1, 4407 Steyr) und der Verkaufsstelle West (Jakob-Haringer-Str. 4, 5020 Salzburg) möglich.

03.10.: Mit dem Thema "Philateliegeschichte, Social Philately und die Chancen der neuen Klasse Open Philately" beschließt das Consilium Philatelicum (CPh) des BDPh sein diesjähriges Seminarprogramm, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Anläßlich der gemeinsamen Tagung der Forschungsgemeinschaften "Tag der Briefmarke" und "Geschichte der Philatelie" wird der Vorsitzende des CPh, Wolfgang Maassen, am Sonntag, 21. Oktober, das Thema "Social- und Open-Philately" aufgreifen. Dieses Mal aus der Sicht der Philateliegeschichte, die gerade in der international neu geschaffenen Ausstellungsklasse der "Open Philately" eine gute und neue Heimat finden kann. Der Vortrag beginnt um 11.30 Uhr und dauert inklusive Diskussion bis 13 Uhr. Gäste sind im Haus der Philatelie und Postgeschichte in der Mildred-Scheel-Str. 2, 53175 Bonn, gerne willkommen. Bei dieser Gelegenheit kann man sich auch über die Arbeiten der beiden Forschungsgemeinschaften informieren, deren Mitglieder sich an diesem Wochenende vom 19. bis 21. Oktober in Bonn treffen. Anmeldungen sind erbeten an W.Maassen@philcreativ.de bzw. telefonisch unter der Nummer 0 21 63/4 97 60. Die Tagung wird auch philatelistisch begleitet. Eine Sonderganzsache mit Eindruck der "Tag der Briefmarke"-Sondermarke ist für 2,50 Euro erhältlich und der Sonderumschlag ohne Markeneindruck für 1 Euro. Außerdem wird ein zum Anlass passender Sonderstempel geführt. Ein Sonderpostamt wird am Sonnabend, dem 20. Oktober, von 10-14 Uhr vor Ort sein. Für die Stempelung und Postbeförderung der Belege, die am Sonntag eingeliefert werden, wird gesorgt. Interessenten, die an der Tagung nicht teilnehmen können, wenden sich der Belege wegen bitte an Helmut Stümmer. Postfach 11 02 22, 97029 Würzburg. E-Mail helmut.stuemmer@t-online.de.

03.10.: Unter Berlin-Sammler recht beliebt sind 8-Pf-Einzelfrankaturen auf Ortspostkarten, die vom 1. September 1948 bis zum 30. Juni 1972 möglich waren. Daß der Tarif über lange Zeit so unverändert niedrig blieb, hatte auch politische Gründe: Gerade auch nach dem Mauerbau 1961 sollten die Kontakte zwischen den Menschen in West- und Ost-Berlin nicht noch durch ein höheres Porto belastet werden. Im Rundbrief Nr. 201 der ForGe Berlin nimmt sich der Autor Manfred Liebreich auf mehreren Seiten des Themas an und stellt typische Verwendungen von Ortspostkarten als Ganzsachen oder Frankatur mit Marken oder Freistempeln vor, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Kontakt zur ForGe Berlin: Norbert Sehler, Kreuznacher Str. 20, 14197 Berlin, Telefon 030/8 21 85 33, geschaeftsstelle@fgberlin.de.

03.10.: Ein philatelistisches Randthema wird im neuen Gildebrief 255 der Poststempelgilde behandelt: Post-Siegelmarken. "In alter Zeit wurden Briefe versiegelt (Siegellack, Siegelring), später auch mit Oblaten verschlossen", schreibt Klaus Hirschfeld einleitend. "Die Preußische Post sprach schon in ihrer Dienstanweisung von 1867 von Siegelmarken. Briefsiegelmarken dienten verschiedenen Zwecken: als Verschlußmittel, zur Dokumentation der Authentizität, zum Schutz vor Einsichtnahme, zur Verhinderung einer missbräuchlichen Öffnung bzw. sie erkennbar zu machen, als Dokumentation des Absenders (Dienstsiegel, Hoheitszeichen), als Ersatz von Siegellack. Ferner zeigten sie die Portofreiheit an." Hirschfeld beschreibt die Einführung und die Benutzung der Post-Siegelmarken und bildet einige Beispiele ab. Kontakt zur Poststempelgilde: Jürgen Zalaszewski, Kellerstr. 9 ½, 85077 Manching, Telefon 084 59/69 78, zalaszewski@poststempelgilde.de.

03.10.: Anläßlich des Welttages gegen den Menschenhandel gab die UNPA am 30. Juli 2018 einen Personalisierten Briefmarkenbogen heraus, um auf den illegalen Handel mit Migranten und Menschen aufmerksam zu machen. Der Bogen besteht aus zehn Briefmarken zu 0,80 Euro mit dem Emblem der Vereinten Nationen. Menschenhandel bedeutet, sich eines anderen Menschen zum Zwecke der Ausbeutung zu bemächtigen und zwar durch Anwendung unlauterer Mittel wie Gewalt, Betrug oder Täuschung. Dem Verbrechen des Menschenhandels fallen Frauen, Kinder und Männer zum Opfer. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, darunter Zwangsarbeit und sexuelle Ausbeutung. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) schätzt, daß weltweit 21 Millionen Menschen von Zwangsarbeit betroffen sind. Diese Schätzung schließt auch Opfer von Menschhandel zum Zwecke von Zwangsarbeit und Prostitution ein. Es ist zwar nicht bekannt, wie viele dieser Menschen von Menschenhandel betroffen sind, doch die Schätzung impliziert, daß zurzeit weltweit Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel sind. Praktisch jedes Land der Welt ist von diesen Verbrechen betroffen, ob als Ursprungs-, Durchgangs- oder Zielland der Opfer. Laut Bericht über den Menschenhandel, erstellt vom Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), sind fast ein Drittel aller Menschenhandelsopfer Kinder. Außerdem sind 71 Prozent der Menschenhandelsopfer Frauen und Mädchen. Die Herausforderung für alle Länder, ob reich oder arm, besteht darin, einerseits die Kriminellen ins Visier zu nehmen, die verzweifelte Menschen ausbeuten, und andererseits Opfer von Menschenhandel und Schleuserkriminalität zu schützen und bei ihrer Suche nach einem besseren Leben zu unterstützen, denn viele von ihnen erleben unvorstellbares Leid. Die Blue-Heart-Kampagne ist eine Initiative, um weltweit Aufmerksamkeit für den Kampf gegen Menschenhandel und dessen Auswirkung auf die Menschheit zu wecken. Sie versucht, sowohl Regierungen als auch die Zivilgesellschaft, Unternehmen und jeden Einzelnen zu ermutigen, diese schrecklichen Verbrechen zu verhindern. Weitere Informationen zur Blue-Heart-Kampagne finden Sie auf www.unodc.org/blueheart.

03.10.: Vom 2. bis 4. August 2018 war wieder Wacken-Zeit gemäß dem Motto "Faster - Harder - Louder". Daß Heavy Metal und Philatelie doch irgendwo eine kaum vermutete gemeinsame Teilmenge haben müssen, zeigte sich schon 2017, als es in Wacken erstmals einen Sonderstempel zum WOA gab und das eigens hierfür hergestellte individuelle Angebot des anwesenden EB-Teams binnen weniger Stunden ausverkauft war. Auch in diesem Jahr gab es wieder reichlich Gelegenheit für die Mitglieder der "Motivgruppe Musik" und alle Gegenwartsphilatelisten, die eigene Sammlung zu erweitern. Denn es konnte nicht wirklich überraschen, daß es in 2018 ein philatelistisches Wacken-Update gab. Zwei verschiedene 20er-Bogen (Auflage je 500 Bogen) mit Briefmarken Individuell in der 45-Cent-Portostufe und vier verschiedene hierzu passende EB-Team-Postkarten mit Wacken-Motiven konnten erworben werden. Hinzu kam wieder eine Pluskarte Individuell (Auflage 1500 Stück), die als Wertstempel eines der beiden Briefmarkenmotive zeigt. Und der Veranstalter legte noch eine - natürlich "limitierte" - Portocard mit zehn Briefmarken Individuell zu 70 Cent auf, enthaltend je fünf Briefmarken bildgleich mit den beiden bereits einzeln angebotenen 45-Cent-Motiven. Der vom EB-Team Hamburg eingesetzte Sechseck-Sonderstempel aus Wacken vom 2. August 2018 (Stempel-Nr. 14/189) zeigt die typische, massenhaft von zigtausend headbangenden Metalfreaks in den Himmel gestreckte "Wacken-Hand" mit zwei zur "Pommesgabel" geformten Fingern und kann noch innerhalb der vierwöchigen Stempelfrist bis zum 30. August bei der Sonderstempelstelle Berlin bestellt werden. Eigentlich schade, daß die versammelte Metal-Gemeinde in diesem Jahr in Wacken auf die sonst üblichen Bäder im Schlamm verzichten mußte.

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05.09.: Seit vielen Jahren ist die MICHEL-Online-Datenbank der Klassiker für alle, die mit nur einem Klick Briefmarken aus aller Welt finden und bewerten wollen. Inhaltlich ändert sich die bewährte MICHEL-Qualität nicht, funktional und optisch hat sich nun aber vieles gewandelt. Schon vor 16 Jahren begann MICHEL damit, Briefmarkeninformationen auch online zugänglich zu machen. Der sofortige große Zuspruch der Sammler widerlegte von Anfang an diejenigen, die Philatelisten für technophob hielten. Besonders die einfache und schnelle Suche überzeugt seither zahlreiche Sammler von den Vorteilen der neuen Art, Briefmarken "nachzuschlagen".
Seit der Erweiterung der MICHEL-Übersee-Reihe auf inzwischen 20 Bände, die den weltweit steigenden Auflagezahlen Rechnung trug, wurde der Online-Zugriff für Sammler weltweiter Gebiete nochmals komfortabler und nicht zuletzt auch preisgünstiger. Insbesondere für die steigende Zahl thematisch orientierter Sammler war die Datenbank mit Motivsuch-Funktion bald nicht mehr wegzudenken.
Über die Jahre machte der MICHEL-Online zahlreiche kontinuierliche Erweiterungen und Verbesserungen durch. Zuletzt wurde Ende 2016 die Oberfläche angepaßt und der Rhythmus, in dem neue Marken in die Datenbank aufgenommen werden, von monatlich auf nunmehr wöchentlich umgestellt. Nun folgte der nächste Schritt: Der vollständige Relaunch mit Umstellung auf ein responsives, d. h. flexibel anpaßbares Design.
Damit macht der MICHEL-Online einen großen Schritt auf dem Weg zur Vernetzung und Verbreitung des Sammelns. Egal ob auf Tauschtagen, Messen, Vereinstreffen oder zum befreundeten Sammler. Handy oder Tablet sind heutzutage fast immer dabei und leichter zur Hand als gedruckte Nachschlagewerke. Den Wert einer Briefmarke schlägt man heute mit einer Suche am Handy mindestens so schnell und komfortabel nach wie zu Hause am Stand-Computer oder im Buch.
Der Relaunch des bekannten Online-Nachschlagewerks legt darüber hinaus aber auch die Grundlage zur Verbindung verschiedener MICHEL-Tools, die das Sammeln neu beleben sollen. Mit der vom Schwaneberger Verlag im nächsten Schritt geplanten Vernetzung der Online-Datenbank mit der Markenerkennungssoftware MICHELapp wird das Suchen, Finden und Teilen von Briefmarken von einer Sammel-Nebensache zum Erlebnis.
Doch neben dem intuitiven Sammeln mit "Spaßeffekt" setzt der MICHELOnline als einziger Anbieter von zuverlässigen und neutralen MICHEL-Informationen natürlich nicht zuletzt auch auf Weiterentwicklungen, die erfahrene Philatelisten und Spezial-Sammler sonst nirgends finden. 2019 folgt die Aufnahme von Spezial-Katalogisierungen, Markenheftchen und Abarten in die Datenbank.
Mit den zahlreichen Neuerungen arbeitet der Schwaneberger Verlag darauf hin, Geist und Faszination eines traditionellen Hobbies zu bewahren, es aber medial und emotional auch im neuen Zeitalter zu verankern. Eine Herausforderung, der sich mit MICHEL zurzeit die gesamte weltweite Sammelgemeinschaft stellt.

05.09.: Für den Einsatz in Vereinen gibt die Deutsche Post am 13. September eine neue Blankoganzsache im Format DIN C6 heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Eingedruckt ist das am selben Tag erscheinende Sonderpostwertzeichen "Tag der Briefmarke - Norddeutscher Postbezirk" zu 70 Cent. Die im Mehrfarben-Offsetdruck der Fa. Deutscher Philatelie Service GmbH (Wermsdorf) hergestellte Ganzsache kostet 90 Cent; sie wird auch einzeln abgegeben. Eine Stempelung erfolgt nur mit aktuellem Tagesstempel. Einen Erstverwendungsstempel gibt es nicht.

05.09.: Innerhalb der Serie "Marienstatuen" der Markenedition 1 fand die "Mondsichelmadonna", die Teil der Annasäule in Innsbruck ist, Berücksichtigung. Die 80-Cent-Marke kostet 2,50 Euro, im Abo 2 Euro. In der Markenedition 4 wurde die Serie "Österreichs Naturschätze" fortgeführt. Der Kleinbogen mit vier Werten zu 80 Cent zeigt Kitzsteinhorn und Zeller See, den Bodensee, die Dachstein-Eishöhlen und die Wachau. Der Preis beträgt 5,90 Euro, im Abo 4,90 Euro. "Pop-Art" lautet das Thema einer neuen Markenedition 8. Auf den jeweils vier Werten zu 80 und 90 Cent sind Gemälde mit Alltagsgegenständen zu sehen (11,90 Euro, im Abo 9,90 Euro). Die Markenedition 20 wurde um zwei Ausgaben ergänzt:
1. Ein Kleinbogen mit 15 Werten zu 80 und fünf zu 90 Cent illustriert "Tiere an heimischen Gewässern" wie den Eisvogel, Schildkröte, Reiher oder Biber.
2. 15 selbstklebende Werte zu 80 und fünf zu 90 Cent tragen italienische Sportwagen wie Ferrari, Lamborghini oder Maserati (jeweils 22,90, im Abo 17,90 Euro).

05.09.: Die Deutsche Lufthansa hat einen Teil ihrer A380-Flotte von Frankfurt nach München verlegt. Einer der dort stationierten A380 wird am 28. Oktober 2018 als Nonstop-Flug nach Shanghai eingesetzt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Die Interessengemeinschaft Lufthansa Aerophilatelie e. V. (ILA) hat aus diesem Grund eine Ganzsache mit dem A380 im Wertstempel herstellen lassen. Die Marke zeigt den Bug des Flugzeuges und das entsprechende Logo der Lufthansa für den A380. Sammler können damit Belege für den Erstflug vorbereiten und an die ILA schicken. Die Ganzsache kostet 3 Euro, die 90-Cent-Marke postfrisch 2,40 Euro. Bestellungen sind zu richten an: K.-J. Schepers, Krokusweg 23, 53819 Neunkirchen, Telefon 02247/30 09 24, k-j.schepers@t-online.de.

05.09.: Anläßlich des 850. Geburtstags des georgischen Dichters Shota Rustaveli gab die UN-Postverwaltung am 26. Mai 2018 einen Personalisierten Briefmarkenbgen heraus, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Der Autor des mittelalterlichen höfischen Epos "Der Recke im Tigerfell" gilt als bedeutendster Literat des "Georgischen Goldenen Zeitalters" und einer der wichtigsten Vertreter der georgischen Literatur überhaupt. "Der Recke im Tigerfell" ist ein Meisterwerk der georgischen Literatur aus über 1600 Vierzeilern. Der Bogen besteht aus zehn Briefmarken zu 0,80 Euro mit dem UN-Emblem.

05.09.: Ein weiteres, als Faltblatt gestaltetes Post-Shop-Kompaktangebot für Postwertzeichen und Bürobedarf mit Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" mit Zähnungsrahmen und Frankierwelle mit integriertem Posthorn-Logo und "DIALOGPOST", links mit Werbung für Markenbox "Leuchtturm: Wangerooge" und "Brief-, Paket- und Bürobedarf/ bequem bestellen - exklusiv/für Geschäftskunden" liegt vor. Dieselbe blond gelockte, langhaarige Dame wie auf dem Umschlag für die "Post-Shop-Broschüre Juni 2018" ziert auch der Werbeteil einer C5-Broschüre mit Wertstempel 45 Cent "Leuchtturm: Moritzburg" und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost", links neben der Dame zusätzlich mit Werbung "Für Ihre Standardbriefe" (zwei Schlösser-Marken) und "Für Ihre Reiseplanung" (Autobahnvignette Schweiz), darunter "Exklusiv für Geschäftskunden: Brief-, Paket- und Bürobedarf".

05.09.: Seit dem 1. Juli 2018 gilt ein neuer Preis für das kleinste Päckchen ("Päckchen S"): Mit 3,79 Euro liegt er 21 Cent unter der bisherigen Gebühr von 4 Euro. Außerdem kann man nun statt bisher maximal 1 Kilogramm bis zu 2 Kilogramm reinpacken. Das Gewicht hat sich also verdoppelt, während der Preis günstiger ist. Dieser Preis gilt sowohl für die Filiale als auch für die Onlinefrankierung. Auch die zulässigen Maße für dieses "Päckchen S" wurden angepaßt: künftig L: 35 x B: 25 x H: 10 cm (vorher: 30 x 30 x 15 cm). Die Preissenkung ist der Grund für den kurzfristigen Einschub einer neuen Blumen-Dauermarke am 12. Juli. nichts geändert hat sich beim bisherigen Zwei-Kilogramm-Päckchen, das jetzt unter der Bezeichnung "Päckchen M" angeboten wird: Es kostet unverändert 4,39 Euro (Onlinefrankierung) bzw. 4,50 Euro (Filiale) und hat die bekannten Maximalmaße 60 x 30 x 15 cm. Außerdem gibt es - ebenfalls seit dem 1. Juli - ein neues Rabattsystem für Vielversender von Päckchen und Paketen (i. d. R. Gewerbekunden, sog. "Powerseller", etc.).

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05.08.: "Am 1. Juli vor 25 Jahren sind die fünfstelligen Postleitzahlen in Kraft getreten", beginnt eine Pressemitteilung der Deutschen Post. "Mit einer breit angelegten Werbe- und Informationskampagne hatte die Deutsche Post zuvor ab dem 29. Januar 1993 die Bundesbürger über den Wechsel von der vier- zur fünfstelligen Postleitzahl informiert. Die Comicfigur Rolf verkündete mit der Stimme des Schauspielers Rolf Zacher täglich in Fernsehspots 'Fünf ist Trümpf', Rudi Carrell rührte die Werbetrommel für die neue Postleitzahl mit seiner Schau 'Die Post geht ab' und bekannte deutsche Regisseure wie Loriot, Doris Dörrie oder Helmut Dietl bhandelten das Thema in humorvollen Fernsehspots. Daß die Umstellung zum 1. Juli 1993 dann so reibungslos verlief, war aber vor allem das Resultat einer generalstabsmäßigen und akribischen Vorbereitung durch die Deutsche Post. 40 Millionen Postleitzahlenbücher mußten gedruckt und verteilt, die Briefverteilmaschinen der Deutschen Post umprogrammiert und die Post-Mitarbeiter eingearbeitet werden. Es galt, rund 60 Millionen Privatkunden ‚im schreibfähigen Alter', rund drei Millionen Geschäftskunden, den Post-Mitarbeitern, den Medien sowie den Firmen und Postdiensten im Ausland den Stichtag 1. Juli 1993 zu vermitteln. Am 1. Juli trugen bereits 57 Prozent aller Briefe die neuen Postleitzahlen, nach einer Woche 78 Prozent und nach zwei Wochen lagen bereits wieder weit über 90 Prozent aller Briefe am Tag nach der Einlieferung beim Empfänger. Durch die Wiedervereinigung war eine Vereinheitlichung der Postleitzahl-Systeme der Bundesrepublik Deutschland und der DDR notwendig geworden. So existierten rund 800 Dubletten, die beseitigt werden mußten. Beispiel: 5300 Bonn und 5300 Weimar. Außerdem konnte die Briefsortierung in den neuen hochmodernen Briefzentren durch die fünfstelligen Postleitzahlen wirtschaftlicher und effizienter gestaltet werden. Die fünf Ziffern ermöglichten zudem eine feinere Abstimmung auf die neu aufgebaute Zustell-Logistik mit damals 83 Brief- und 33 Frachtzentren. Heute sind in Deutschland 28.278 verschiedene Postleitzahlen vergeben, davon 8181 für Orte, 16.173 für Postfächer, 3095 für Großkunden und 865 sog. 'Aktions-PLZ' (z. B. für Gewinnspiele). Auch drei Gebäude in Frankfurt a. M. haben eine eigene Postleitzahl, nämlich Messeturm (60308), Opernturm (60306) und Taunusturm (60310). Das vierte deutsche Gebäude mit eigener Zustell-PLZ ist das Schneefernerhaus auf der Zugspitze (82475). Mit der Bräutigamseiche im Dodauer Forst in Eutin ist sogar ein einzelner Baum unter einer Postleitzahl (23701) erreichbar. 234 Orte in Deutschland haben mehr als eine Postleitzahl. Berlin ist die Stadt mit den meisten sog. 'Zustell-Postleitzahlen' (190), gefolgt von Hamburg mit 100 und München mit 75. Unter den Bundesländern hat Nordrhein-Westfalen die meisten, Bremen die wenigsten aktiven Postleitzahlen."

05.08.: Wegen der unerwartet eingeschobenen Dauermarke "Kokardenblume" mußte die MICHEL-Redaktion eine Umnummerierung bei den Ausgaben vom 12. Juli 2018 vornehmen, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet:
- MiNr. 3399 "Freimarke: Blumen" (379 Cent), ETB 25/2018;
- MiNr. 3400 "Design: Weltempfänger" (345 Cent), ETB 26/2018;
- MiNrn. 3401-3402 "Panoramen: Dessau-Wörlitz" (45, 45 Cent), ETB 27/ 2018;
- MiNr. 3403 "Magnus Hirschfeld" (70 Cent), ETB 28/2018;
- MiNr. 3404 "Nelson Mandela" (70 Cent), ETB 29/2018;
- MiNrn. 3405-3406 "Panoramen: Dessau-Wörlitz" (45, 45 Cent), selbstklebend, aus Folienblatt 79.
Die Nummerierung der im Juli-Heft gemeldeten Neuheiten verschiebt sich also um eine Nummer nach hinten. Die Katalogisierung der August-Neuheiten startet demnach mit der MiNr. 3407.

05.08.: Bereits am 14. April 2011 hatte die renommierte Tageszeitung New York Times darüber berichtet, daß die Abbildung auf der Monate zuvor erschienenen 44-Cent-Marke für das Erste-Klasse-Porto nicht die Originalstatue in New York im Ausschnitt zeige, sondern ein Replikat, also eine Nachahmung, die in Las Vegas zu sehen sei. Damals auf diesen Fall angesprochen, meinte Roy Betts, der Sprecher der US-Post, dies sei auch - so die New York Times - durchaus so beabsichtigt gewesen, denn man habe sich für ein Bild eines Bilddienstes (Ghetty Images) entschieden. Aber man bedaure dennoch den Vorfall und werde künftig das Prozedere bei der Bildauswahl sorgfältiger prüfen. Seit dem 3. Juli 2018 steht fest, daß man damit zweifellos besser gefahren wäre. Denn wie Henri Neuendorf von artnet.com berichtet, wurde die US-Post vom Gericht dazu verdonnert, dem Künstler dieses Replikates, Robert Davidson, das seit 2011 milliardenfach auf Briefmarken verbreitet worden war und sich durchaus im Detail leicht unterscheidet, 3,5 Millionen US Dollar Entschädigung wegen Verletzung des Urheberrechtes zu zahlen. Davidson hatte 2013 gegen die Post geklagt, da sie sein "Original" unerlaubt genutzt habe. Das Gericht gab ihm Recht, auch wenn die US-Post zu ihren Gunsten angeführt hatte, sie habe doch an Ghetty Images für eine Lizenz gezahlt. Offenbar schloß diese in Augen des Richters Eric G. Bruggink aber nicht eine solche Verwertung ein, die - ausgehend von dem gekauften Foto - durch die US-Post in die Wege geleitet war. Die Post selbst hatte - vielleicht auch aufgeschreckt durch entsprechende Artikel in der philatelistischen Fachpresse und in der New York Times - zwar drei Monate nach Markenausgabe ihren Fehler entdeckt, hatte die Marken aber weiter verkauft. Wie Neuendorf schreibt, weil diese so populär waren und sie bereits 8 Millionen Dollar für den Druck ausgegeben hatte!

05.08.: Rüdiger Soecknick (Wien) vom Prüferbund (BPP) hat wegen Arbeitsüberlastung zum 30. Juni 2018 seine Prüftätigkeit für die Freie Stadt Danzig beendet. Seine weiteren Prüfgebiete führt er unverändert fort, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue""(DBR) berichtet. Carl Aage Möller hat eine neue Adresse: Kostervej 2B, DK-4780 Stege.

05.08.: Zweimal jährlich erscheinen zu speziellen Anlässen die offiziellen Kollektionsbogen von "dieMarke.li". bei der liechtensteinische Post. Nun gibt es den neuen Kollektionsborgen "Die Welt des Han Meilin". Die Zusammendrucke mit zehn verschiedenen Motiven sind unabhängig vom Ausgabeprogramm der Liechtensteinischen Post, sind aber ebenfalls postgültig. Der jetzt herausgekommene 10. Kollektionsbogen thematisiert Arbeiten des chinesischen Künstlers Han Meilin. Der Preis beträgt postfrisch wie gestempelt 12 Franken.

05.08.: 141 Tage - vom 24. Oktober 2017 bis 14. März 2018 - war das Bundesministerium der Finanzen kommissarisch durch Peter Altmaier besetzt, ehe der SPD-Politiker Olaf Scholz das Ruder übernahm und in dieser Zeit gab es keine Ministerkarten mit Unterschrift, wie die "Deutsche .Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Daß sich Altmaier seiner Übergangsrolle bewußt war, machte er auch dadurch deutlich, da er Übergabealben mit neuen Briefmarken nur "i. V." (in Vertretung) unterschrieb (siehe DBR 1/18, Seite 10). Die durch die langwierigen Koalitionsverhandlungen bedingte Vakanz im BMF hat aber auch Niederschlag in den Ministerkarten gefunden, die zwischen November 2017 und März 2018 unter dem Begleittext nicht die übliche Unterschrift des Bundesministers der Finanzen tragen. Erst ab den April-Neuheiten befindet sich dort der Namenszug von Olaf Scholz.

05.08.: Die Tschechische Post gab am 1. Juni 2018 eine Auslands-Postkarte mit einem Zudruck für die internationale Sammler-Messe BRATISLAVSKÉ ZBERATE?SKÉ DNI 2018 (Pressburger Sammlertage 2018) heraus, die vom 1. bis 2. Juni stattfand., wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Für diese Ausgabe wurde eine Postkarte mit aufgedruckter Buchstabenmarke "E" verwendet. Nach der aktuellen Postgebühren-Liste am Ausgabetag entsprach das dem Wert von 35 Kronen. Im linken Teil der Postkarte gibt es eine grafische Komposition von Elementen und architektonischen Motiven, die das Gebiet Bratislavas symbolisieren.

05.08.: Franz Josef Schlosser ist neuer Vorsitzender der ArGe Alliierter Kontrollrat. Der 70-jährige wurde auf der Jahreshauptversammlung des Vereins in Speyer zum Nachfolger von Prof. Dr. Albrecht Ostermann gewählt. Ostermann stand sechs Jahre an der Spitze der mittlerweile 273 Mitglieder und hat sich einen Namen als Experte für Plattenfehler und Autor mehrerer Handbücher gemacht. Für seine intensive und erfolgreiche Arbeit als Vorsitzender wurde Ostermann zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Georg Baumgärtner ist seit dem dreitägigen Treffen neues Ehrenmitglied. Er leistete lange Jahre wertvolle Arbeit im Farb- und Forschungsbeirat. Schlosser will die Arbeit seines Vorgängers fortsetzen: "Bei den Kontrollrats-Ausgaben gibt es auch nach über 60 Jahren immer wieder neue Erkenntnisse." Deshalb werde die Fortsetzung der Forschung bei den Ausgaben beginnend mit der Ziffern- und Arbeiterserie über die Bi-Zone bis zu den Sondermarken wie Kölner Dom weiter den Schwerpunkt der Arbeit in der ArGe bilden. Markus Stumm, neben Joachim Bernhöft einer der Farbbestimmer der Arbeitsgemeinschaft, ist zurzeit dabei, ein Handbuch zur "Kölner Dom-Ausgabe" zu erarbeiten. Das Buch wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen. Weitere Themen, die zukünftig in Handbüchern zusammengefaßt und auch dem Sammler außerhalb der Kontrollrats-Gemeinschaft näher gebracht werden sollen, sind unter anderem "Besonderheiten der Arbeiter-Serie", die "Messe-Ausgaben" sowie die "Hausauftragsnummern (HAN) der Ziffernserie".

05.08.: Der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) veranstaltet vom 6. bis 9. Mai 2021 die internationale Briefmarkenausstellung IBRA in Essen. Anlässe sind das 75-jährige Bestehen des BDPh und das 150-jährige Jubiläum der Deutschen Reichspost, der ersten einheitlichen Postverwaltung in Deutschland. Geplant ist, die IBRA als spezialisierte FIP-Weltausstellung mit den Klassen Championship Class, Traditionelle Philatelie, Postgeschichte, Thematik, Open Philately und Ansichtskarten durchzuführen. Integriert werden soll außerdem eine große Literaturklasse. Darüber hinaus wird beim europäischen Dachverband FEPA die Anerkennung der Ergebnisse beantragt. Für die IBRA reserviert sind 10 000 Quadratmeter in den Hallen 1 und 2 der Messe Essen, die ebenerdig über das Foyer des Messehauses Süd zu erreichen sind. Bei Bedarf kann die Fläche problemlos ausgeweitet werden. Zeitgleich findet die 31. Internationale Briefmarken-Messe Essen statt.

05.08.: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "24.-5.18", Wertstempel 70 Cent "Gravitationswellen", Faltbrief mit Werbung "Neue WM-Münzen, deutsches Gold und antike Schätze";
- "24.-5.18", Wertstempel 70 Cent "Brücken: Düsseldorf - Oberkasseler Brücke", Faltbrief mit Werbung "Ausfahrt für Cabrio-Fans!".
Vom Umschlag im Format DIN Lang mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel 28 Cent "LeserService" und Vorausentwertung Frankierwelle "DIALOGPOST" wurde eine Neuauflage bekannt, jetzt mit Werbung "Volltreffer vom LESERSERVICE: Bis zu 33% sparen!" und Abbildung eines Fußballs.
Ein weiterer C4-Versandumschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post" und individuellem Wertstempel mit Kopfbild einer jungen Dame und Vorausentwertung Frankierwelle "Dialogpost" enthielt die "Post-Shop-Broschüre Februar 2018", jetzt mit blonder, langhaariger Dame auf dem Titel und im Wertstempel. Der Umschlag weist jetzt nur noch eine gemeinsame Werbeüberschrift "Gleich öffnen und interessante Angebote sichern!" auf, darunter zwei Abbildungen: Autobahnvignette CH sowie Marke und Markenset Snoopy. Bislang ist nur die Wertstufe zu 58 Cent bekannt geworden.

05.08.: Zwei Tage nach der Proklamation des Unabhängigen Staates Kroatien (Nesavisna Država Hrvatska/NDH), der von 1941 bis 1945 bestand und vom Wohlwollen der Achsenmächte im Zweiten Weltkrieg abhängig war, wurden komplette Sätze der Ausgabe mit dem Bild König Peter II von Jugoslawien aus dem Jahr 1939 überdruckt. Der Überdruck wurde im Buchdruckverfahren in schwarzer Farbe in der Druckerei Kraljek & Vesic, Cakovec erstellt und zwar ohne Genehmigung offizieller Stellen aus Zagreb. In der Südost-Philatelie Nr. 135/ 2018, der Mitgliederzeitschrift der ArGe Jugoslawien im BDPh, beschreibt Hans-Dieter Engel die beiden unterschiedlichen Druckvorgänge und stellt auch plante "Fehler" (z. B. Kopf stehende Aufdrucke) vor. Er zeigt außerdem Post mit diesen Aufdruckmarken, die nicht immer unbeanstandet durchlief. Kontakt zur ArGe: Dr. Jan U. Clauss, Herderstr. 42, 43173 Bonn, Telefon 0228/35 35 39 (7-24 Uhr), mail@JanClauss.eu, www.arge-jugoslawien.de.

05.08.: An neuen Umschlägen mit Druckvermerk in neuer Art (nur Druckdatum) und um den Wertstempel umlaufende Leuchtrahmen wurden erstmalig oder neu bekannt, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet:
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Bremerhaven Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "10.01.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "31.01.2018";
- "PLUSBRIEF Kuvertierhülle" im Format C6/5 mit Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "01.02.2018";
- "PLUSBRIEF B4-Versandtasche" ohne Fenster (Querformat) mit Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie", jetzt mit Druckvermerk "10.03.2018".
Ein C6/5-Umschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post DHL/Group" und Wertstempel 70 Cent "Schloß Falkenlust, Brühl" mit Vorausentwertung Frankierwelle "53250 Bonn" enthielt eine Aktionärsbefragung für Aktionäre der Dt. Post AG.

05.08.: Am 7. Juni gedachte die Deutsche Post des 525. Geburtstages von Anton Fugger mit einer Gedenkganzsache, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Anton wurde als Sohn von Georg Fugger und seiner Frau Regina Imhof 1493 in Augsburg geboren. 1525 übernahm er das Handelsimperium der Familie Fugger von seinem kinderlosen Onkel Jakob. Im Jahre 1527 heiratete Anton Fugger die Augsburger Patriziertochter Anna Rehlinger. Sie bekamen vier Söhne und sechs Töchter. 1530 wurde er von Karl V. in den Grafenstand erhoben. Ab 1531 dehnte Anton Fugger den Handel global aus. Ihn gelang es, das Weltunternehmen jahrzehntelang erfolgreich zu führen. Er veränderte die Grundlagen der Firma und investierte stärker in Grund- und Herrschaftsbesitz und vermehrte das Vermögen beträchtlich. Anton Fugger starb 1560 in Augsburg. Die von dem DPS Wermsdorf gestaltete Ganzsache wurde dort im Mehrfarben-Offsetdruck hergestellt. Eingedruckt sind die 55-Cent-Sondermarke "450 Jahre Augsburger Religionsfrieden" und ein ATM-Wert "Briefe schreiben" zu 15 Cent. Der Verkaufspreis beträgt 0,90 Euro. Es gab einen Erstverwendungsstempel Bonn.

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08.07.: Zum Jubiläum "150 Jahre Entdeckung Dechenhöhle" brachte die Deutsche Post am 7. Juni 2018 eine Gedenkganzsache heraus, auf der der 45-Cent-Wert "200 Jahre Museum für Naturkunde Berlin" von 2010 und die 25 Cent "Gartennelke" aus der Blumen-Dauerserie eingedruckt sind. Die Entdeckung der Dechenhöhle im Sauerland durch Arbeiter beim Bau der Eisenbahnstrecke von Letmathe nach Iserlohn war der Beginn der spannenden und wechselvollen Geschichte dieses hunderttausende Jahre alten Naturdenkmals. Von 1868 bis heute wurde es von mehr als 16 Millionen Besuchern bestaunt. Die Gedenkganzsache zeigt oben links eine Illustration von F. Ludwig aus dem Jahr 1869, die in der damaligen Zeitschrift "Über Land und Meer" erschien. Neben den ersten Höhlenbesuchern, die die unterirdische Zauberwelt und die Tropfsteinformationen im Fackellicht erkunden, ist auch das berühmte Felsenpaar "Pater und Nonne" in der Nachbarschaft der Dechenhöhle dargestellt. Ebenfalls aus dem Jahr 1869 stammt der daneben abgebildete erste Höhlenplan von Johann Carl Fuhlrott. Die "Alhambra" in der Dechenhöhle ist das Motiv einer Farblithographie von Carl Maria Seyppel aus dem Jahr 1874. Viele tausend Jahre älter ist das Höhlenbärenskelett, das man im Deutschen Höhlenmuseum Iserlohn besichtigen kann. Höhlenbären wurden in großer Zahl bei Ausgrabungen im Boden der berühmten Schauhöhle gefunden. Stilisiert wurde dieses Skelett auch für den Erstverwendungsstempel zur Vorlage. Die von Stefan Klein und Olaf Neumann (Iserlohn) entworfene Ganzsache wurde im Mehrfarben-Offsetdruck bei der Firma DPS (Wermsdorf) produziert. Der Verkaufspreis beträgt 0,90 Euro.

08.07.: Das Consilum Philatelivum" (CpP) hat zweineue Mitglieder, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Nominiert hatten sie bereits der Vorstand des BDPh und dessen Verwaltungsrat Anfang des Jahres. Nun überreichte ihnen - nämlich Günther Korn und Ingo von Garnier - der Vorstand des BDPh, vertreten durch seinen Geschäftsführer Reinhard Küchler, in Bonn auch die offizielle Berufungsurkunde. In dieser wird festgehalten: "Im Jahre 1986 hat der Bund Deutscher Philatelisten das CONSILIUM PHILATELICUM (CPh) ins Leben gerufen. Diesem Gremium gehören Persönlichkeiten an, die sich in der Philatelie um Forschung, Prüfung und Lehre sowie in der Öffentlichkeit und im Bund Deutscher Philatelisten herausragende Verdienste erworben haben. Die Mitgliedschaft im CONSILIUM PHILATELICUM ist eine besondere Ehrung des BDPh, die zeitgleich nur 24 Persönlichkeiten der deutschen Philatelie zuteil werden kann. Diese Ehrung erfolgt auf Lebenszeit. Beide neu berufenen Consiliumsmitglieder braucht man nicht näher vorzustellen: Günther Korn war von 1997-2017 Geschäftsführer des BDPh, ist Juror, aktiver Aussteller, BDPh-Kommissar und Referent bei zahllosen Veranstaltungen, Ingo von Garnier ist durch zahlreiche Fachbücher ausgewiesener Autor und ein bedeutender NDP-Kenner, der sein Wissen uneigennützig jedem zur Verfügung stellt, der seinen Rat braucht. Beim "Außenseiter-Spitzenreiter"-Symposium in Bonn am 28. April waren beide mit einer Art "Antrittsvorlesung" vertreten: Ingo von Garnier stellte "Zwei Ballons aus der Festung Paris landen 1870 in Deutschland" und Günther Korn "Frankaturen mit der Bund-Sondermarke zur Tagung des Lutherischen Weltbundes 1951 in Hannover" vor. Der Beifall der Zuhörer war beiden gewiß und unterstrich die gute Wahl, die der BDPh getroffen hatte.

08.07.: Am 1. Juli 2018 erweiterte die Österreichische Post ihr Ganzsachen-Sortiment um verschiedene Umschlagtypen und Postkarten für die Tarifstufen S und M sowohl für Eco- als auch für Prio-Sendungen. Zum Einsatz kamen die Wertstempel "Linzer Wappen", "Poldi", "Innsbrucker Wappen", "Posthorn" und "Eisenstädter Wappen" auf den 14 Ganzsachen-Produkten, wie die "Deutsche Briefmraken-Revue" (DBR) berichtet.

08.07.: Im Liechtenstein gibt es nun "Stamp2Go" aus dem Automaten, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Hierbei handelt es sich um ein neues mobiles System, das von der Schaaner Druckerei Gutenberg AG in Zusammenarbeit mit der Philatelie Liechtenstein entwickelt wurde und seit 2. Mai 2018 im Liechtenstein Center von Liechtenstein Marketing und im Postmuseum eingesetzt wird. Es ist eine Fotobox, in der man von sich ein Foto aufnehmen lassen kann (ähnlich eines Paßbild-Automaten), das direkt als postgültige Briefmarke in einem 12er-Bogen mit einer Liechtensteiner Landschaft als Illustration ausgegeben wird.

08.07.: Seit dem 1. Juli ist der Preis für das kleinste Päckchen ("Päckchen S") von bisher 4 Euro auf 3,79 Euro von der Deutschen Post AG .gesenkt worden. Außerdem kann man dann statt bisher maximal 1 Kilogramm künftig bis zu 2 Kilogramm reinpacken. Der neue Preis gilt sowohl für die Filiale als auch für die Onlinefrankierung. Auch die zulässigen Maße für dieses "Päckchen S" wurden angepaßt: künftig L: 35 x B: 25 x H: 10 cm/vorher: 30 x 30 x 15 cm. Kurzfristig mit Ausgabetag 12. Juli 2018 wird eine deshalb die Blumen-Dauerserie um einen Wert zu 379 Cent ergänzt! Er zeigt die Kokardenblume.

08.07.: Die Tagespresse berichtete bereits von der zum 1. Juli 2018 anstehenden Gebührenerhöhung der Deutschen Post AG für Bücher- und Warensendungen. Die Büchersendung Groß (bis 500 Gramm) wird um saftige 20 Prozent verteuert, und das Porto steigt dafür von 1 auf 1,20 Euro. Bei der Warensendung Kompakt (bis 50 g) fällt die Steigerung sogar noch höher aus, denn künftig wird das anfallende Porto auf 1,30 Euro (statt bisher 90 Cent) erhöht, also um glatte 44 Prozent. In geringerem Umfang betroffen sind die größeren Varianten der Bücher- und Warensendungen (Büchersendung Maxi: Steigerung von 1,65 auf 1,70 Euro; Warensendung Groß von 1,90 auf 2,20 Euro). Natürlich werden die enormen Preissteigerungen wie üblich mit gestiegenen Betriebskosten begründet und darauf hingewiesen, daß diese im internationalen Vergleich noch im Mittelfeld lägen. Postkunden, zumal Vereine, die ihre Zeitschrift per Büchersendung verschicken, wird dies wenig trösten, selbst wenn seit 2013 diese Gebühren keine Anpassung erfahren hatten. Die früher aus staatlich gewollten Kulturförderungsgründen begünstigte Büchersendung paßt sich zunehmend mehr den normalen Portotarifen an. Am 27. Mai 2018 meldete die "Bild am Sonntag", daß die Deutsche Post auch die Erhöhung des Standard-Inlandbrieportos von 70 auf 80 Cent ab 2019 plane und diese voraussichtlich im Herbst 2018 bei der Bundesnetzagentur beantragen werde. Ob es dazu kommt oder ob eher eine Portoanpassung auf 75 Cent zur Debatte steht, wird sich noch zeigen.

08.07.: Für die maschinelle Freimachung von Sendungen in Etikettiersystemen gibt die Deutsche Post am 12. Juli 2018 die Maxirolle "Schokoladen-Kosmee" mit 5000 selbstklebenden Postwertzeichen heraus., wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet Für einen stabileren Lauf der Briefumschläge in den Aufspendemaschinen während der Produktion sind die Marken auf dem Trägerstreifen nun nebeneinander (rechte Seite voraus) angeordnet. Der Preis beträgt 3.500 Euro. Die Maxirolle ist im Versandzentrum Weiden erhältlich, wo daraus auch 5er-Streifen abgegeben werden. Da es die verwendete 70-Cent-Blumenmarke bereits in einer selbstklebenden Ausführung gibt (Bund MiNr. 3197), erfolgt keine weitere Katalogisierung.

08.07.: Zwar war die Teilnehmerzahl bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des APHV am 26. Mai 2018 im Bonner Haus der Philatelie und Postgeschichte recht überschaubar, aber die Stimmung war dafür umso besser. Präsident Wolfgang Lang berichtete über die Aktivitäten des vor einem Jahr neu angetretenen Vorstandes. Die Bezie-hungen zu den anderen Verbänden, zumal zum neuen Vorstand des BDPh, hätten sich gut entwickelt; zu BPP und BDB seien sie traditionell gut. Auch mit der deutschen Postphilatelie unter ihrer neuen Referatsleiterin Claudia Schäfer hätten sich neue Kontakte und Gesprächsfelder eröffnet, die letztlich zu einer neu eingerichteten Arbeitsgruppe geführt hätten, die sich Gedanken über die Philatelie der Zukunft machen werde und dazu Ideen entwickeln wird. Probleme, soweit vorhanden, seien zwar eher "hausintern", aber mittlerweile geklärt. Zum einen seien dies steuertechnische Fragen, die bei einer Finanzamtsprüfung zu Tage kamen, künftig aber zu lösen seien, zum anderen schied die frühere Mitarbeiterin der APHV-Geschäftsstelle aus, für die mit Silvia Reinermann eine kompetente Nachfolgerin gefunden wurde. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein fundierter Vortrag von Rechtsanwalt Ziar Kabir, Justiziar des BDB, der die Stolperfallen der neuen Datenschutzgrundverordnung den Zuhörern näher brachte. Er vermochte anhand zahlreicher Beispiele deutlich zu machen, was aktuell zu tun ist, um den neuen europaweit gültigen Bestimmungen zu entsprechen. Dies sehr praxisnah. In der anschließenden lebhaften Diskussion und Fragestunde blieb Kabir keine Antwort schuldig, so daß allein dieser Tagungsteil den Besuch der Veranstaltung mehr als wert war. Im kommenden Jahr wird der APHV 70 Jahre alt. Eine große Jubiläumsfeier soll erst zum 75. Bestehensjahr 2024 stattfinden, aber auch zum 70. wird mehr als nur die übliche Mitgliederversammlung geplant. Dieses Mal in Berlin. Näheres wird noch zeitnah mitgeteilt.

08.07.: Zum 1. Juni 2018 hat Ingrid Pfeiffer die Geschäftsführung der Stiftung Deutsche Jugendmarke von Hans-Peter Bergner übernommen, in dessen achtjährige Amtszeit eine Ausweitung der Aktivitäten fiel (u. a. Initiierung des Förderpreises Bildung Briefmarke). Frau Pfeiffer hat Politische Wissenschaft mit den Nebenfächern Psychologie und Öffentliches Recht in Bonn studiert. Bevor sie im Jahr 2010 zur Stiftung Deutsche Jugendmarke kam, erwarb sie im gemeinnützigen Sektor und in der Bundesverwaltung umfassende berufliche Expertise. Zuvor in den Bereichen Fundraising und PR tätig, verantwortete sie in den letzten acht Jahren die Beratung, Projektbegleitung und Öffentlichkeitsarbeit.

08.07.: Die Liechtensteinische Post hat die offiziellen Druckauflagen für die Wertzeihen der Jahrgänge 2015 und 2016 veröffentlicht. Sie schwanken in der Mehrheit um die 100.000er-Marke - mit einigen Ausreißern nach oben, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet! Mit jeweils 62.000 Stück weisen die acht Werte der Serie "Alte Obstsorten: Äpfel" vom 7. September 2015 die niedrigste Auflage auf, während die Werte zu 0,85 und 1 Franken zu den Jubiläen "50 Jahre Liechtensteinische Trachtenvereinigung" und "50 Jahre Liechtensteinischer Entwicklungsdienst" mit 190.000 bzw. 180.000 nach oben abweichen. Die höchste Druckauflage mit 328.872 Stück weist der Wert zu 1,90 Franken "Chinesisches Tierkreiszeichen: Affe" vom 16. November 2015 auf. Im Jahre 2016 sanken die Auflagen zum Teil deutlich. Mit 45.500 Exemplaren markieren die drei Werte der Ausgabe "Liechtenstein ohne uns" vom 14. November 2016 die Untergrenze. Ein weiterer Wert zum Chinesischen Tierkreiszeichen (Hahn) wurde nur noch 232.288 mal produziert.

08.07.: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "-5.-4.18", Wertstempel 70 Cent "Gotha, Schloss Friedenstein", Faltbrief mit Werbung "Ganz Deutschland zum kleinen Preis!";
- "12.-4.18", Wertstempel 70 Cent "Schloß Friedenstein, Gotha", Faltbrief mit Werbung "Kostbare Münzschätze in Silber, Gold, Platin - und mehr.";
- "19.-4.18", Wertstempel 70 Cent "Behrens", Faltbrief mit Werbung "Deutsche Geschichte, philatelistisch erzählt";
- "26.-4.18", Wertstempel 70 Cent "Die Peanuts sind da!", Faltbrief mit Werbung "Auftritt der Peanuts!".
Ausgewählte Postfilialen erhielten einen C4-Umschlag mit individuellem Wertstempel 145 Cent "Postpartner" mit Absenderangabe "Post-Partner-Shop" mit einem von zwei verschiedenen Werbetexten:
- "Erfolgreich mit top-aktuellen Artikeln.";
- "Nutzen Sie unsere Top-Seller für Ihr Umsatzpotenzial:".

08.07.: Anläßlich der Jahrestagung am 9. Juni 2018 in Düsseldorf beging der Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer (BDB) sein 50-jähriges Jubiläum - mit dem einzig noch lebenden Gründungsmitglied, Hartmut C. Schwenn aus der Schweiz. Bei der Tagung wurde deutlich, daß die Marktkonzentration der Unternehmen Spuren hinterläßt: Heute sind es noch rund 30 Mitglieder (vor 30 Jahren waren es einmal 47), nicht wenige Versteigerer sehen ihrer Altersgrenze in den kommenden Jahren entgegen, dafür gibt es aber schon sechs Seniorenmitglieder, die bereits ihre aktive Tätigkeit als Auktionator eingestellt haben. Dennoch sind die Finanzen gesund. Fachlich standen aber zwei andere Themen im Vordergrund: Rechtsanwalt Kabir informierte sehr verständlich und eingehend über die neue Datenschutzgrundverordnung und zeigte den Teilnehmern konkrete Praxiswege auf, wie sie hier ihre eigenen bisherigen Bestimmungen anzupassen hätten. Und Franz Fedra (Philasearch) stellte den Mitgliedern eine neue - im Vergleich zu bisherigen Zahlungswegen - sichere und wesentlich preiswertere Möglichkeit vor, die gerade für Auslandskunden der Firmen eine Erleichterung darstellen wird. Beides kam gut an, denn beides war ein wirklicher Nutzen. Eben diese Art von Nutzenstiftung hatte sich der Verband stets auf die Fahne geschrieben und wird solchen Herausforderungen auch heute gerecht. Der Festabend entführte dann schon musikalisch in die Zeit vor 50 Jahren: Fetzige Popmusik der 60er-/70er-Jahren war angesagt und wurde gekonnt von einem Duo mit Teilplayback auf die Bühne gebracht. Präsident Harald Rauhut begrüßte zahlreiche weitere Gäste, frühere Auktionatoren und Freunde des Verbandes. Geschickt hatte man zwischen die einzelnen Gänge des Menüs Pausen eingeplant, die nach Rauhuts Begrüßung dann Festredner Wolfgang Maassen nutzte, um zum einen im Zeitraffer an Präsidenten des BDB und deren Hauptleistungen in humorvoll-lockerer Weise zu erinnern, zum zweiten stellte dieser anschließend sein neues Buch vor, das mit dem Titel "50 Jahre Bundesverband Deutscher Briefmarkenversteigerer. Ein weltweit einmaliger Verband" diesem Verband gewidmet ist.

08.07.: An neuen Umschlägen mit Druckvermerk der Deutschen Post AG in neuer Art (nur Druckdatum) und um den Wertstempel umlaufende Leuchtrahmen wurden erstmalig oder neu bekannt:
- "PLUSBRIEF Dialogpost" ohne Fenster mit Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut" und Vorausentwertung Frankierwelle mit dem Vermerk "DIALOGPOST" mit Druckvermerk "26.10. 2017";
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" und Wertstempel 70 Cent "Leuchtturm: Kampen", jetzt mit Druckvermerk "04.01.2018".
Das über das Internet-Portal www.plusbrief-individuell.de bestellbare Angebot mit amtlichem Wertstempel wurde zum Ausgabetag der bildgleichen Briefmarken um die Wertzeichen "Für den Sport 2018: Legendäre Fußballspiele" erweitert. Ab 20 Stück je Sorte sind Umschläge in folgenden Wertstufen zu bestellen:
- Wertstempel 70+30 Cent "WM-Endspiel 1954" (DIN C6);
- Wertstempel 85+40 Cent "WM-Endspiel 1974" (DIN lang mit Fenster);
- Wertstempel 145+55 Cent "WM-Endspiel 1990" (DIN C4 mit Fenster).

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01.06.: Die Internationale Briefmarken-Messe in Essen gilt als Mekka der Ausgabegabeländer, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Auf der 28. Auflage vom 3. bis 5. Mai 2018 mußte man auf dem Großstand der Deutschen Post vor allem am Eröffnungstag Geduld mitbringen, ehe alle Kauf- und Stempelwünsche erfüllt waren. Besonders begehrt war die neue Europa-Marke mit der Abbildung von zwei Düsseldorfer Brücken. Das Grafiker-Duo Stefan Klein und Olaf Neumann aus Iserlohn, das die Marke entworfen hat, gab eine Autogrammstunde. Auch die drei Sonderstempel, von sich denen zwei als alternative Ersttagsstempel eigneten, waren gefragt.

01.06.: Die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet, daß es in diesem Jahr auf der Messe in Sindelfingen einen Tschechoslowakei-Salon geben wird! Das Jahr 2018 hat für Tschechoslowakei-Philatelisten eine besondere Bedeutung: Am 28. Oktober 1918 wurde die unabhängige Tschechoslowakei gegründet, kurz darauf, am 18. Dezember 1918, wurde ihre erste eigene Briefmarke verausgabt. Sie zeigt die Silhouette der Prager Burg (Hradschin) und wurde von dem bekannten Jugendstilkünstler Alfons Mucha entworfen. Bis heute ist dies das beliebteste Postwertzeichen aus dem Bereich der Tschechoslowakei. Die Tschechoslowakei-Philatelie blickt somit in diesem Jahr auf eine hundertjährige Geschichte zurück. Damit nicht genug: 1993 wurden die unabhängigen Staaten der Tschechi-schen und der Slowakischen Republik gegründet. Sie feiern 2018 also ein Vierteljahrhundert ihres Bestehens. Diese Jubiläen sind Anlaß für zahlreiche Gedenkveranstaltungen in Tschechien und der Slowakei, auch im Bereich der Philatelie. In Deutschland will die Bundesarbeitsgemeinschaft Tschechoslowakei im BdPh e. V. in gebührender Weise auf diese Ereignisse aufmerksam machen. Deshalb wird sie während der Internationalen Briefmarken-Börse (IBB) in Sindelfingen (25. bis 27. Oktober 2018) einen Tschechoslowakei-Salon gestalten. Im Mittelpunkt des Salons wird eine Demonstrations-Ausstellung stehen, mit der die Vielfalt der Tschechoslowakei-Philatelie gezeigt werden soll, von der traditionellen bis zur thematischen Philatelie mit ihren zahlreichen Aspekten. Parallel dazu wird es im Rahmen der Ausstellung "Postgeschichte Live" einen Schwerpunkt mit posthistorischen Exponaten aus dem Gebiet der Tschechoslowakei-Philatelie geben. Literaturangebote und Informationsstände der ArGe sowie ein Empfang am ersten Tag der Ausstellung werden den Salon ergänzen. Außerdem sind ein Sonderstempel sowie die Ausgabe einer Zudruck-Ganzsache geplant. Zur Gestaltung des Salons werden auch die Schwesterorganisationen der ArGe aus Tschechien, Ungarn, den Niederlanden und Großbritannien beitragen. Ein Kleinbogen der Tschechischen Post (Postfila) zu dem Anlass ist ebenfalls in Vorbereitung. Die ArGe Tschechoslowakei bietet seit 48 Jahren interessierten Sammlern Informationen und Austausch auf dem Gebiet der Tschechoslowakei-Philatelie an. Ihr Arbeitsgebiet umfaßt den Zeitraum seit der österreichisch-ungarischen Monarchie bis heute - also die unabhängigen Tschechoslowakischen Republiken (1918-1939 und 1945-1992) ebenso wie die Zeit der Zerschlagung der Ersten Republik (Sudetenland 1938-1945, Protektorat Böhmen und Mähren und Slowakischer Staat 1939-1945) und die Phase der freiwilligen staatlichen Trennung von Tschechien und Slowakei seit 1993. Einen Tschechoslowakei-Salon organisiert die ArGe bereits zum 5. Male.

01.06.: An neuen Werbeaussendungen mit Absenderlogo "Deutsche Post" oder nur mit Posthorn-Logo und Vorausentwertung ".../WEIDEN I. D. OPF./...-18/ 92637" sind zu verzeichnen:
- "22.-3.18", Wertstempel 70 Cent "Peanuts - Snoopy", Faltbrief mit Werbung "Auftritt der Peanuts!";
- "22.-3.18", Wertstempel 70 Cent "Schloß Friedenstein, Gotha", Faltbrief mit Werbung "Freie Fahrt für Modell-Sammler!";
- "22.-3.18", Wertstempel 145 Cent "Automobile: Audi Quattro", Faltbrief mit Werbung "PHILATELIE aktuell/Briefmarken bequem und einfach sammeln. II. Quartal 2018".
Ein C5-Umschlag mit Absenderlogo "Deutsche Post DHL/Group" und Wertstempel 145 Cent "Jungfer im Grünen" mit Vorausentwertung Frankierwelle "53250 Bonn" enthielt eine Einladung zur Aktionärsversammlung 2018 der Deutschen Post AG. Ein weiteres als Faltblatt gestaltetes Post-Shop-Kompaktangebot für Postwertzeichen und Bürobedarf mit Wertstempel 28 Cent "Tausendgüldenkraut", nunmehr mit Zähnungsrahmen, und Frankierwelle mit integriertem Posthorn-Logo und "DIALOGPOST", links mit Werbung für Peanuts-Briefmarken und "Brief-, Paket- und Bürobedarf/bequem bestellen - exklusiv/für Geschäftskunden", liegt in zwei Versionen vor, rückseitig mit Überschrift: - "Schnell sein und Geschenk sichern!" oder - "Unser Geschenk zur ersten Bestellung".

01.06.: An neuen Umschlägen mit Druckvermerk der Deutschen Post AG in neuer Art (nur Druckdatum) und um den Wertstempel umlaufende Leuchtrahmen wurden erstmalig oder neu bekannt:
- "PLUSBRIEF DIN Lang mit Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Schokoladen-Kosmee", jetzt mit Druckvermerk "10.01.2018";
- "PLUSBRIEF DIN Lang ohne Fenster" mit Wertstempel 70 Cent "Bremerhaven - Unterfeuer", jetzt mit Druckvermerk "11.01.2018";
- "PLUSBRIEF C4-Versandtasche" mit Fenster (Hochformat) und Wertstempel 145 Cent "Elbphilharmonie" mit neuem Druckvermerk "19.01.2018".

01.06.: Auf eigenen Wunsch beendete Jean-Claude Marchand aus Genf (Schweiz) seine 27-jährige Prüftätigkeit im BPP für das Gebiet "Schweiz ab 1850" zum 13. März 2018. Für den Schweizerischen Prüferverband SBPV wird er auch weiterhin tätig sein, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" (DBR) berichtet. Ebenfalls auf eigenen Wunsch gab Olaf Halle aus Berlin seine Prüftätigkeit im BPP für das Gebiet "Ozeanreederei/Tauchbootpost" zum 31. März 2018 auf. Für das Prüfgebiet Ozeanreederei steht Günter Wagner zur Verfügung.

01.06.: Innerhalb der Markenedition 1 ist die Serie "Dorfkirchen" mit einem 68-Cent-Wert fortgesetzt worden. Er zeigt die Wallfahrtskirche Maria Wörth, die 894 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie steht auf einer felsigen Halbinsel am Wörthersee. Die Marke kostet 2,40 Euro, im Abo 1,90 Euro. Eine weitere Markenedition 4 illustriert Naturschätze. Auf dem 4er-Block sind Schafberg und Wolfgangsee, Kahlenberg und Leopoldsberg, Bischofsmütze und Burgenland zu sehen (5,50 Euro, im Abo 4,50 Euro). Eine neue Markenedition 8 befasst sich mit Oldtimern. Der Zusammendruck aus je vierten Werten zu 68 und 80 Cent zeigt verschiedene alte Autos, die von der Künstlerin Sylia Steinhoff illustriert wurden. Der Verkaufspreis beträgt 10,90 Euro, im Abo 8,90 Euro.

01.06.: Am 28. Mai 2018 erscheinen vier Ganzsachenkarten der Åland Post, wie die "Deutsche Briefmarken-Revue" berichtet. Die Künstlerin Ammi Krogius hat mit Humor und Wärme das åländische Mittsommerfest illustriert. Eines der meist gefeierten Feste auf Åland ist Mittsommer. Es wird um die Sommersonnenwende herum zwischen dem 19. und dem 26. Juni gefeiert. Die Mittsommerstange ist typisch für das åländische Mittsommerfest, und sie wird am Johannisabend in Dörfern über ganz Åland aufgerichtet. Die mit Laub und bunten Kronen geschmückte, 10-25 Meter lange Mittsommerstange ist ein altes Symbol der Fruchtbarkeit. Nach der Aufrichtung der Mittsommerstange gibt es in manchen Dörfern Spiele, und es wird zum Tanz aufgefordert. Auf der Speisekarte der åländischen Mittsommerfeiernden stehen oft eingelegter Hering, Frühkartoffeln und gegrilltes Fleisch. Eine Mittsommertorte mit den ersten geernteten Erdbeeren rundet die Feier ab. Die Wertzeicheneindrucke auf der Rückseite der Karten knüpfen an die Bildmotive der Karten an. Das Porto ist im Preis inbegriffen, und die Karten können von Åland in die ganze Welt verschickt werden.

01.06.: Auch zur kommenden Fußball-Weltmeisterschaft, die vom 14. Juni bis 15. Juli in Rußland stattfindet, bereitet die Deutsche Post AG wieder Sonderstempel vor, die alle die postalische Angabe "60528 Frankfurt am Main" führen. Los geht es am 14. Juni mit dem Eröffnungsspiel Rußland-Saudi Arabien. Weitere Sonderstempel werden zu den Gruppenspielen der deutschen Nationalmannschaft gegen Mexiko (17. Juni), Schweden (23. Juni) und Südkorea (27. Juni) eingesetzt. Mit den beiden Halbfinalspielen in St. Petersburg und Moskau am 10. bzw. 11. Juli 2018 geht es weiter. Zum Finale und für die Siegermannschaft gibt es weitere Sonderstempel. Sollte Deutschland gewinnen, ersetzt ein besonderer Stempel den für ein anderes Siegerland gedachten. Im Falle der Vize-Weltmeisterschaft Deutschlands wird ein zusätzlicher Stempel eingesetzt. Die Illustrationen beziehen sich jeweils auf die Stadt, in der die Spiele stattfinden. Alle während der Fußball-WM eingesetzten Stempel, die die Weltmeisterschaft zum Thema haben, werden zentral bei nachfolgender Sonderstempelstelle eingesetzt: Deutsche Post AG, Niederlassung Multikanalvertrieb, Sonderstempelstelle, für Briefsendungen: 92627 Weiden, für Frachtsendungen: Franz-Zebisch-Str. 15, 92637 Weiden, Telefon 0961/3818-3812, Fax 0961/3818-29 3961.

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